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	<title>Cocktails Old Fashioned</title>
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	<description>Thoughts of a mixology novice</description>
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		<title>Die Geschichte des Gins Teil 14</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Dec 2011 16:56:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zutaten]]></category>
		<category><![CDATA[Die Geschichte des Gins]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gin]]></category>

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		<description><![CDATA[1950 – Dry Gin dominiert In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wuchs die Popularität von ungesüßtem Gin auch besser bekannt als Dry Gin. Diese wachsende Mode ist unter anderem mit der wachsenden Popularität von trockenem Champagner verbunden. Zudem wurde der Old Tom Gin n den „letzten Jahren seiner Entwicklung“ immer leichter. Heute lässt sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="600" height="278" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/themes/bigfeature/library/timthumb/timthumb.php?src=/wp-content/uploads/2010/12/DieGeschichtedesGins-FeatureImage.jpg&amp;w=600&amp;zc=1&amp;zcp=2" alt="Die Geschichte des Gins Teil 14" /><p><strong>1950 – Dry Gin dominiert<br />
</strong>In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wuchs die Popularität von ungesüßtem Gin auch besser bekannt als Dry Gin. Diese wachsende Mode ist unter anderem mit der wachsenden Popularität von trockenem Champagner verbunden. Zudem wurde der Old Tom Gin n den „letzten Jahren seiner Entwicklung“ immer leichter. Heute lässt sich die Entwicklung des Old Toms am besten an zwei Beispielen darlegen. Boths Old Tom Gin gilt als ein Vertreter der anfänglich verfügbaren Gins dieser Art. Wohin gegen Hayman´s Old Tom Gin ein Vertreter ist, der „das Ende“ der Entwicklung aufzeigt.   Ein weitere Grund für die zunehmende Beliebtheit der trockenen Variante des Gins ist die verbesserte Qualität der alkoholischen Basis und die Weiterentwicklung in den Brennverfahren. Diese machten es möglich die verschiedenen Aromen der Botanicals deutlicher im Destillat heraus zu arbeiten.</p>
<p>Der damals verfügbare Dry Gin ist deshalb mit dem heute verfügbaren am ehesten vergleichbar.</p>
<p>Im weiteren Verlauf des 20. Jahrhunderts starb der Old Tom Gin, der in der Regel zwischen zwei und sechs Prozent Zucker enthielt, aus. Einige Destillen produzierten weiter und exportierten ihren Old Tom vor allem nach Finnland, Japan und in Teile der USA.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>1955-1990 &#8211; Untergang des Gins<br />
</strong>Gin war bis weit in die Mitte der 1950er Jahre angesagt aber dann geschah aus heutiger Sicht das unfassbare. Vodka wurde beliebter und schnell war Gin ein alter Hut, Ausdruck von Vergangenheit. Gin war und ist die Basis vieler Cocktails und mit dem langsamen verschwinden von Gin aus dem Geist der Bevölkerung verschwand der Geschmack und die Kultur für Drinks.</p>
<p>Eine weiter traurige Entwicklung, die während der Kriegsjahre einsetzte, verstärkte sich in dieser Zeit zunehmend.</p>
<p>In der Kriegs- und Nachkriegszeit wurden die Convenience-Produkte erfunden und von den Verbrauchern entdeckt. Produkte wie fertiger Katoffelbrei, der mit warmer Milch angerührt werden musste oder Instantsuppen, die nach Zugabe von heißem Wasser geschmackliche Höhenflüge versprachen, waren Ausdruck einer modernen Lebensweise.</p>
<p>So ist es nicht weiter verwunderlich das im Jahre 1937 in den Staaten der erste Cocktail-Premix erfunden wurde. Dieser Premix sollte die bekannte amerikanische Cocktailzutat sweet ans sour ersetzten, die in vielen Cocktails das Zünglein an der Wage bildet. Zudem versprach sie ohne die astringente Wirkung des Zitronensaftes auf zu treten. Neben dieser „wundervollen“ Erfindung wurde die Sodapistole eingeführt. Dieser Sirup Spender wurde nicht nur mit Cola und Limonaden bestückt sondern auch mit Tonic Water, Ginger Ale und „Fruchtsäften“. Zu guter letzt erfand man Eismaschinen die extrem schnell Eiswürfel produzieren konnten. Diese kleinen, schnell schmelzenden Eiswürfel sorgten für die notwendige Verwässerung der Getränke. Konfrontiert mit diesen Neuerungen, entschieden sich die meisten Barbesitzer für diese optimierten technischen Lösungen um die Defizite ihres Barkeepers nicht durch Training zu eliminieren sondern durch scheinbar bessere Hardware. Das Ergebnis waren nicht ausbalancierte Cocktails sondern chemische Gemische, die auf Premixes basierten. Ab den frühen 1980er Jahren waren Barkeeper, Cocktails und eine der wichtigsten Zutaten hinter der Bar, der Gin auf einem ALL TIME LOW.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>1988 – Bombay Saphire<br />
</strong>Während der achtziger Jahre sank der Umsatz von Gin proportional zum Umsatzanstieg von Wodka. Dies war die Grundlage der Gründung des Konglomerats Independent Distillers &amp; Winzer kurz IDV. Diesem gehörte die Besitzer von Gordon´s, Tanquery und Bombay Dry an. Es war ein multinationales Unternehmen mit einer eigenen Produktabteilung, die mit einem großen Budget ausgestattet wurde. Zu dem hatte es Leute wie Michel Roux an seiner Seite. Er war der Präsident von Carillon, der US-Distributör für Bombay sowie die Leute, die Absolut Vodka ins Leben gerufen hatten.</p>
<p>Als die Umsätze im Jahre 1988 trotz dieser Maßnahmen weiter sanken wurde durch Carillon und IDV ein neuer Gin auf den Markt gebracht – Bombay Sapphire.</p>
<p>Für die Gestaltung der Flasche waren wohl die blauen ausgewaschenen Haare der Menschen die hauptsächlich Gin in diesen Jahren konsumierten die Vorlage. Zur selben Zeit wurde Bomby Dry aus dem UK-Portfolio genommen. Viele der älteren Damen, die bisher zur Anhängerschaft von Bomby Dry zählte waren über das neu Produkt erstaunt, da sie anfänglich den neuen Gin für blau hielten. Es dauerte eine Zeit bis sie begriffen, dass das Glas eingefärbt war.</p>
<p>Ob man nun Bombay Sapphire liebt oder hasst seine Einführung war Wagemutig und Inspirierend zugleich. Gleichzeitig gilt diese Produkteinführung als Wendepunkt in der Geschichte des Gins.</p>
<p>Runde drei Jahre nach Markteinführung von Bombay Sapphire traffen die Marketingleute von IDV eine bis heute grundlegende Entscheidung.</p>
<p>Sie reduzierten den Alkoholgehalt ihrer führenden Marke Gordon´s von vormals 40 Vol. % auf den heutigen Wert von 37,5 Vol.%. Weiter Marken folgten diesem Schritt. Marken wie Beefeater, damals die Nummer zwei der Gin-Marken, blieb bei seinen 40 Vol. %.</p>
<p>Alle dachten Beefeater würde Gordon´s als meistverkauften Gin ablösen. Einige vermuteten den Untergang von Gordon´s. Trotz des gesenkten Alkoholgehaltes wurde Gordon´s im Einzelhandel nicht günstiger. Der Mehrgewinn an eingesparten Steuer investierte das Marketing von IDV. Dies half nicht nur der Marke sondern der ganzen Spirituosen Kategorie auf die Sprünge.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>1990er Jahre – Ein neuer Cocktailboom beginnt<br />
</strong>Die Cocktailkultur profitierte nicht nur von der wachsenden Wirtschaft anfang der 1990er Jahre sondern auch von einer Veränderung in britischen Kneipen und Bars. Margaret Thatcher &#8216;s Regierung führte ein neues Gesetz ein. Genauer gesagt war es ein kleiner Bestandteil, dieser wurde bekannt als „Beer Orders“. Sie befreiten die englischen Pub´s aus dem Würgegriff der Brauereien und erleichterten privaten Investoren den Einstieg in die Gastronomie. Diese neuen Investoren brachten frische Ideen mit. Sie schlossen vor allem die Lücke zwischen den tarditionellen Pubs und den Clubs. Diese neuen Lokalitäten wurden landläufig als „style Bars“ tituliert.</p>
<p>Einer dieser Unternehmer war Oliver Peyton, der 1994 in einem herrlichen Art-Deco-Objekt die Atlantic-Bar &amp; Grill eröffnete. Schnell wurde diese Gastronomie zu der London Lounge Bar schlecht hin. In dieser stylischen Umgebung brachte Dick Brad der Londoner Gesellschaft bei was Cocktails im ursprünglichen einmal waren. Durch Dick und viele weiter Bartender fand London zur Cocktail-Kultur zurück und wurde gleichzeitig zum Hotspot in der sich langsam entwickelden Szene.</p>
<p>Im Jahre 1997 eröffnete Jonothan Downey das erste Match. Diese Bar hatte in den folgenden Jahren großen Einfluss nicht nur auf das Niveau der Londoner Barkeeper sondern auch auf den gesamten Berufsstand.</p>
<p>Während Dick neue Cocktailstille erfand befasste sich Dale DeGroff auf der anderen Seite des Altantiks in seinem New Yorker Rainbow Room mit alten Klassikern wie dem Manhattan. Man entdeckte das alte Wissen um Cocktails und ihre Kultur neu.</p>
<p>Natürlich spielte Gin eine wichtige Rolle, da er die Basis vieler alter Klassiker ist. Wodka passte nicht in die Rezepte und nicht in die Backboards vieler Barkeeper. Je mehr man sich mit alten Rezepten auseinander setzte desto öfters wurde die Flasche Gin benutzt.</p>
<p>Zu dieser Zeit des Aufschwungs entstand das größte Spirituosen Unternehmen der Welt. Die beiden Firmen IDV und United Distillers fusionierten zu einem Neuen Unternehmen – Diageo. Natürlich vollzog sich diese Fusion nicht ohne Opfer, Marken wie Bombay (Dry &amp; Sapphire)oder Dewers mussten abgegeben werden. (Beide Marken wurden an Bacardi für umgerechnet 1.2 Milliarden Euro verkauft.)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>2000 &#8211; New Millennium<br />
</strong>Unsere Computer überlebte den Millennium-Bug und allen Befürchtungen zum trotz reichte der Champagner für alle Jahrhundert-Toasts. Während zwölf Jahre zuvor mit der Einführung von Bombay Sapphire ein Wendepunkt markiert wurde stellte das Jahr 2000 einen weiteren Wendepunkt dar. Eine Vielzahl von neuen Marken wurde Eingeführt z.B. Tanquueray Ten, Martin Millers, Hendrick´s und einige weitere. Neben den Neuen begannen die Altgedienten an popularität zu Gewinnen. Hier sei vor allem Plymouth erwähnt. Weiter lässt sich beobachten, dass der Aufstieg von Gin und der der Cocktailkultur sehr eng verbunden ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="caption caption-frame aligncenter" style="width:300px;;  display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/2011/12/die-geschichte-des-gins-teil-14/gin-aus-der-21-jahrhundert/" rel="attachment wp-att-3290"><img class="size-medium wp-image-3290" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/10/Gin-aus-der-21.-Jahrhundert-300x217.jpg" alt="Gin des 21. Jahrhunderts" width="300" height="217" /></a><p>Gin des 21. Jahrhunderts</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>2008 – Revival des Old Tom<br />
</strong>Viele Barkeeper lasen die alten Cocktailbücher, die inzwischen durch Reprints leicht erhältich sind. In folge des Studiums der alten Rezepte entstannt ein warer Hype nach dem lang existierenden Gin Stil, dem Old Tom. Marken wie Hayman´s Old Tom, mit Zusatz von Zucker, machten sich diesen neuen Trend zum Vorteil.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>2008 – Definition von Gin laut EU-Verordnung<br />
</strong>Am 20. Februar 2008 wurde eine neue EU-Verordnung verabschiedet. Sie enthält rechtliche Vorschriften zu fasst allen Spirituosen unter anderem für Gin. Als Abschluß dieses Artikels hier der Auszug zu Gin:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="font-size: x-small;"><em>20. Gin</em></span></p>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="font-size: x-small;"><em>a) Gin ist eine Spirituose mit Wacholdergeschmack, die durch Aromatisieren von Ethylalkohol landwirtschaftlichen </em><em>Ursprungs, der entsprechende sensorische Eigenschaften aufweist, mit Wacholderbeeren </em><em>(Juniperus communis L.)gewonnen wird.</em></span></p>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="font-size: x-small;"><em>b) Der Mindestalkoholgehalt von Gin beträgt 37,5 % vol.</em></span></p>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="font-size: x-small;"><em></em><em>(&#8230;)</em></span></p>
<p style="padding-left: 30px;">
<p style="padding-left: 30px;"><span style="font-size: x-small;"><em>21. Destillierter Gin</em></span></p>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="font-size: x-small;"><em>a) Destillierter Gin ist</em></span></p>
<p style="padding-left: 60px;"><span style="font-size: x-small;"><em>i) eine Spirituose mit Wacholdergeschmack, die ausschließlich durch erneute Destillation von Ethylalkohol landwirtschaftlichen Ursprungs von angemessener Qualität und mit entsprechenden sensorischen Eigenschaften und einem ursprünglichen Alkoholgehalt von mindestens 96 % vol in Destillierapparaten, die herkömmlicherweise für Gin verwendet werden, unter Zusetzen von Wacholderbeeren (Juniperus communis L.) und anderen pflanzlichen Stoffen hergestellt wird, wobei der Wacholdergeschmack </em><em>vorherrschend bleiben muss, oder</em></span></p>
<p style="padding-left: 60px;"><span style="font-size: x-small;"> <em>ii) eine Mischung der Erzeugnisse aus dieser Destillation mit Ethylalkohol landwirtschaftlichen Ursprungs der gleichen Zusammensetzung, Reinheit und gleichem Alkoholgehalt; zur Aromatisierung von destilliertem Gin können auch natürliche und/oder naturidentische Aromastoffe und/oder Aromaextrakte gemäß Kategorie 20 Buchstabe c verwendet werden.</em></span></p>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="font-size: x-small;"><em>b) Der Mindestalkoholgehalt von destilliertem Gin beträgt 37,5 % vol.</em></span></p>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="font-size: x-small;"><em>c) Gin, der durch den einfachen Zusatz von Essenzen oder Aromastoffen zu Ethylalkohol landwirtschaftlichen </em><em>Ursprungs gewonnen wird, darf nicht die Bezeichnung destillierter Gin tragen.</em></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="font-size: x-small;"><em>22. London Gin</em></span></p>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="font-size: x-small;"><em>a) London Gin gehört zur Spirituosenart Destillierter Gin:</em></span></p>
<p style="padding-left: 60px;"><span style="font-size: x-small;"><em>i) Er wird ausschließlich aus Ethylalkohol landwirtschaftlichen Ursprungs gewonnen und weist einen Methanolgehalt von höchstens 5 g/hl r. A. auf; sein Aroma wird ausschließlich durch die erneute Destillation von Ethylalkohol in herkömmlichen Destilliergeräten unter Zusetzen aller verwendetenpflanzlichen Stoffe gewonnen;</em></span></p>
<p style="padding-left: 60px;"><span style="font-size: x-small;"><em>ii) der Mindestalkoholgehalt des hieraus gewonnenen Destillats beträgt 70 % vol;</em></span></p>
<p style="padding-left: 60px;"><span style="font-size: x-small;"><em>iii) jeder weitere zugesetzte Ethylalkohol landwirtschaftlichen Ursprungs muss den in Anhang I Nummer 1aufgeführten Merkmalen entsprechen, allerdings mit einem Methanolgehalt von höchstens 5 g/hl r. A.;</em></span></p>
<p style="padding-left: 60px;"><span style="font-size: x-small;"><em>iv) sein Gehalt an zugesetzten süssenden Erzeugnissen darf nicht mehr als 0,1 g Zucker je Liter des Fertigerzeugnisses betragen, und er enthält keine zugesetzten Farbstoffe;</em></span></p>
<p style="padding-left: 60px;"><span style="font-size: x-small;"><em>v) er enthält keine anderen zugesetzten Zutaten außer Wasser.</em></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="font-size: x-small;"><em>b) Der Mindestalkoholgehalt von London Gin beträgt 37,5 % vol.</em></span></p>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="font-size: x-small;"><em>c) Die Bezeichnung London Gin kann durch den Begriff „dry“ ergänzt werden.</em></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&#8212;<br />
Wer sich weiter mit dem Thema Gin auseinander setzten möchte dem sei die Artikelserie von Eye for Spirits über Botanicals empfohlen:</p>
<ul>
<li><a title="Gin Botenicals: Angelika und Kardamom" href="http://www.eyeforspirits.com/2011/09/19/gin-botanicals-teil-1-angelika-und-kardamom/" target="_blank">Angelika und Kardamom</a></li>
<li><a title="Gin Botenicals: Kassie und Citrusschale" href="http://www.eyeforspirits.com/2011/09/26/gin-botanicals-teil-2-kassie-und-citrusschale/" target="_blank">Kassie und Citrusschale</a></li>
<li><a title="Gin Botenicals: Koriander und Kubebenpfeffer" href="http://www.eyeforspirits.com/2011/10/04/gin-botanicals-teil-3-koriander-und-kubeben-pfeffer/" target="_blank">Koriander und Kubebenpfeffer</a></li>
<li><a title="Gin Botenicals: Mandel und Kamille" href="http://www.eyeforspirits.com/2011/10/17/gin-botanicals-teil-4-mandel-und-kamille/" target="_blank">Mandel und Kamille</a></li>
<li><a title="Gin Botenicals: Ingwer und Fenchel" href="http://www.eyeforspirits.com/2011/10/30/gin-botanicals-teil-5-ingwer-und-fenchel/" target="_blank">Ingwer und Fenchel</a></li>
<li><a title="Gin Botenicals: Kümmel und Schwerlilie" href="http://www.eyeforspirits.com/2011/11/25/gin-botanicals-teil-6-kummel-und-schwertlilie/" target="_blank">Kümmel und Schwertlilie</a></li>
<li><a title="Gin Botenicals" href="http://www.eyeforspirits.com/tag/botanicals/" target="_blank">&#8230;</a></li>
</ul>
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		<title>Die Eröffnung der Schwarz-Weiß-Bar</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 22:34:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stuttgart]]></category>
		<category><![CDATA[Bars]]></category>
		<category><![CDATA[Knud Scheibelt]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarz-Weiß-Bar]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit dem 14ten November hat die Schwarz-Weiß-Bar in Stuttgart offiziell ihre Pforten eröffnet. Sobald man das erste Mal diese Bar betritt, merkt man sofort, dass hier etwas Besonderes geschaffen wurde: ein Kleinod der Trinkkultur. Augenblicklich umgeben den Gast leise Jazzklänge, bevor einem Gina oder Knud die Garderobe abnehmen und einen Platz anbieten. Spätestens in diesem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="600" height="242" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/themes/bigfeature/library/timthumb/timthumb.php?src=/wp-content/uploads/2011/11/Schwarz-Weiss-Bar-Final-FeatureImage.jpg&amp;w=600&amp;zc=1&amp;zcp=2" alt="Die Eröffnung der Schwarz-Weiß-Bar" /><p>Seit dem 14ten November hat die <strong><a title="Schwarz-Weiß-Bar, Stuttgart" href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/2011/10/schwarz-weis-bar-stuttgart/" target="_blank">Schwarz-Weiß-Bar</a></strong> in Stuttgart offiziell ihre Pforten eröffnet. Sobald man das erste Mal diese Bar betritt, merkt man sofort, dass hier etwas Besonderes geschaffen wurde: <strong>ein Kleinod der Trinkkultur</strong>. Augenblicklich umgeben den Gast leise Jazzklänge, bevor einem Gina oder Knud die Garderobe abnehmen und einen Platz anbieten. Spätestens in diesem Moment wird einem bewusst, dass die Bar nicht groß, geradezu intim ist. Es versteht sich quasi von selbst, dass man mit anderen Gästen ins Gespräch kommt, sofern man diesem offen gegenüber steht.<br />
<span id="more-3315"></span></p>
<div class="caption caption-frame aligncenter" style="width:500px;;  display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/11/Schwarze-Weiss-Bar-Final12.jpg" rel="lightbox[3315]"><img class="size-large wp-image-3340" title="Schwarze-Weiß-Bar: Gina &amp; Knud" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/11/Schwarze-Weiss-Bar-Final12-500x331.jpg" alt="Schwarze-Weiß-Bar: Gina &amp; Knud" width="500" height="331" /></a><p>Schwarze-Weiß-Bar: Gina &amp; Knud</p></div>
<p>Für die Getränkeauswahl gibt es zwar auch eine Karte, auf der hauptsächlich Eigenkreationen von Knud und anderen Bartendern aus ganz Europa zu finden sind, doch dreht sich auch hier alles um die persönliche Beratung der Gäste. Durch den kleinen Raum kann der Bartender hinter dem Tresen quasi mit jedem Gast in Kontakt kommen um ihm bei der anstehenden Auswahl des nächsten Drinks behilflich zu sein.</p>
<p>Bei der Einrichtung sich das Motto &#8220;Schwarz-Weiß&#8221; komplett durch die Bar, bis hinunter zu den Toiletten. So schmücken die ehemals voll verspiegelten Wände nun einige legendäre Musiker und zwei Damen im Auftrag des Holunders, während überall Elemente aus schwarzem Leder zu finden sind. Alle Holzelemente des kleinen Raumes wurden abgeschliffen und in einem dunklen Schwarzbraun neu lackiert, so dass sich die komplette Bar in einem ständigen Wechselspiel befindet.</p>
<p>Ich kann jedem empfehlen die <strong><a title="Schwarz-Weiß-Bar, Stuttgart" href="http://www.schwarz-weiss-bar.de" target="_blank">Schwarz-Weiß-Bar</a></strong> in der Wilhelmstr. 8a in Stuttgart zu besuchen und sich selbst ein Bild zu machen. Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag von 19 bis 3 Uhr und am Wochenende von 19 bis 5 Uhr. Genügend Zeit also, so dass sich auch Gastronomen noch einen kleinen Absacker genehmigen können.</p>
<p>Nachfolgend ein paar Fotos um einen ersten Eindruck zu gewähren&#8230;</p>
<div class="caption caption-frame aligncenter" style="width:500px;;  display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/11/Schwarze-Weiss-Bar-Final9.jpg" rel="lightbox[3315]"><img class="size-large wp-image-3337" title="Schwarze-Weiß-Bar: Blick auf den Tresen vom Eingang" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/11/Schwarze-Weiss-Bar-Final9-500x331.jpg" alt="Schwarze-Weiß-Bar: Blick auf den Tresen vom Eingang" width="500" height="331" /></a><p>Schwarze-Weiß-Bar: Blick auf den Tresen vom Eingang</p></div>
<div class="caption caption-frame aligncenter" style="width:500px;;  display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/11/Schwarze-Weiss-Bar-Final10.jpg" rel="lightbox[3315]"><img class="size-large wp-image-3338" title="Schwarze-Weiß-Bar: Blick nach Hinten" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/11/Schwarze-Weiss-Bar-Final10-500x331.jpg" alt="Schwarze-Weiß-Bar: Blick nach Hinten" width="500" height="331" /></a><p>Schwarze-Weiß-Bar: Blick nach Hinten</p></div>
<div class="caption caption-frame aligncenter" style="width:500px;;  display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/11/Schwarze-Weiss-Bar-Final11.jpg" rel="lightbox[3315]"><img class="size-large wp-image-3339" title="Schwarze-Weiß-Bar: Poster" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/11/Schwarze-Weiss-Bar-Final11-500x331.jpg" alt="Schwarze-Weiß-Bar: Poster" width="500" height="331" /></a><p>Schwarze-Weiß-Bar: Poster &amp; Vitrine</p></div>
<div class="caption caption-frame aligncenter" style="width:331px;;  display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/11/Schwarze-Weiss-Bar-Final8.jpg" rel="lightbox[3315]"><img class="size-large wp-image-3336" title="Schwarze-Weiß-Bar: Eiswanne" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/11/Schwarze-Weiss-Bar-Final8-331x500.jpg" alt="Schwarze-Weiß-Bar: Eiswanne" width="331" height="500" /></a><p>Schwarze-Weiß-Bar: Eiswanne</p></div>
<div class="caption caption-frame aligncenter" style="width:331px;;  display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/11/Schwarze-Weiss-Bar-Final5.jpg" rel="lightbox[3315]"><img class="size-large wp-image-3333" title="Schwarze-Weiß-Bar: Rechter Tresen mit Spirituosen" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/11/Schwarze-Weiss-Bar-Final5-331x500.jpg" alt="Schwarze-Weiß-Bar: Rechter Tresen mit Spirituosen" width="331" height="500" /></a><p>Schwarze-Weiß-Bar: Rechter Tresen mit Spirituosen</p></div>
<div class="caption caption-frame aligncenter" style="width:500px;;  display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/11/Schwarze-Weiss-Bar-Final7.jpg" rel="lightbox[3315]"><img class="size-large wp-image-3335" title="Schwarze-Weiß-Bar: Arbeitsfläche + Eiswanne" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/11/Schwarze-Weiss-Bar-Final7-500x331.jpg" alt="Schwarze-Weiß-Bar: Arbeitsfläche + Eiswanne" width="500" height="331" /></a><p>Schwarze-Weiß-Bar: Arbeitsfläche + Eiswanne</p></div>
<div class="caption caption-frame aligncenter" style="width:500px;;  display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/11/Schwarze-Weiss-Bar-Final6.jpg" rel="lightbox[3315]"><img class="size-large wp-image-3334" title="Schwarze-Weiß-Bar: Gläserauswahl" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/11/Schwarze-Weiss-Bar-Final6-500x331.jpg" alt="Schwarze-Weiß-Bar: Gläserauswahl" width="500" height="331" /></a><p>Schwarze-Weiß-Bar: Gläserauswahl</p></div>
<div class="caption caption-frame aligncenter" style="width:500px;;  display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/11/Schwarze-Weiss-Bar-Final3.jpg" rel="lightbox[3315]"><img class="size-large wp-image-3331" title="Schwarze-Weiß-Bar: Backboard" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/11/Schwarze-Weiss-Bar-Final3-500x331.jpg" alt="Schwarze-Weiß-Bar: Backboard" width="500" height="331" /></a><p>Schwarze-Weiß-Bar: Backboard</p></div>
<div class="caption caption-frame aligncenter" style="width:331px;;  display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/11/Schwarze-Weiss-Bar-Final1.jpg" rel="lightbox[3315]"><img class="size-large wp-image-3329" title="Schwarze-Weiß-Bar: St. Germain Poster" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/11/Schwarze-Weiss-Bar-Final1-331x500.jpg" alt="Schwarze-Weiß-Bar: St. Germain Poster" width="331" height="500" /></a><p>Schwarze-Weiß-Bar: St. Germain Poster</p></div>
<div class="caption caption-frame aligncenter" style="width:331px;;  display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/11/Schwarze-Weiss-Bar-Final4.jpg" rel="lightbox[3315]"><img class="size-large wp-image-3332" title="Schwarze-Weiß-Bar: Waschbecken" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/11/Schwarze-Weiss-Bar-Final4-331x500.jpg" alt="Schwarze-Weiß-Bar: Waschbecken" width="331" height="500" /></a><p>Schwarze-Weiß-Bar: Waschbecken</p></div>
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		<title>Schwarz-Weiß-Bar: Der Umbau</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 19:53:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem wir im letzten Artikel den usprünglichen Zustand des I&#8217;Dipfele sehen konnten, wird es nun Zeit ein paar Eindrücke vom Umbau der Schwarz-Weiß-Bar zu zeigen. Grundgedanke für den Umbau der Bar war der Name der Bar: Schwarz/Weiß. Alle Holzelemente wurden abgeschliffen und neu lackiert, die Theke hinter der Bar komplett erneuert, vor dem Tresen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="600" height="256" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/themes/bigfeature/library/timthumb/timthumb.php?src=/wp-content/uploads/2011/11/Schwarz-Weiss-Bar-Umbau-Feature-Image.jpg&amp;w=600&amp;zc=1&amp;zcp=2" alt="Schwarz-Weiß-Bar: Der Umbau" /><p>Nachdem wir im letzten Artikel den <a title="Schwarz-Weiß-Bar: Das alte I'Dipfele" href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/2011/11/schwarz-weiss-bar-idipfele/" target="_blank">usprünglichen Zustand des I&#8217;Dipfele</a> sehen konnten, wird es nun Zeit ein paar Eindrücke vom Umbau der <a title="Schwarz-Weiß-Bar" href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/2011/10/schwarz-weis-bar-stuttgart/" target="_blank">Schwarz-Weiß-Bar</a> zu zeigen. Grundgedanke für den Umbau der Bar war der Name der Bar: Schwarz/Weiß. Alle Holzelemente wurden abgeschliffen und neu lackiert, die Theke hinter der Bar komplett erneuert, vor dem Tresen und vor den Spiegeln wurden Polsterelemente angebracht, die Toiletten wurden komplett erneuert und mit schwarzen und weißen Fließen versehen, in den Tresen wurde eine Eiswanne eingelassen und die Sitzecke wurde ebenso mit schwarzem Leder verkleidet. Bitte beachtet, dass die Fotos während des Umbaus entstanden sind und dementsprechend nichts hergerichtet oder geputzt wurde. In den nächsten Tagen werden zudem Fotos der fertigen Bar folgen! Eröffnung ist am Montag, dem 14. November.<br />
<span id="more-3193"></span></p>
<div class="caption caption-frame aligncenter" style="width:500px;;  display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/11/Schwarze-Weiss-Bar-Umbau3.jpg" rel="lightbox[3193]"><img class="size-large wp-image-3198" title="Schwarze-Weiss-Bar: Eiswanne auf dem Tresen" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/11/Schwarze-Weiss-Bar-Umbau3-500x331.jpg" alt="Schwarze-Weiss-Bar: Eiswanne auf dem Tresen" width="500" height="331" /></a><p>Schwarze-Weiss-Bar: Eiswanne auf dem Tresen</p></div>
<div class="caption caption-frame aligncenter" style="width:500px;;  display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/11/Schwarze-Weiss-Bar-Umbau1.jpg" rel="lightbox[3193]"><img class="size-large wp-image-3197" title="Schwarze-Weiss-Bar: Neues Waschbecken, Eiswannen und Wandverkleidung" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/11/Schwarze-Weiss-Bar-Umbau1-500x331.jpg" alt="Schwarze-Weiss-Bar: Neues Waschbecken, Eiswannen und Wandverkleidung" width="500" height="331" /></a><p>Schwarze-Weiss-Bar: Neues Waschbecken, Eiswannen und Wandverkleidung</p></div>
<div class="caption caption-frame aligncenter" style="width:500px;;  display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/11/Schwarze-Weiss-Bar-Umbau2.jpg" rel="lightbox[3193]"><img class="size-large wp-image-3199" title="Schwarze-Weiss-Bar: Tresenbeleuchtung" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/11/Schwarze-Weiss-Bar-Umbau2-500x331.jpg" alt="Schwarze-Weiss-Bar: Tresenbeleuchtung" width="500" height="331" /></a><p>Schwarze-Weiss-Bar: Tresenbeleuchtung</p></div>
<div class="caption caption-frame aligncenter" style="width:331px;;  display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/11/Schwarze-Weiss-Bar-Umbau4.jpg" rel="lightbox[3193]"><img class="size-large wp-image-3200" title="Schwarze-Weiss-Bar: Neue Toilettenräume" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/11/Schwarze-Weiss-Bar-Umbau4-331x500.jpg" alt="Schwarze-Weiss-Bar: Neue Toilettenräume" width="331" height="500" /></a><p>Schwarze-Weiss-Bar: Neue Toilettenräume</p></div>
<div class="caption caption-frame aligncenter" style="width:331px;;  display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/11/Schwarze-Weiss-Bar-Umbau5.jpg" rel="lightbox[3193]"><img class="size-large wp-image-3201" title="Schwarze-Weiss-Bar: Neue Toilettenräume" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/11/Schwarze-Weiss-Bar-Umbau5-331x500.jpg" alt="Schwarze-Weiss-Bar: Neue Toilettenräume" width="331" height="500" /></a><p>Schwarze-Weiss-Bar: Neue Toilettenräume</p></div>
<div class="caption caption-frame aligncenter" style="width:331px;;  display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/11/Schwarze-Weiss-Bar-Umbau6.jpg" rel="lightbox[3193]"><img class="size-large wp-image-3202" title="Schwarze-Weiss-Bar: Neue Toilettenräume" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/11/Schwarze-Weiss-Bar-Umbau6-331x500.jpg" alt="Schwarze-Weiss-Bar: Neue Toilettenräume" width="331" height="500" /></a><p>Schwarze-Weiss-Bar: Neue Toilettenräume</p></div>
<div class="caption caption-frame aligncenter" style="width:500px;;  display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/11/Schwarze-Weiss-Bar-Umbau8.jpg" rel="lightbox[3193]"><img class="size-large wp-image-3204" title="Schwarze-Weiss-Bar: Lackiertes Holz + Polsterelemente" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/11/Schwarze-Weiss-Bar-Umbau8-500x331.jpg" alt="Schwarze-Weiss-Bar: Lackiertes Holz + Polsterelemente" width="500" height="331" /></a><p>Schwarze-Weiss-Bar: Lackiertes Holz + Polsterelemente</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="caption caption-frame aligncenter" style="width:500px;;  display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/11/Schwarze-Weiss-Bar-Umbau7.jpg" rel="lightbox[3193]"><img class="size-full wp-image-3203" title="Schwarze-Weiss-Bar: Lackiertes Holz + Polsterelemente" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/11/Schwarze-Weiss-Bar-Umbau7.jpg" alt="Schwarze-Weiss-Bar: Lackiertes Holz + Polsterelemente" width="500" height="331" /></a><p>Schwarze-Weiss-Bar: Lackiertes Holz + Polsterelemente</p></div>
<div class="caption caption-frame aligncenter" style="width:500px;;  display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/11/Schwarze-Weiss-Bar-Umbau10.jpg" rel="lightbox[3193]"><img class="size-large wp-image-3206" title="Schwarze-Weiss-Bar: Sitzecke" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/11/Schwarze-Weiss-Bar-Umbau10-500x285.jpg" alt="Schwarze-Weiss-Bar: Sitzecke" width="500" height="285" /></a><p>Schwarze-Weiss-Bar: Sitzecke</p></div>
<p><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/11/Schwarze-Weiss-Bar-Umbau9.jpg" rel="lightbox[3193]"><img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter size-full wp-image-3205" title="Schwarze-Weiss-Bar" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/11/Schwarze-Weiss-Bar-Umbau9.jpg" alt="Schwarze-Weiss-Bar" width="500" height="331" /></a></p>
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		<title>Schwarz-Weiß-Bar: Das alte I&#8217;Dipfele</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 17:04:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Montag, dem 14. November eröffnet in den ehemaligen Räumen des I&#8217;Dipfele die Schwarz-Weiß-Bar! Folgende Fotos entstanden in der frühen Umbauphase und  geben euch einen ungefähren Eindruck, wie die Location zu früheren Zeiten aussah.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="600" height="198" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/themes/bigfeature/library/timthumb/timthumb.php?src=/wp-content/uploads/2011/09/Schwarze-Weiss-Bar-FeatureImage.jpg&amp;w=600&amp;zc=1&amp;zcp=2" alt="Schwarz-Weiß-Bar: Das alte I'Dipfele" /><p>Am Montag, dem 14. November eröffnet in den ehemaligen Räumen des I&#8217;Dipfele die <a title="Schwarz-Weiß-Bar" href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/2011/10/schwarz-weis-bar-stuttgart/" target="_blank">Schwarz-Weiß-Bar</a>! Folgende Fotos entstanden in der frühen Umbauphase und  geben euch einen ungefähren Eindruck, wie die Location zu früheren Zeiten aussah.<br />
<span id="more-3179"></span></p>
<div class="caption caption-frame aligncenter" style="width:500px;;  display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/11/idipfele1.jpg" rel="lightbox[3179]"><img class="size-large wp-image-3180" title="I'Dipfele Neueröffnung 2007" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/11/idipfele1-500x375.jpg" alt="I'Dipfele Neueröffnung 2007" width="500" height="375" /></a><p>I&#39;Dipfele Neueröffnung 2007 (Quelle: qype.com)</p></div>
<p><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/11/idipfele2.jpg" rel="lightbox[3179]"><img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter size-large wp-image-3181" title="I'Dipfele" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/11/idipfele2-500x331.jpg" alt="I'Dipfele" width="500" height="331" /></a></p>
<p><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/11/idipfele3.jpg" rel="lightbox[3179]"><img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter size-large wp-image-3182" title="I'Dipfele" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/11/idipfele3-500x331.jpg" alt="I'Dipfele" width="500" height="331" /></a></p>
<p><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/11/idipfele7.jpg" rel="lightbox[3179]"><img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter size-large wp-image-3186" title="I'Dipfele" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/11/idipfele7-500x331.jpg" alt="I'Dipfele" width="500" height="331" /></a></p>
<p><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/11/idipfele4.jpg" rel="lightbox[3179]"><img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter size-large wp-image-3183" title="I'Dipfele" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/11/idipfele4-500x331.jpg" alt="I'Dipfele" width="500" height="331" /></a></p>
<p><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/11/idipfele8.jpg" rel="lightbox[3179]"><img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter size-large wp-image-3187" title="I'Dipfele" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/11/idipfele8-331x500.jpg" alt="I'Dipfele" width="331" height="500" /></a></p>
<p><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/11/idipfele9.jpg" rel="lightbox[3179]"><img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter size-large wp-image-3188" title="I'Dipfele" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/11/idipfele9-500x331.jpg" alt="I'Dipfele" width="500" height="331" /></a></p>
<p><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/11/idipfele5.jpg" rel="lightbox[3179]"><img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter size-large wp-image-3184" title="I'Dipfele" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/11/idipfele5-331x500.jpg" alt="I'Dipfele" width="331" height="500" /></a></p>
<p><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/11/idipfele6.jpg" rel="lightbox[3179]"><img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter size-large wp-image-3185" title="I'Dipfele" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/11/idipfele6-500x331.jpg" alt="I'Dipfele" width="500" height="331" /></a></p>
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		<title>Drei Tage in Cognac: La Part des Anges</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Nov 2011 21:41:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zutaten]]></category>
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		<description><![CDATA[Ende Juni diesen Jahres erreichte mich eine Einladung von David Ecobichon vom Cognac Büro (deutsche Repräsentation des BNIC) zu La Part des Anges in Cognac, Frankreich. Schon zum sechsten Mal trafen sich zu dieser Veranstaltung Vertreter von Cognac Häusern, Weinbauern, Pressevertretern und weiteren Gästen um für wohltätige Zwecke einige sehr alte oder seltene Cognac-Abfüllungen zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="600" height="278" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/themes/bigfeature/library/timthumb/timthumb.php?src=/wp-content/uploads/2011/09/Cognac-FeatureImage.jpg&amp;w=600&amp;zc=1&amp;zcp=2" alt="Drei Tage in Cognac: La Part des Anges" /><p>Ende Juni diesen Jahres erreichte mich eine Einladung von David Ecobichon vom Cognac Büro (deutsche Repräsentation des <a title="BNIC" href="http://www.bnic.fr" target="_blank"><em>BNIC</em></a>) zu <em><strong>La Part des Anges</strong></em> in Cognac, Frankreich. Schon zum sechsten Mal trafen sich zu dieser Veranstaltung Vertreter von Cognac Häusern, Weinbauern, Pressevertretern und weiteren Gästen um für wohltätige Zwecke einige sehr alte oder seltene Cognac-Abfüllungen zu versteigern. In den fünf Jahren seit der ersten &#8220;Der Anteil der Engel&#8221;-Auktion ist die Gästeanzahl mittlerweile auf ca. 650 Personen angestiegen, was den Abend auch unabhängig vom wohltätigen Zweck zu einer wichtigen Veranstaltung der ganzen Cognac-Industrie macht.</p>
<p>Zusätzlich waren für diese &#8220;Pressereise&#8221; Besichtigungen von mehreren Cognac-Häusern und einer Küferei geplant, was das Ganze für mich erst richtig interessant werden ließ. Ich hatte zwar bis zuletzt noch leichte Zweifel, ob es nicht, etwas überspitzt ausgedrückt, eine marketinglastige Kaffeefahrt werden sollte, doch diese wurden sehr schnell beseitigt!</p>
<p><span id="more-3063"></span></p>
<h3>Was ist Cognac?</h3>
<p>Der Begriff Cognac beschreibt in Frankreich dreierlei Dinge: die Spirituose, die Stadt und die Region. Die Stadt <a title="Cognac @ Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cognac" target="_blank">Cognac</a> liegt ca. 465 km südlich von Paris bzw. ca. 120 km nördlich von Bordeaux, besitzt ca. 20000 Einwohner und kommt genauso daher, wie man (bzw. ich) sich eine französische Kleinstadt vorstellt:  Die Region in der Cognac hergestellt werden darf, ist in sechs Crus unterteilt: Grande Champagne, Petite Champagne, Borderies, Fins Bois, Bons Bois und Bois Ordinaires. Diese sind, wie zahlreiche weitere Kriterien der Herstellung, streng im französischen Gesetz verankert. Mittlerweile hat sogar China und Indien Cognac als geschützten Herkunftsbegriff anerkannt.</p>
<div class="caption caption-frame aligncenter" style="width:500px;;  display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/09/Karte_Cognac.jpg" rel="lightbox[3063]"><img class="size-large wp-image-3065" title="Karte der Region Cognac" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/09/Karte_Cognac-500x345.jpg" alt="Karte der Region Cognac" width="500" height="345" /></a><p>Karte der Region Cognac (Quelle: BNIC)</p></div>
<p>Für die Cognac Produktion dürfen nur folgende Rebsorten verwendet werden: Colombard, Folle Blanche, Montils, Ugni Blanc, Sémillon und Folignan (letztere jedoch mit Beschränkung auf 10% der Rebfläche pro Betrieb). Überwiegend verwendet wird allerdings heutzutage Ugni Blanc, welche 98% der Rebflächen ausmacht. Hauptgrund hierfür ist die natürlich höhere Resistenz gegen die Reblaus Phylloxera vastatrix, welche in den siebziger Jahren des 19ten Jahrhunderts einen Großteil der traditionell bepflanzten Weinberge zerstörte (Folle Blanche, Colombard, &#8230;) und den Cognac-Betrieben schweren Schaden zufügten.</p>
<p>Destilliert wird der gewonnene Wein zwei Mal mit Hilfe von Charentaiser Brennblasen (Pot Stills), die noch mit Gas und nicht indirekt mit Dampf erhitzt werden. Eine Brennblase darf maximal ein Fassungsvermögen von 30 Hektolitern besitzen, wogegen die Füllmenge beim zweiten Brennvorgang, dem Feinbrand, auf 25 Hektoliter begrenzt ist. Das Destillat darf nach der zweiten Destillation einen Alkoholgehalt von maximal 72% aufweisen.</p>
<p>Gelagert darf das Destillat nur in zwei Sorten von Hölzern: in Traubeneiche aus Tronçais Wäldern (feinporig, Hochwald) und in Stieleiche (grobporig, Mittelwald) aus  Limousin Wäldern. Im Gegensatz zu Rum und Whisky ist es keine Seltenheit, dass Cognac mehr als 40, 50 oder gar 60 Jahre gelagert wird. Überraschenderweise waren die meisten der sehr alten Cognacs, die ich auf der Reise probieren konnte meistens noch nicht vom Holz dominiert, wie ich das schon bei vielen Rums und zum Teil auch Whiskys erlebt habe. Die verwendeten Fässer fassen üblicherweise um die 350 Liter</p>
<p>Wer mehr über die Geschichte und Herstellung von Cognac erfahren möchte, sollte sich die Website <a title="Pedia Cognac" href="http://www.pediacognac.com" target="_blank"><em>Pedia Cognac</em></a> anschauen. Diese diente als Quelle für diese kurze Zusammenfassung und beschreibt das Thema um ein vielfaches detaillierter. Pedia Cognac wird vom <em><a title="BNIC" href="http://www.bnic.fr" target="_blank">BNIC &#8211; Bureau National Interprofessionnel du Cognac</a></em> betrieben. Diese Organisation wird von allen Cognac-Häusern und Weinbauern der Region finanziert (abhängig von der verkauften Menge) und kann als Berufsverband angesehen werden, der mit der Öffentlichkeitsarbeit und Regulierung rund um das Thema Cognac vertraut ist.</p>
<h3>Courvoisier</h3>
<p>Erste Station der Reise war ein Besuch mit Führung, Tasting und Abendessen im Hause <em>Courvoisier</em>. Die ersten beiden Punkte waren leider sehr dominiert vom Firmenmarketing, auch wenn das Tasting an sich eine große Auswahl an Abfüllungen bot. So wurden neben den Standardabfüllungen auch unverdünnte Proben von verschiedenen Lagerungsstufen des <em>Courvoisier</em> Cognacs präsentiert, welche einen schönen Eindruck über die Reifung des Eau de Vie vermittelten. Bedauerlicherweise fand ich die <em>Courvoisier</em> Abfüllungen für meinen Geschmack alle etwas zu süß und gefällig. Dies mag eventuell daher kommen, dass <em>Courvoisier</em> lediglich mit Winzern der Region zusammenarbeitet, die nach strengen Vorgaben Trauben anbauen und das Eau de Vie destillieren, welches bei <em>Courvoisier</em> gelagert, geblendet und abgefüllt wird. Die Qualität der Brände ist andererseits jedoch schon fast beeindruckend, wenn man überlegt, welche Menge die großen Häuser absetzen.</p>
<p>Zum Essen wurden zwei äußerst passende Abfüllungen der Connaisseur Kollektion gereicht, welche deutlich individueller erschienen als die Standardabfüllungen des Hauses und als einige der wenigen Cognacabfüllungen ein konkretes Alter ausgewiesen haben. Gerade das Carpaccio de Saint-Jacques mit <em>Courvoisier 12</em> konnte sehr begeistern, auch wenn ich eigentlich nicht der große Meeresfan bin, wenn es ums Essen geht.</p>
<div class="caption caption-frame aligncenter" style="width:331px;;  display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/09/LEssenceDeCourvoisier.jpg" rel="lightbox[3063]"><img class="size-large wp-image-3147" title="L'Essence de Courvoisier" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/09/LEssenceDeCourvoisier-331x500.jpg" alt="L'Essence de Courvoisier" width="331" height="500" /></a><p>L&#39;Essence de Courvoisier</p></div>
<p>Als Highlight des Abends wurde zudem noch die High End Abfüllung <em>L&#8217;Essence de Courvoisier</em> in einem eigens eingerichteten Keller vorgestellt und zu meiner Überraschung auch zur Verkostung angeboten. Dieser besteht aus über hundert einzelnen Cognacs, welche im Verlauf des letzten Jahrhunderts destilliert wurden. Eine Geschmacksbeschreibung möchte ich mir bei einem solchen komplexen Blend anhand von einem kleinen Glas natürlich nicht anmaßen, jedoch konnte er sich von den restlichen Standardabfüllungen vor allem durch die Intensivität und stark reduzierte Süße abheben. Preislich gesehen ist solch eine Abfüllung für Normalsterbliche natürlich nicht vertretbar. Vor allem wenn man sich überlegt, welche Menge an normal bepreisten Spirituosen für nur eine Flasche <em>L&#8217;Essence </em>erwerbbar wären. Nichtsdestotrotz gehörte dieser Tropfen, unabhängig vom Preis, mit seiner großen Komplexität und sehr, sehr langem Nachhall eindeutig zu den besten Cognacs der Reise. Bei jedem Schluck entdeckte man diesen Brand quasi neu und schmeckte ihn noch lange nach Leeren des Glases am Gaumen.</p>
<p>Weitere Informationen zu Courvoisier: <a title="Courvoisier" href="http://www.courvoisier.com/" target="_blank">courvoisier.com</a></p>
<h3>Küferei Vicard</h3>
<p>Erster Termin am zweiten Tag war nicht bei einem Cognac-Haus, sondern bei der Küferei <em>Vicard</em>, welche sich am Rande von Cognac befindet. Schnell zeigte sich bei dieser Werksbesichtigung, dass die Herstellung von Fässern nicht einfach aus dem auseinander Sägen von Baumstämmen besteht, sondern hierbei auf eine Vielzahl an Faktoren geachtet werden muss. So sind zum Beispiel nur ca. 30% des ursprünglichen Holzes geeignet, um daraus Dauben herzustellen. Innerhalb von zwei bis drei Stunden wurde unserer Gruppe jeder erdenkliche Aspekt der Produktion vorgestellt und jede aufkommende Frage mit Freude beantwortet. Aus diesem Grunde wird es zu <em>Vicard</em> innerhalb der nächsten Wochen einen extra Artikel geben, der die Herstellung von Fässern im Allgemeinen detailliert beschreibt.</p>
<div class="caption caption-frame aligncenter" style="width:500px;;  display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/09/Vicard.jpg" rel="lightbox[3063]"><img class="size-large wp-image-3148" title="Tonnelleries Vicard" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/09/Vicard-500x331.jpg" alt="Tonnelleries Vicard" width="500" height="331" /></a><p>Tonnelleries Vicard</p></div>
<p>Weitere Informationen zu Vicard: <a title="Tonnellier Vicard" href="http://www.groupe-vicard.com/" target="_blank">groupe-vicard.com</a></p>
<h3>Camus</h3>
<p><em>Camus</em> ist unter den Cognac Häusern das fünft größte, ist von diesen jedoch das einzige Unternehmen, das noch in Familienbesitz ist und nicht von einem der Global Player geführt wird. Zusammen machen die fünf großen Häuser ca. 80% des Cognac-Marktes aus. Leider war die Führung an sich ähnlich Marketing orientiert wie bei <em>Courvoisier</em> und fokussierte sich fast ausschließlich auf die Geschichte des Hauses und erwähnte die eigentliche Produktion des Cognacs nur am Rande.</p>
<div class="caption caption-frame aligncenter" style="width:500px;;  display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/09/IleDeRe.jpg" rel="lightbox[3063]"><img class="size-large wp-image-3164" title="Ile de Ré Cognac" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/09/IleDeRe-500x362.jpg" alt="Ile de Ré Cognac" width="500" height="362" /></a><p>Ile de Ré Cognac (Quelle: DrinkSpirits.com)</p></div>
<p>Dafür gab es einige ungewöhnliche Cognacs von der Insel <em>Ile de Re</em> zum probieren. Diese stellt den westlichsten Teil der Region dar und unterscheidet sich in Klima und Bodenbeschaffenheit signifikant von den restlichen Gebieten. So enthalten die Trauben einen stark erhöhten Salz und Jodanteil, was auch in den gelagerten Abfüllungen deutlich schmeckbar ist. Am ehesten sind die <em>Ile de Re Cognacs</em> mit Whiskys der schottischen Inseln zu vergleichen, welche ebenso von der Meeresnähe stark beeinflusst werden. Beim Mittagessen wurde einer dieser Abfüllungen mit geräuchertem Lachs und etwas Salat kombiniert, was durch den salzigen Geschmack eine überaus interessante und passende Paarung darstellte.</p>
<p>Weitere Informationen zu Camus: <a title="Camus" href="http://www.camus.fr/" target="_blank">Camus.fr</a>, <a title="Camus @ DrinksSpirits" href="http://www.drinkspirits.com/cognac/cognac-camus-exploring-expanding-borderies/" target="_blank">DrinkSpirits.com</a></p>
<h3>Pierre Ferrand und Jean Grosperrin</h3>
<p>Besonders gefreut habe ich mich schon vor der Reise auf den Besuch bei <em>Pierre Ferrand</em>, welche unter anderem auch die Rumserie Plantation vertreiben und den gelagerten Jahrgangsgin Citadelle herstellen. Was soll ich sagen, Begeisterung pur! Ferrand befindet sich komplett in Familienbesitz und erledigt von dem Anbau der Weintrauben, über die Destillation des Weines, bis zur Lagerung und Abfüllung des Cognacs alles selbst. So wurden wir auch direkt in der Destillerie empfangen und nicht in einem extra vorbereiteten Besucherzentrum &#8211; eine willkommene Abwechslung. <img src='http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Hier hörten wir auch zum ersten Mal Details zur Produktion des Cognacs und konnten den frisch gepressten Saft der gerade geernteten Weintrauben probieren. Der Beginn der Ernte fand dieses Jahr außerordentlich früh statt, normalerweise wird erst Mitte-Ende Oktober und nicht schon Anfang-Mitte September mit der Traubenlese begonnen. Nach einer kurzen Besichtigung der nahe gelegen Weinberge konnten wir einige Cognacs direkt aus den Fässern im Keller neben der Destillerie probieren. Hier sah man ebenso, dass nichts extra für Besucher hergerichtet oder gar eingerichtet wurde &#8211; Spinnweben wohin das Auge reichte.</p>
<div class="caption caption-frame aligncenter" style="width:500px;;  display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/09/Weinreben.jpg" rel="lightbox[3063]"><img class="size-large wp-image-3149" title="Weinreben @ Pierre Ferrand" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/09/Weinreben-500x331.jpg" alt="Weinreben @ Pierre Ferrand" width="500" height="331" /></a><p>Weinreben @ Pierre Ferrand</p></div>
<p>Ähnlich sah das auch bei dem in <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Chermignac">Chermignac </a>ansässigen Unternehmen <em>Jean Grosperrin</em> aus. Im Gegenzug zu <em>Camus, Courvoisier und Ferrand</em> handelt es sich bei <em>Jean Grosperrin</em> nicht um einen Hersteller von Cognac, sondern &#8220;nur&#8221; um einen unabhängigen Abfüller, der sich vor allem auf Jahrgangs-Cognac spezialisiert hat. Hierzu kauft Guilhem Grosperrin und sein Team alte Fässer von Cognac-Häusern oder privaten Personen ein, lagert diese bis zur &#8220;optimalen Reife&#8221; in eigenen Lagerhäusern und füllt diese ohne Kältefiltrierung oder Hinzufügen von Zusätzen in Fasstärke bzw. in sanft reduzierter Trinkstärke unter eigenem Label ab. Erschwert wird dies bei Jahrgangsabfüllungen dadurch, dass ein lückenloser Altersnachweis vorhanden sein und das Destillat zudem eine Radiokohlenstoffdatierung bestehen muss. Auch hier war die Führung sehr authentisch, ehrlich und die verkosteten Cognacs eine wahre Freude.</p>
<div class="caption caption-frame aligncenter" style="width:500px;;  display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/09/JeanGrosperrinCaskWax.jpg" rel="lightbox[3063]"><img class="size-large wp-image-3150" title="Jean Grosperrin Cask Wax" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/09/JeanGrosperrinCaskWax-500x331.jpg" alt="Jean Grosperrin Cask Wax" width="500" height="331" /></a><p>Jean Grosperrin Cask Wax</p></div>
<p>Um diese beiden kleinen Cognac-Betriebe entsprechend zu würdigen, wird es zu Ferrand und Grosperrin jeweils einen extra Artikel geben, die in den nächsten Wochen/Monaten erscheinen werden. So viel sei schon gesagt, die Abfüllungen von beiden Unternehmen stellten für mich (und auch für einige der Mitreisenden) die absoluten Highlights der Reise dar!</p>
<p>Weitere Informationen zu <a title="Pierre Ferrand" href="http://www.pierreferrandcognac.com" target="_blank">Pierre Ferrand</a> und <a title="Jean Grosperrin" href="http://www.lagabare.com" target="_blank">Jean Grosperrin</a>.</p>
<h3>La Part des Anges</h3>
<p>Am letzten Abend fand der eigentliche Grund der Reise statt: <em>La Part des Anges</em>. Wie Eingangs schon erwähnt treffen sich hier Vertreter der ganzen Industrie um die Spenden von, in diesem Jahr, 25 Cognac Häusern in Form von speziellen Abfüllungen zu Versteigern. Der ganze Event war in großem Stil aufgezogen und ich muss ehrlich zugeben, es war beeindruckend wie 650 Gäste mit Essen versorgt wurden und welcher Aufwand im Allgemeinen betrieben wurde. Im Gegenzug wurde bei der Auktion eine Gesamtsumme von 106000€ erreicht, welche an den Malteserorden und den lokalen Verein „Aurore“ gespendet werden. Die teuerste Flasche wurde von Frapin gestiftet, welche alleine 15000€ einbrachte (im Gegenzug aber auch 5L Inhalt bot). Eine kurze Vorstellung aller versteigerten Cognacs findet ihr auf der Website <a title="Versteigerte Cognacs @ La Part des Anges" href="http://www.lapartdesanges.cognac.fr/cognacs.php?lang=en" target="_blank">La Part des Anges</a>.</p>
<div class="caption caption-frame aligncenter" style="width:500px;;  display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/09/LaPartdesAnges.jpg" rel="lightbox[3063]"><img class="size-large wp-image-3146" title="La Part des Anges" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/09/LaPartdesAnges-500x333.jpg" alt="La Part des Anges" width="500" height="333" /></a><p>La Part des Anges (Quelle: BNIC)</p></div>
<h3>Fazit</h3>
<p>Interessant, wie drei Tage die Meinung gegenüber einer Spirituose verändern kann. Bisher war Cognac für mich hauptsächlich als Mixspirituose relevant, da er zum puren Genuss nicht genug Abwechslung bot. Dies bestätigte sich Größtenteils bei dem Besuch von Courvoisier, jedoch konnten <em>Camus, Ferrand und Grosperrin</em> mich eines Besseren belehren. Cognac kann auch ganz anders aussehen: kraft- und charaktervoll, in Fassstärke mit Ecken und Kanten oder auch mit salzigen Aromen. Zwar wird mit Sicherheit immer noch nicht die Bandbreite von Rum oder Whisky erreicht, aber genug um Cognac für mich reizvoll zu machen. <img src='http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<div class="caption caption-frame aligncenter" style="width:500px;;  display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/09/LaPartdesAnges2.jpg" rel="lightbox[3063]"><img class="size-large wp-image-3154" title="La Part des Anges" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/09/LaPartdesAnges2-500x333.jpg" alt="La Part des Anges" width="500" height="333" /></a><p>La Part des Anges (Quelle: BNIC)</p></div>
<p>Mein Dank geht zum Abschluss dieses Artikels an David vom Cognac Büro für die Einladung zu dieser Reise. Ich konnte viele Eindrücke über die Region, die Häuser und Cognac an sich gewinnen, die man durch reine Recherche einfach nicht sammeln hätte können. Allein die französische Freude fürs Essen einmal hautnah und in diesem Umfang zu erleben war eine wahre Freude. Natürlich sollte auch ein gewisser Werbeeffekt bezweckt werden, aber solange die Qualität stimmt, bin ich gerne dabei. <img src='http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Unter den Teilnehmern der Reise befanden sich unter anderem: <a title="Kulinariker" href="http://www.kulinariker.de" target="_blank">Kulinariker</a>, <a title="Cocktail Chronicles" href="http://www.cocktailchronicles.com" target="_blank">Cocktail Chronicles</a>, <a title="Cellarblog" href="http://www.cellarblog.org" target="_blank">Cellarblog</a>, und <a title="Winepaper" href="http://www.winepaper.fr/" target="_blank">Winepaper</a>.</p>
<h3>Weiterführende Links</h3>
<p>Wer mehr rund um Cognac erfahren möchte, sollte sich folgende Webseiten genauer anschauen:</p>
<ul>
<li><a title="BNIC" href="http://www.bnic.fr" target="_blank">BNIC</a></li>
<li><a title="Pedia Cognac" href="http://www.pediacognac.com" target="_blank">Pedia Cognac</a></li>
<li><a title="Cognac Guide" href="http://www.cognacguide.de" target="_blank">Cognac Guide</a></li>
<li>Wikipedia: <a title="Cognac (Spirituose) @ Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cognac_(Branntwein)" target="_blank">Cognac (Spirituose)</a>, <a title="Cognac (Stadt) @ Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cognac" target="_blank">Cognac (Stadt)</a></li>
<li><a title="Cognacnet" href="http://www.cognacnet.com/" target="_blank">Cognacnet</a></li>
<li><a title="BNIC Cognac Dossier" href="http://www.weinwolf.de/presse/aktuelles/aktuelles-detail/?tx_tgmnews_pi1%5Bnews_id%5D=27" target="_blank">Dossier über Cognac des BNIC</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Schwarz-Weiß-Bar, Stuttgart</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Oct 2011 15:50:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stuttgart]]></category>
		<category><![CDATA[Bars]]></category>
		<category><![CDATA[Knud Scheibelt]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarz-Weiß-Bar]]></category>

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		<description><![CDATA[Stuttgart hat tolle Bars! O.T. Bar, Ciba Mato und BAR sind großartig, dennoch schaue ich immer wieder mit einem etwas neidischem Blick Richtung Köln, Berlin, München und Hamburg, da leider eine Sorte Bar in Stuttgart stark unter repräsentiert ist: kleine Bars, mit stimmiger Musik im Hintergrund und erstklassigen Cocktails, ergänzt von etwas Wein/Champagner und ausgewählten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="600" height="198" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/themes/bigfeature/library/timthumb/timthumb.php?src=/wp-content/uploads/2011/09/Schwarze-Weiss-Bar-FeatureImage.jpg&amp;w=600&amp;zc=1&amp;zcp=2" alt="Schwarz-Weiß-Bar, Stuttgart" /><p><strong>Stuttgart hat tolle Bars!</strong> O.T. Bar, Ciba Mato und BAR sind großartig, dennoch schaue ich immer wieder mit einem etwas neidischem Blick Richtung Köln, Berlin, München und Hamburg, da leider eine Sorte Bar in Stuttgart stark unter repräsentiert ist: kleine Bars, mit stimmiger Musik im Hintergrund und erstklassigen Cocktails, ergänzt von etwas Wein/Champagner und ausgewählten hochwertigen Spirituosen. Am ehesten trifft diese Beschreibung noch auf die BAR im Westen zu, doch auch dort wird es manchmal, gerade im Winter am Wochenende, so laut, dass an ein gemütliches Gespräch nicht mehr zu denken ist.</p>
<p>Ab Mitte November wird eine neue Bar in Stuttgart ihre Türen öffnen, die diesen Mangel aller Voraussicht nach beheben wird: die <a title="Schwarz-Weiß-Bar" href="http://www.schwarz-weiss-bar.de" target="_blank"><strong>Schwarz-Weiß-Bar</strong></a>. <span id="more-3056"></span>Kreative Köpfe hinter diesem Projekt sind <strong>Gina Menrad</strong> und <strong>Knud Scheibelt</strong>, wovon letzterer als Bartender hinter dem Tresen stehen wird. Knud ist seit über zehn Jahren in der Gastronomie tätig, beendete seine Lehre zum Hotelfachman im Jahr 2000 in Freiburg und entschloss sich danach als Bartender in Hotels zu arbeiten, um in seiner täglichen Arbeit den direkten Kontakt mit Gästen pflegen zu können. 2005 zog es ihn nach England nach Bath, wo er schließlich vor seiner Rückkehr nach Deutschland als Barmanager den Aufbau der Bar des damals neuen Royal Crescent Hotel begleitet hat. Die letzten Monate war Knud als Barchef im Ciba Mato beschäftigt, wo der Gedanke zur eigenen Bar reifte.</p>
<div class="caption caption-frame aligncenter" style="width:500px;;  display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/09/Knud.jpg" rel="lightbox[3056]"><img class="size-large wp-image-3084" title="Knud Scheibelt" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/09/Knud-500x332.jpg" alt="Knud Scheibelt" width="500" height="332" /></a><p>Knud Scheibelt</p></div>
<p>In den Räumen des ehemaligen i-Dipfele wird eine kleine Bar entstehen, die maximal ca. 30 Gäste beherbergen kann und sich in ihrem Angebot hauptsächlich auf Cocktails konzentrieren wird. Die Cocktailkarte selbst wird sich allerdings nicht klassisch orientieren, sondern überwiegend auf Eigenkreationen und Experimenten basieren. Wer Knud die letzten Monate im Ciba Mato oder auf Wettbewerben erleben durfte, konnte sich bereits von seinen zahlreichen Einfällen begeistern lassen.</p>
<p>Neben Knuds Cocktailkreationen und natürlich auch klassischen Drinks wird sich ebenso eine kleine erlesene Auswahl an Spirituosen finden, die zum puren Genuss bereit stehen. Eine spezielle Ausrichtung auf, zum Beispiel, Rum oder Whisky wird es jedoch nicht geben. Dafür wird es ständig eine Auswahl an herausragenden regionalen Weinen im offenen Ausschank und weltweiten Köstlichkeiten per Flasche geben.</p>
<p>Für den kleinen Hunger zwischendurch werden kleine Snacks wie Schinken, Käse, Oliven und frisches Brot für die Gäste verfügbar sein. Desweiteren können sich die Tabakfans freuen, da auch eine Auswahl an Zigarren angeboten wird, die in der Bar genossen werden können. Musikalisch wird sich alles rund um Jazz bewegen, der leise im Hintergrund zur passenden Atmosphäre beitragen soll.</p>
<p>Im Moment befindet sich die Bar gerade am Anfang des Umbaus von einer in die Jahre gekommen Kneipe zur modernen, stilvollen Bar. Da Knud uns mit seinem Konzept schon sehr begeistern konnte, werden wir diesen Prozess der Verwandlung Schritt für Schritt auf <a title="Cocktails Old Fashioned" href="http://www.cocktailsoldfashioned.de" target="_blank"><em>Cocktails Old Fashioned</em></a> dokumentieren. Ganz nach Art des ehemaligen Barbaulogs könnt ihr in den nächsten Wochen über den Umbau selbst, die Einrichtung, Konzeption der Cocktailkarte und weiteren kleineren Themengebiete lesen. <strong>Seit gespannt, wir sind es definitiv!</strong></p>
<p>&#8212;<br />
Adresse: Wilhelmstr. 8A, 70182 Stuttgart<br />
Website: <a title="Schwarz-Weiß-Bar" href="http://www.schwarz-weiss-bar.de" target="_blank">www.schwarz-weiß-bar.de</a></p>
<p><span style="font-size: x-small;">Vielen Dank an <em><a title="Wulfman Foto" href="http://www.wulfman-foto.de" target="_blank">Wolfgang Simm</a></em> für die beiden Fotos von Kud Scheibelt! Wolfgang ist seit geraumer Zeit für viele Bars und Events in Stuttgart als Fotograf tätig und versteht es vorzüglich die einzigartigen Momente an großartigen Abenden mit seinen Kompositionen festzuhalten.</span></p>
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		<title>Flüsternde und nicht existierende Bars in Stuttgart</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Sep 2011 20:34:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stuttgart]]></category>
		<category><![CDATA[Bars]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Niveau der Barkultur in Deutschland steigert sich stetig und breitet sich zunehmend auch immer mehr zum &#8220;Mainstream&#8221; hin aus. Noch nie war es so einfach in einer Stadt einen guten Drink genießen zu können. In den letzten Wochen wurden die Stuttgarter gleich mit zwei besonderen Cocktailabenden verwöhnt&#8230; Flüsterbar Ganz nach dem Vorbild der Speakeasy [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="600" height="278" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/themes/bigfeature/library/timthumb/timthumb.php?src=/wp-content/uploads/2011/09/Fluesterbar-FeatureImage.jpg&amp;w=600&amp;zc=1&amp;zcp=2" alt="Flüsternde und nicht existierende Bars in Stuttgart" /><p>Das Niveau der Barkultur in Deutschland steigert sich stetig und breitet sich zunehmend auch immer mehr zum &#8220;Mainstream&#8221; hin aus. Noch nie war es so einfach in einer Stadt einen guten Drink genießen zu können. In den letzten Wochen wurden die Stuttgarter gleich mit zwei besonderen Cocktailabenden verwöhnt&#8230;<br />
<span id="more-3019"></span></p>
<h3>Flüsterbar</h3>
<p>Ganz nach dem Vorbild der Speakeasy Bars zu Zeiten der Prohibition in den USA bieten Dino Zippe und Timur Sanda den Stuttgartern Cocktailfans in unregelmäßigen Abständen einen Abend der besonderen Art. Abendgaderobe ist Pflicht, Adresse der Veranstaltung ist bis ca. zwei Stunden vor Beginn unbekannt und als Highlight kümmern sich namenhafte Bartender aus der ganzen Rebublik um das Wohl der Gäste. Dieses Mal fand die Flüsterbar im Barcode statt, welche von Sebastian Stamm, Sven Sudeck, Eric Bergmann, Bastian Heuser und Markus Heinze bemannt war. Jeder Bartender präsentierte drei verschiedene Cocktails, worunter sehr interessante Kreationen wie der &#8220;Le Coco&#8221; (Calvados, Rotwein aus Bordeaux, Zitrone, Zucker, Eiweis) oder &#8220;Bei den Eiern des Löwen&#8221; zu finden waren.</p>
<p>Musikalisch unterstützt wurde der DJ des Abends durch das Musikensemble „House.Bar“ welche den Abend mit Saxophon und Trommel begleiteten. So entstand eine lockere, aber doch stilvolle Atmosphäre, die zu begeistern wusste. Zusammen mit den fabehlaften Cocktails machte dies die Flüsterbar, meiner Meinung nach, zu einem der besten Barabende überhaupt in Stuttgart.</p>
<p><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/09/Fluesterbar03.jpg" rel="lightbox[3019]"><img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter size-large wp-image-3029" title="Flüsterbar" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/09/Fluesterbar03-500x332.jpg" alt="Flüsterbar" width="500" height="332" /></a></p>
<p><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/09/Fluesterbar04.jpg" rel="lightbox[3019]"><img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter size-large wp-image-3030" title="Flüsterbar" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/09/Fluesterbar04-332x500.jpg" alt="Flüsterbar" width="332" height="500" /></a></p>
<p><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/09/Fluesterbar02.jpg" rel="lightbox[3019]"><img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter size-large wp-image-3028" title="Flüsterbar" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/09/Fluesterbar02-500x332.jpg" alt="Flüsterbar" width="500" height="332" /></a></p>
<p><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/09/Fluesterbar01.jpg" rel="lightbox[3019]"><img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter size-large wp-image-3027" title="Flüsterbar" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/09/Fluesterbar01-500x332.jpg" alt="Flüsterbar" width="500" height="332" /></a></p>
<p><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/09/Fluesterbar06.jpg" rel="lightbox[3019]"><img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter size-large wp-image-3032" title="Flüsterbar" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/09/Fluesterbar06-500x332.jpg" alt="Flüsterbar" width="500" height="332" /></a></p>
<p><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/09/FluesterbarKarte2.jpg" rel="lightbox[3019]"><img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter size-large wp-image-3035" title="Flüsterbar: Cocktailkarte" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/09/FluesterbarKarte2-500x353.jpg" alt="Flüsterbar: Cocktailkarte" width="500" height="353" /></a></p>
<h3>Die Bar, die es nicht gibt</h3>
<p>Nur sechs Tage später fand sogleich der nächste außergewöhnliche Abend in Stuttgart statt &#8211; &#8220;<a title="Die Bar, die es nicht gibt" href="http://www.die-bar-die-es-nicht-gibt.de" target="_blank">Die Bar, die es nicht gibt</a>&#8221; machte auf ihrer Tour durch Deutschland halt im Tonstudio. Ziel dieses Projektes von Moritz Niederstrasser ist es, die Barkultour in Deutschland in möglichst ungewöhnlichen Orten zu präsentieren. Gastgeber ist jeweils ein entsprechender (ehemaliger) lokaler Bartender, der den Abend zusammen mit Moritz ausrichtet.</p>
<p>Wie auch bei der Flüsterbar waren die anwesenden Bartender klasse, die Drinks schmackhaft und der Abend definitv einen Besuch wert! Leider war es trotzdem recht leer im Tonstudio, was wohl auch in manchen anderen Städten der Fall war. Einen kurzen Bericht über die <a title="Die Bar, die es nicht gibt im Ruhrgebiet" href="http://www.drinkblog.de/2011/09/18/die-bar-die-es-nicht-gibt-live-und-in-farbe" target="_blank">Wohnzimmerbar im Ruhrgebiet</a> findet ihr auf dem <a title="Drinkblog" href="http://www.drinkblog.de" target="_blank">Drinkblog</a>. Die Frage lautet nun wohl, ob die Breite Masse noch nicht bereit für solche Veranstaltungen ist oder ob es an mangelnder Kommunikation der Veranstalter lag, wie Mike Meinke in einem Kommentar auf dem Drinkblog einbrachte.</p>
<p>Wart ihr zu Besuch zu einem der Abende? Wie sah der Abend in eurer Stadt aus? Über weitere Meinungen würden wir uns freuen.</p>
<p><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/09/DieBardieesnichtgibt01.jpg" rel="lightbox[3019]"><img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter size-large wp-image-3022" title="Die Bar, die es nicht gibt - Stuttgart" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/09/DieBardieesnichtgibt01-500x331.jpg" alt="Die Bar, die es nicht gibt - Stuttgart" width="500" height="331" /></a></p>
<p><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/09/DieBardieesnichtgibt03.jpg" rel="lightbox[3019]"><img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter size-large wp-image-3024" title="Die Bar, die es nicht gibt - Stuttgart" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/09/DieBardieesnichtgibt03-331x500.jpg" alt="Die Bar, die es nicht gibt - Stuttgart" width="331" height="500" /></a></p>
<p><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/09/DieBardieesnichtgibt02.jpg" rel="lightbox[3019]"><img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter size-large wp-image-3023" title="Die Bar, die es nicht gibt - Stuttgart" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/09/DieBardieesnichtgibt02-500x331.jpg" alt="Die Bar, die es nicht gibt - Stuttgart" width="500" height="331" /></a></p>
<p><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/09/DieBardieesnichtgibt04.jpg" rel="lightbox[3019]"><img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter size-large wp-image-3025" title="Die Bar, die es nicht gibt - Stuttgart" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/09/DieBardieesnichtgibt04-331x500.jpg" alt="Die Bar, die es nicht gibt - Stuttgart" width="331" height="500" /></a></p>
<p><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/09/DieBardieesnichtgibt05.jpg" rel="lightbox[3019]"><img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter size-large wp-image-3026" title="Die Bar, die es nicht gibt - Stuttgart" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/09/DieBardieesnichtgibt05-500x290.jpg" alt="Die Bar, die es nicht gibt - Stuttgart" width="500" height="290" /></a></p>
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		<title>Die Geschichte des Gins Teil 13</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Jun 2011 20:47:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Die Geschichte des Gins]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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		<description><![CDATA[1914-1918  &#8211; Der Erste Weltkrieg Zu Beginn des Jahres 1915 verursachte der Ertse Weltkrieg zu Recht große Besorgnis in England. Die Anglo-französischen Kräfte fuhren sich in Flandern fest und versäumten es die deutschen wie geplant an Weihnachten 1914 zu schlagen. Zu dem waren die Truppen demoralisiert aufgrund des Engpasses an Artilleriegranaten. Der damalige Premierminister, Herbert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="600" height="278" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/themes/bigfeature/library/timthumb/timthumb.php?src=/wp-content/uploads/2010/12/DieGeschichtedesGins-FeatureImage.jpg&amp;w=600&amp;zc=1&amp;zcp=2" alt="Die Geschichte des Gins Teil 13" /><p><strong>1914-1918  &#8211; Der Erste Weltkrieg</strong></p>
<p>Zu Beginn des Jahres 1915 verursachte der Ertse Weltkrieg zu Recht große Besorgnis in England. Die Anglo-französischen Kräfte fuhren sich in Flandern fest und versäumten es die deutschen wie geplant an Weihnachten 1914 zu schlagen. Zu dem waren die Truppen demoralisiert aufgrund des Engpasses an Artilleriegranaten. Der damalige Premierminister, Herbert Asquite, führte die Demoralisierung und den bisherigen Misserfolg darauf zurück, dass seine Truppen zu viel tranken nicht aber auf den Engpass bei den Kriegsmitteln. Vor diesem Hintergrund führte er ein Gesetzt zum Schutz des Reiches ein: „The Defence of the Realm Act“ kurz: DORA. Dieses Gesetzt Verpflichtet alle Brenner, die Spirituosen produzierten, die gelagert werden mussten, diese mindestens für drei Jahre zu tun. Bis zu diesem Zeitpunkt wurde Whisky als Beispiel nur für besondere Blends so lange gelagert. Gin war von diesem Gesetzt nicht betroffen, da er keine Lagerung benötigt. Was auch gleich zu einer Erhöhung der Produktion und des Konsums führte. Der Erste Weltkrieg führte auch dazu, dass die letzte Runde in einem Lokal gesetzlich zwischen 22:30 Uhr und 23:00 Uhr ausgerufen werden musste, da die Arbeiter der Munitionsfabriken am nächsten morgen wieder fit und reif für einen frühen Arbeitsbeginn sein mussten. Diese tragische Vorschrift konnte jedoch den Durst nach Cocktails und Gin nicht eindämmen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>1920 &#8211; 1933 – Die Prohibition</strong></p>
<p style="text-align: center"><img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/06/Prohibition.jpg" alt="Prohibition" width="251" height="360" /></p>
<p>Oh dear!!! Die Damalige Trinkkultur, die vorwiegend aus dem Genuss von puren Spirituosen; hauptsächlich von Männern genossen, bestand passte der Women´s Christian Temperance Union (christliche Frauenvereinigung der damaligen Zeit) überhaupt nicht. Die Männer waren oft aufgrund ihrer Arbeit wochenlang von zuhause weg und anstatt ihr hart verdientes Geld der Familie zu gute kommen zu lassen vertranken sie es oft schon vor Ort. Die Saloons der damaligen Zeit boten oft kostenfreie Mittagessen für die Arbeiter an um sie so in die Gastronomie zu locken.</p>
<p>Bevor die Prohibition in kraft tratt versuchten Amerikanische Senatoren dem wachsende Alkohlproblem ihrer Bevölkerung mit dem Volstead Act entgegen zu tretten. Dieses Gesetzt verbot es in der Freizeit alkoholische Getränke zu sich zu nehmen die mehr als 0,5 Vol. % hatten.</p>
<p>Im Jahr 1919 begann Amerika &#8220;mit seinem edlen Experiment&#8221; und die Brennereien, die es nicht schaften ihre Produktion auf „medizinisch“ genützten Alkohol umzustellen mussten schließen. Die meisten Barkeeper verließen ihr Land &#8211; Harry Craddock kam in die Savoy Bar – viele Andere gingen nach Kuba. Auf Kuba begann eine neue Blütezeit. Den an den Wochenenden brachten luxuriös ausgestattete Fähren die Amerikaner zum trinken auf die Insel. Einige Barkeeper entschieden sich weiter in den Statten zu blieben und es entstand daraus die wunderbare Welt der Speakeasys – Orte die eine Mischung aus Bar, Restaurant und Club waren und wo man dem Alkoholkonsum weiter frönte. Im Gegensatz zu den Saloons zogen die Speakeasys sowohl Frauen wie auch Männer an jedoch keine Huren.</p>
<p>Diese illegalen Orte waren meist luxuriöser eingerichtet als ihre legalen „Vorgänger“ und besassen ein ausgeklügeltes Alarmsystem, das innerhalb von Sekunden reagierte um den illegalen Konsum zu verschleiern.</p>
<p>Die Prohibition macht vor allem der Entwicklung der Cocktails zu schaffen. Es machte wirtschaftlich Sinn Gin in guter Qualität zu schmuggeln was Leute wie Capone taten. Jedoch waren sie nicht daran interessiert Vermouth oder Bitters zu schmuggeln, da es hierfür keinen Markt gab. Gut bestückte Backboards waren zur damaligen Zeit eher unüblich, da sie viel Zeit bei der Verschleierung in Anspruch nehmen würden falls die Bar aufflog somit wurden meist Flaschengetränke ausgeschenkt.</p>
<p style="text-align: center"><img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/06/Al-Capone.jpg" alt="Al Capone" width="269" height="279" /></p>
<p>Obwohl die bessern Speakeasies Spirituosen von guter Qualität verwendeten gab es eine große Menge an hausgemachten giftigen Spirituosen auf dem damaligen Markt. Die Problematik lag darin, dass viele versuchten aus dem Industriealkohol (vor allem aus Frostschutzmittel) die Giftstoffe selbst zu entfernen. Waren hier nicht erfahrene Chemiker am Werk so war das Ergebnis des Reinigungsprozesses tödlich.</p>
<p>In dieser Zeit entstand auch das heute als „Badewannen-Gin“ bezeichnete „Produkt“. Hier wurde der gereinigte Industriealkohol mit Wacholderöl und Glycerin in großem Mengen gemischt.</p>
<p>Das Ergebnis war ein Produkt welches im besten Fall lediglich mit Fruchtsäften oder z.B. mit Sahne zu genießen war. Der Geschmack von Alkohol war bisheriger zentraler Bestandteil von Cocktails. Aufgrund der Tatsache, dass höherwertige Produkte nicht mehr verfügbar waren begannen Drinks wie der Alexander ihren Aufstieg. Für die englischen Brenner war die Prohibition eine gute Zeit. Die durstigen Amerikaner waren bereit einen hohen Preis für das Englische Premium Produkt zu bezahlen welches zur damaligen Zeit unter dem Namen „Real McCoy“ bekannt war. Also schickten die Engländer auf dem Seeweg große Mengen ihres Produktes nach Kanada und auf die West Indies von wo aus der Schmuggel betrieben wurde.</p>
<p>Der Name „McCoy“ bezog sich auf einen kanadischen Bootsbauer namens William (Billy) McCoy, der während der Prohibition Whisky von Nassau und Bimini über die Ostküste in die Vereinigten Staaten schmuggelte. McCoy war für die Qualität seiner geschmuggelten Ware bekannt und so entstand der Name „the Real McCoy“.</p>
<p>Das Edle Experiment wurde schließlich am 5. Dezember 1933 zu großen Teilen beendet. Der Bedarf an London Dry Gin war im Anschluß um ein Vielfaches höher als vor der Prohibition und in einer Welt nach dem Ersten Weltkrieg und folgender Depression stand Gin und Cocktails synonym für Glamour.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>1930 &#8211; Savoy Cocktail Book</strong></p>
<p style="text-align: center"><img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/06/savoy-cocktail-book.jpg" alt="Savoy Cocktail Book" width="235" height="378" /></p>
<p>Wie oben schon erwähnt zog es Harry Craddock während der Prohibition nach England. Hier errichtet er im Savoy Hotel die ersten American Bar der alten Welt. Schnell wurde er zum berühmtesten Barkeeper in England. Im Jahr 1930 veröffentlichte das angesehen Savoy Hotel ein Cocktail Buch mit rund 750 Rezepten, die von Craddock zusammengestellt wurden und mit Illustrationen von Gilbert Rumbold ergänzt wurden. Das Buch wurde mehrfach neu aufgelegt zuletzt mit zusätzlichen Texten und Cocktails von Peter Dorelli.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>1933 – Gordon´s beginnt mit der Produktion in den Staaten</strong></p>
<p>Als das Verbot zur Herstellung von Alkohol im Jahre 1933 aufgehoben wurde, erbaute der Besitzer von Gordon´s, Tanqueray Gordon, eine riesige Brennerei und Abfüllanlage in New Jersey. Weiter folgten im Jahr 1965 in Illinois und in Kalifornien im Jahre 1971.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>1939 &#8211; 1945 – Der Zweite Weltkrieg</strong></p>
<p>Nach der Weltwirtschaftskrise, rutschte Europa direkt in den Zweiten Weltkrieg, dem die Amerikaner im Jahre 1941 beitraten.</p>
<p>In Großbritannien wurden Spirituosen nicht offiziell rationiert, allerdings waren viele Produkte, abgesehen vom Schwarzmarkt, nicht zu bekommen. Die durch die legitimen Kanäle eingeführten und produzierten Spirituosen verdoppelten die Einnahmen aus der Verbrauchssteuer auf Alkohol in dieser Zeit.</p>
<p>Sehr wenige von London &#8216;s Brennereien entgingen den Schäden während der schweren Bombardierungen. Einige Geschichten erzählen davon wie Brandbomben in Destillen einschlugen aber nicht explodierten. Plymouth war ein wichtiger Marinestützpunkt und folglich war er ein Ziel der</p>
<p>deutschen Luftangriffen. Obwohl die Brennerei getroffen wurde gab es nur geringfügige Schäden und die Produktion konnte während des Krieges fortgesetzt werden. Die Tanqueray Brennerei wurde fast vollständig während der großen Luftangriffe von 1941 zerstört. Nur ein Standbilder von &#8220;Old Tom&#8221; „überlebte“. Heute steht es in der Cameron Bridge Distillery in Schottland. Nach dem Krieg war Gin um einiges schneller verfügbar wie schottischer Whisky was zur Folge hatte, das die Umsätze schnell über das Vorkriegsniveau stiegen.</p>
<p>Während des Krieges Hatte man keine Zeit sich um „Beiläufigkeiten“ wie Cocktails zu kümmern &#8211; auch wenn die meisten Zutaten zur Verfügung standen.  In Großbritanien gab es nach dem Krieg eine strenge Rationierung der Lebensmittel die bis 1953 aufrecht erhalten wurde. In vielen anderen europäischen Ländern sah es nicht anders aus bzw. die Menschen waren mit anderen Dingen beschäftigt als sich mit Trinkkultur auseinander zu setzten. So ruhte die Trinkkultur und als Bestandteil von ihr Cocktails bis in die 1980/1990, zumindest in der alten Welt.In den USA waren die Bedingungen etwas besser. Hier wurden Cocktails weiter am Leben gehalten. Gin-Cocktails vor allem in Form des Dry Martinis.</p>
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		<title>Die Geschichte des Gins Teil 12</title>
		<link>http://www.cocktailsoldfashioned.de/2011/05/die-geschichte-des-gins-teil-12/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 May 2011 11:14:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Die Geschichte des Gins]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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		<description><![CDATA[1874 &#8211; Tom Collins In England wird die Erfindung dieses traditionelle Gin Getränks John Collins zugesprochen. Er war Barkeeper im Limmer´s Hotel. Andere sagen, dass der Tom Collins in New York entstand und seinen Namen von Tom Collins Hoax im Jahre 1874 erhielt. Dies wird durch die Tatsache unterstütz, dass die erste bekannte schriftliche Erwähnung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="600" height="278" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/themes/bigfeature/library/timthumb/timthumb.php?src=/wp-content/uploads/2010/12/DieGeschichtedesGins-FeatureImage.jpg&amp;w=600&amp;zc=1&amp;zcp=2" alt="Die Geschichte des Gins Teil 12" /><p style="text-align: center"><strong><br />
</strong></p>
<p><strong>1874 &#8211; Tom Collins</strong></p>
<p>In England wird die Erfindung dieses traditionelle Gin Getränks John Collins zugesprochen. Er war Barkeeper im Limmer´s Hotel.</p>
<p>Andere sagen, dass der Tom Collins in New York entstand und seinen Namen von Tom Collins Hoax im Jahre 1874 erhielt. Dies wird durch die Tatsache unterstütz, dass die erste bekannte schriftliche Erwähnung eines Tom Collins, in der 1876 erschienen Ausgabe von Jerry Thomas, abgedruckt ist.</p>
<p>Drei Getränke mit dem Titel Tom Collins sind dort aufgeführt: Tom Collins Whiskey, Brandy und Tom Collins Gin.</p>
<p>Im Laufe der Recherche, über die Enstehung des Tom Collins, stößt man allerdings auf weitere Geschichten, die in verschiedenen Städten dieser Welt spielten. So ist es durchaus möglich, dass dieser Cocktail gegen Ende des 19. Jahrhunderts an mehreren Orten gleichzeitig erfunden wurde.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>1876 – Beefeater Gin wird eingeführt</strong></p>
<p>Ursprünglich wurde die Firma unter dem Namen John Taylor &amp; Sohn im Jahr 1820 gegründet. Später wurde sie unter dem Namen James Burrough Ltd bekannt als im Jahre 1863 der Unternehmer James Burrough das Unternehmen kaufte. Erste Aufzeichnungen berichten uns über die Markteinführung von Beefeater Gin im Jahre 1876 zusammen mit anderen Marken wie Dry und Ye Old Chelsey Gin.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>1883 – Ursprünge des Seagram´s Gins</strong></p>
<p>Es wird oft behauptet, dass das Seagram Familienwappen auf dem Label der Gin Flasche, welches das Jahr 1857 abdruckt, auch das Entstehungsjahr des Gins sei. Jedoch bezieht sich diese Jahreszahl auf die Gründung der Seagrams Whisky-Brennerei in Waterloo, Ontario, Kanada. In dieser Destille wurde nie Gin hergestellt.</p>
<p>Seagram wurde erst im Jahre 1869 Partner der Destille, die den heute uns bekannten Gin herstellt. Alleiniger Besitzer wurde Seagrams erst im Jahre 1883 unter der Firmierung Joseph Seagram &amp; Sons. Erst im Jahre 1928 als Joseph Seagrams starb übernahm die von Samuel Bronfman gegründete Destille den Namen Seagrams für ihren Gin.</p>
<p>Seagram´s Gin kam das erste Mal unter dem Namen „Seagram´s Ancient Bottle Dry Gin“ auf den Markt und die Flasche war mit Muscheln und Seesternen geprägt. Obwohl über die Zeit hin die Flaschen immer wieder modernisiert wurden blieb bis heute die unebene Oberfläche als Markenzeichen bestehen.</p>
<p>Ungewöhnlich für diesen Gin ist seine Milde. Diese erhält er durch die Lagerung in verkohlten Eichenfässern in denen zuvor Whiskey reifte. Der goldenen Farbton den dieser Gin früher einmal hatte wurde aufgrund der vorherrschenden Meinung der Verbraucher, das Gin klar sein muss, weitestgehend entfernt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>1884 &#8211; Martini</strong></p>
<p>Der Martini und seine Entstehung ist ein Thema, dass die Gemüter der Barkeeper und Conisseure erhitz. Denn bis heute kann keiner genau sagen wer ihn erfunden hat. Es existieren mehrere Geschichten um die Entstehung dieses Cocktails auf die hier nicht weiter eingegangen wird. Wohl scheint es allerdings so, dass sich dieser weltberühmte Cocktail aus seinem Cousin dem Manhatten über den Martinez, eine weiter süße Variante aus Genever, süßem Vermouth, Curacao und Orange Bitter, entwickelt hat.</p>
<p>Die erste abgedruckte Mischung aus Gin und Vermouth stammt soweit bekannt aus dem Jahr 1883. Heute kann ein Martini teilweise nicht trocken genug sein. Jedoch bestand er in seinem Ursprung aus einer Mischung Gin und süßem Vermouth und er war keinesfalls klar sondern rot. Erst um das Jahr 1895 wurde der süße italienische Vermouth durch den trockenen französischen ersetzt. Gleichzeitig verwendete man den leicht gesüßten Old Tom Gin als Ersatz für den London Dry Gin. Das Mischungsverhältnis zu dieser Zeit bestand aus gleichen Teilen Old Tom Gin, trockenem französischen Vermouth und einem Dash Orange Bitter.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center"><img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/05/Plymouth-Logo.jpg" alt="Plymouth Gin" width="160" height="204" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>1884 – Plymouth Appelatíon Controlé</strong></p>
<p>Die londoner Brenner beneiden bis heute die Dominikaner Brennerei und ihren „Plymouth Gin“  Am 13. März 1884 und 10. Februar 1887 konnten diese erfolgreich Unterlassungsklagen durchsetzten um ihr Produkt zu schützen.</p>
<p>Bis heute ist es die einzige geschützte Bezeichnung für Gin. Dies bedeutet, das Plymouth Gin ausschließlich in Plymouth hergestellt werden darf. (Was für eine Schande, dass London Dry Gin nicht in gleicher Weise geschützt ist.)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>1888 – Ramos Gin Fizz</strong></p>
<p>Der auf Gin basierende Ramos Gin Fizz war ein Geheimrezept von Henry C. Ramos, der seine Imperial Kabinet Bar im Jahre 1888 in New Orleans eröffnete. Zu Beginn der Prohibition veröffentlichte sein Bruder, Charles Henry Ramos, die streng gehüttete Rezeptur als ganzseitige Anzeige. Seit 1935 ist das RooseveIt Hotel (nunmehr als das Fairmont bekannt) in New Orelans im Besitz der Namensrechte auf den Cocktail Ramos Gin Fizz.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>1898 &#8211; Fusion der zwei Großen</strong></p>
<p>Im Jahre 1898 verschmolzen zwei der größten Namen im Gin Geschäft zu einer Marke. Alexander Gordons &amp; Company und Charles Tanqueray &amp; Company werden zu Tanqueray Gordon &amp; Company.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>1890 &#8211; Erste Flaschenabfüllung</strong></p>
<p>Gin wurde ursprünglich in Fässern oder so wie sein Vater Genever in Keramikflaschen verkauft. Bols entwickelte eine herzförmige grüne Glasflasche in der die Produkte verkauft wurden. Andere niederländische Genever Brenner und auch englische Gin Brenner kopierten dies. Erst als im Jahre 1890 die Herstellung von Glasflaschen verbessert wurde, wurde Gin auch in klaren Glasflaschen verkauft.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>1902 – Gründung der Langley Brennere</strong>i</p>
<p>Ursprünglich war die Langley Brennerei eine Brauerei. Sie begann im Jahre 1902 in Langley Green (Nähe Birgmigham) im Zuge des viktorianischen Gin Booms mit der Destillation. Die lokale Bevölkerung schloß sich zusammen und kaufte die Brauerei auf und begann mit dem Bau der Destille. Heute ist die Brennerei im Besitz der WH Palmer Gruppe, ein Familienunternehmen, dessen Haupttätigkeit in der Herstellung von chemischen Stoffen und ihrem Großhandel liegt. Die Firmengruppe began mit der Destillation erst im Jahre 1955 als sie die Langley Destille kaufte. Langley produziert seinen eigenen Palmer Gin und ist zu dem Vertragsbrennerei von Martin Miller (gilt als bester Gin der Welt), Finsbury Gin und Whitley Neil.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>1906 – Entstehung der Bronx Cocktails</strong></p>
<p>Ein weitere Cocktail Klassiker der auf Gin basiert ist der Bronx Cocktail. Er wurde im Jahre 1906 von Johnny Solon einem Barkeeper an der New York Waldorf Astoria Bar erfunden. Seinen Namen verdank er dem damals neu eröffneten Zoo in der Bronx. Zu dem soll er angeblich der erste Cocktail sein in dem frischer Fruchtsaft verwendet wurde.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>1907 – Gordon´s startet seinen Export</strong></p>
<p>Bis etwa 1900 konnte nur grünes Glas in entsprechender Anzahl produziert werden, so dass Gordons bis heute sein Produkt in grünen Flaschen abfüllt, Die markante klare Flasche mit dem gelben Etikett wurde das erste Mal im Jahre 1907 eingeführt als bei Gordon´s eine große Bestellung aus Australien einging.</p>
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		<title>Die Geschichte des Gins Teil 11</title>
		<link>http://www.cocktailsoldfashioned.de/2011/04/die-geschichte-des-gins-teil-11/</link>
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		<pubDate>Sun, 10 Apr 2011 14:21:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Die Geschichte des Gins]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gin]]></category>

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		<description><![CDATA[1850 – US Saloons Wild West Saloons waren nicht nur Swingtüren und die „sawdust emporia“ wie es oft in den klassischen Western dargestellt wird. Manche, wie das EI Dorado, in San Francisco waren fantastische Orte eingerichtet mit teurer Kunst, Antiquitäten, üppigen Stoffen und Spiegeln. Sie boten alles vom Spiel, der Musik bis hin zur Prostitution [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="600" height="278" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/themes/bigfeature/library/timthumb/timthumb.php?src=/wp-content/uploads/2010/12/DieGeschichtedesGins-FeatureImage.jpg&amp;w=600&amp;zc=1&amp;zcp=2" alt="Die Geschichte des Gins Teil 11" /><p><strong> 1850 – US Saloons</strong></p>
<p>Wild West Saloons waren nicht nur Swingtüren und die „sawdust emporia“ wie es oft in den klassischen Western dargestellt wird. Manche, wie das EI Dorado, in San Francisco waren fantastische Orte eingerichtet mit teurer Kunst, Antiquitäten, üppigen Stoffen und Spiegeln. Sie boten alles vom Spiel, der Musik bis hin zur Prostitution (die meisten Saloons waren im 1. Stock mit einem Bordell ausgestattet) – alles wesentliche was ein Bergmann, zur damaligen Zeit zur Überzeugung benötigte um seinen Beutel voll Gold auszugeben.</p>
<p>Im Laufe der zweiten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts erlebte die USA einen phänomenalen Reichtum, basierend auf dem Goldrausch, dem Fund von Öl und nicht zuletzt auch aufgrund des Ausbaus der Eisenbahn. Die neuen Reichen suchten Orte an denen sie sich treffen konnten um ihr Geld aus zu geben. Viele große Hotels und Clubs wie zum Beispiel das Astor House, das House Hoffman, der Manhattan Club, der Jockey Club und das Metropolitan Hotel entstanden aufgrund dieser Nachfrage. Ihre Aufwendiges Dekor, die vergoldeten Wandmalereien und nicht zuletzt viele Bars in den Häusern haben ihre Vorläufer den Saloons des Wilden Westens zu verdanken.</p>
<p>In diesen Orten begannen die amerikanischen Bartender verschiedene Getränke zu kombinieren und erste Cocktails zu erfinden. Viele dieser Coktails basierten auf importiertem Genever und Gin.</p>
<p><strong>1862 &#8211; Jerry Thomas</strong></p>
<p>Ein Amerikaner namens Jerry Thomas (1830-1885) ist für die Erfindung des modernen Bartendings und für die erste Veröffentlichung eines Cocktailbuches im Jahre 1862 verantwortlich. Seine Karriere begann im Occidental Hotel, San Francisco zu Zeiten des Goldrausches. Bevor er mit dem Bartending begann führte ihn sein Weg von New York über London bis nach New Orleans. In diesen Jahren war er Schausteller, Goldgräber und Matrose.</p>
<p>Thomas Buch „How to Mix Drinks or The Bon Vivant&#8217;s Companion“, brachte eine neue Professionalität in die Bar Industrie.</p>
<p>Es enthält eine Reihe verschiedener Arten von Getränken – Cocktails waren ein Teil der Mixgetränke in seinem Buch. Der Begriff Cocktail wurde zur damaligen Zeit also nicht als Sammelbegriff für Mixgetränke verwendet sondern war eine eigene Kategorie. (heute kehrt man teilweise wieder zum Ursprung zurück) Es gab Sangarees, Flips, Pousse-Cafes, Cobblers, Crustas, Cocktails, Fixes, Toddies, Sours, Slings, Smashes.</p>
<p>Interessanterweise ist es allgemein akzeptiert, dass er außer dem ausdrücklich erwähnt „Old Tom Gin“, sich auf Genever bezieht, der zu jener Zeit aus 100% Malz hergestellt wurde. Bezug nehmend auf David Wondrich der schreibt: &#8220;Im neunzehnten Jahrhundert wurde Holland oder Genever Gin im Verhältnis 5 zu 6 Gallonen zu englischem Gin (in die USA) importiert.“</p>
<p>In der Ausgabe von 1887 ist zu beachten, das der Martinez Cocktail (siehe 1884) in der Ausgabe von 1887 des Jerry Thomas Bartenders Guide als eine Variante erschien, es gibt keine Beweise dafür, dass Jerry Thomas den Martinez erfand. In der Ausgabe von 1862 ist er nicht zu finden. Jerry Thomas starb im Jahr 1885 vor dem erscheinen der letzten Auflage seines Buches kam.</p>
<p><strong>1863 – Die Reblaus befällt die französischen Weinberge</strong></p>
<p>Phylloxera vastatrix, eine Laus, die die Wurzeln der Weinrebe Angreift und zu Ihrem Tod führt. Diese Laus wurde im Jahre 1863 in den französischen Weinbergen entdeckt. Sie zerstörte 90% der französischen Reben und verbreitete sich schnell in weiten Teilen Europas.</p>
<p>Hier wuchsen die Trauben, die Grundlagen für Wein und „Schnaps“ waren und die Industrie seit Jahrzehnten mit Nachschub für die Produktion versorgte. Der Schädling stammte aller Wahrscheinlichkeit nach aus den USA. Hier waren die Reben gegen diese Laus immun. So begannen die Europäer ihre Reben mit den amerikanischen zu veredeln. Dies erfolgte durch das Aufpfropfen der einheimischen Reben auf den „Stamm“ der amerikanischen. Es entstanden so genannte Hybrid-Reben. Obwohl das Problem gelöst wurde hatte es nachhaltige Auswirkungen. In den folgenden Jahren konnte kein Wein und keine Spirituose in den betroffenen Ländern produziert werden. Dies half vor allem dem Gin Umsatz, der stark anstieg.</p>
<p><strong>1868 – Cocktails überquerten den Atlantik</strong></p>
<p>In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, eröffneten in London, Paris, Rom und in den Sommer-Kurorten im südlichen Frankreich die ersten Grand Hotels und Clubs in amerikanischem Stil. Natürlich durfte in so einem Hotel die American Bar nicht fehlen. Viele amerikanische Bartender kamen nach Europa um dies Bars zu führen. So auch im Savoy´s (Eröffnung Ende der 1890er Jahre). Für einige Zeit war eine britische Frau, Ada „Coley“ Colemann für die Bar in diesem Haus verantwortlich. Zur damaligen Zeit eine Seltenheit.</p>
<p>Die erste American Bar eröffneten im Jahre 1868 in London sie lag in der nähe der Bank of England. Im Jahre 1874 folgte das Criterion, Piccadilly Circus. Doch die bekannteste American Bar in Europa ist wohl die Harry´s American Bar in Paris. Sie öffnete nicht vor 1911.</p>
<p><strong>1870 – Erster amerikanischer Dry Gin</strong></p>
<p>Die Fleischmann Brüder gründeten ihre Brennerei in Ohio im Jahr 1870 und produzieren den ersten amerikanischen trockenen, ungesüßten Gin.</p>
<p><strong>1872 – Gründung von Gilbeys Gin</strong></p>
<p>Im Jahr 1857 kehrten Walter und Alfred Gilbey vom Kriegsdienst zurück und Eröffneten ein Wein Import Geschäft in London Soho. Ihr Handel wuchs schnell, so dass sie im Jahr 1867 in das Pantheon Gebäude in der Oxford Street zogen. Fünf Jahre später bauten sie eine zweite Brennerei in Camden Town. Die Wirtschaft boomte und die Gilbey Familie erworb neben mehreren Whisky-Destillerien in Schottland  auch ausländische Konzerne wie Crofts Hafen. In den 1920er besaß die Firma Gin Brennereien in Australien und Kanada.</p>
<p>Während der Prohibition, wurde Gilbey&#8217;s Gin wurde von zwölf Meilen Zone aus in die Staaten geschmuggelt. Das Ergebnis war eine weite Verbreitung von gefälschten Flaschen Gilbeys Gin. Das Unternehmen führte daraufhin als Unterscheidungsmerkmal eine eckige, sandgestrahlte Flasche ein und kehrte erst 1975 zur alten Gestlt der Flasche zurück. Zu diesem Zeitpunkt besaß die Brennerei in Neuseeland, Uruguay, Namibia, Ostafrika, Swasiland, Mauritius und Mosambik Produktionsstandorte.</p>
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