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	<title>Cocktails Old Fashioned &#187; Zutaten</title>
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	<description>Thoughts of a mixology novice</description>
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		<title>Die Geschichte des Gins Teil 14</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Dec 2011 16:56:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zutaten]]></category>
		<category><![CDATA[Die Geschichte des Gins]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gin]]></category>

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		<description><![CDATA[1950 – Dry Gin dominiert In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wuchs die Popularität von ungesüßtem Gin auch besser bekannt als Dry Gin. Diese wachsende Mode ist unter anderem mit der wachsenden Popularität von trockenem Champagner verbunden. Zudem wurde der Old Tom Gin n den „letzten Jahren seiner Entwicklung“ immer leichter. Heute lässt sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="600" height="278" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/themes/bigfeature/library/timthumb/timthumb.php?src=/wp-content/uploads/2010/12/DieGeschichtedesGins-FeatureImage.jpg&amp;w=600&amp;zc=1&amp;zcp=2" alt="Die Geschichte des Gins Teil 14" /><p><strong>1950 – Dry Gin dominiert<br />
</strong>In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wuchs die Popularität von ungesüßtem Gin auch besser bekannt als Dry Gin. Diese wachsende Mode ist unter anderem mit der wachsenden Popularität von trockenem Champagner verbunden. Zudem wurde der Old Tom Gin n den „letzten Jahren seiner Entwicklung“ immer leichter. Heute lässt sich die Entwicklung des Old Toms am besten an zwei Beispielen darlegen. Boths Old Tom Gin gilt als ein Vertreter der anfänglich verfügbaren Gins dieser Art. Wohin gegen Hayman´s Old Tom Gin ein Vertreter ist, der „das Ende“ der Entwicklung aufzeigt.   Ein weitere Grund für die zunehmende Beliebtheit der trockenen Variante des Gins ist die verbesserte Qualität der alkoholischen Basis und die Weiterentwicklung in den Brennverfahren. Diese machten es möglich die verschiedenen Aromen der Botanicals deutlicher im Destillat heraus zu arbeiten.</p>
<p>Der damals verfügbare Dry Gin ist deshalb mit dem heute verfügbaren am ehesten vergleichbar.</p>
<p>Im weiteren Verlauf des 20. Jahrhunderts starb der Old Tom Gin, der in der Regel zwischen zwei und sechs Prozent Zucker enthielt, aus. Einige Destillen produzierten weiter und exportierten ihren Old Tom vor allem nach Finnland, Japan und in Teile der USA.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>1955-1990 &#8211; Untergang des Gins<br />
</strong>Gin war bis weit in die Mitte der 1950er Jahre angesagt aber dann geschah aus heutiger Sicht das unfassbare. Vodka wurde beliebter und schnell war Gin ein alter Hut, Ausdruck von Vergangenheit. Gin war und ist die Basis vieler Cocktails und mit dem langsamen verschwinden von Gin aus dem Geist der Bevölkerung verschwand der Geschmack und die Kultur für Drinks.</p>
<p>Eine weiter traurige Entwicklung, die während der Kriegsjahre einsetzte, verstärkte sich in dieser Zeit zunehmend.</p>
<p>In der Kriegs- und Nachkriegszeit wurden die Convenience-Produkte erfunden und von den Verbrauchern entdeckt. Produkte wie fertiger Katoffelbrei, der mit warmer Milch angerührt werden musste oder Instantsuppen, die nach Zugabe von heißem Wasser geschmackliche Höhenflüge versprachen, waren Ausdruck einer modernen Lebensweise.</p>
<p>So ist es nicht weiter verwunderlich das im Jahre 1937 in den Staaten der erste Cocktail-Premix erfunden wurde. Dieser Premix sollte die bekannte amerikanische Cocktailzutat sweet ans sour ersetzten, die in vielen Cocktails das Zünglein an der Wage bildet. Zudem versprach sie ohne die astringente Wirkung des Zitronensaftes auf zu treten. Neben dieser „wundervollen“ Erfindung wurde die Sodapistole eingeführt. Dieser Sirup Spender wurde nicht nur mit Cola und Limonaden bestückt sondern auch mit Tonic Water, Ginger Ale und „Fruchtsäften“. Zu guter letzt erfand man Eismaschinen die extrem schnell Eiswürfel produzieren konnten. Diese kleinen, schnell schmelzenden Eiswürfel sorgten für die notwendige Verwässerung der Getränke. Konfrontiert mit diesen Neuerungen, entschieden sich die meisten Barbesitzer für diese optimierten technischen Lösungen um die Defizite ihres Barkeepers nicht durch Training zu eliminieren sondern durch scheinbar bessere Hardware. Das Ergebnis waren nicht ausbalancierte Cocktails sondern chemische Gemische, die auf Premixes basierten. Ab den frühen 1980er Jahren waren Barkeeper, Cocktails und eine der wichtigsten Zutaten hinter der Bar, der Gin auf einem ALL TIME LOW.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>1988 – Bombay Saphire<br />
</strong>Während der achtziger Jahre sank der Umsatz von Gin proportional zum Umsatzanstieg von Wodka. Dies war die Grundlage der Gründung des Konglomerats Independent Distillers &amp; Winzer kurz IDV. Diesem gehörte die Besitzer von Gordon´s, Tanquery und Bombay Dry an. Es war ein multinationales Unternehmen mit einer eigenen Produktabteilung, die mit einem großen Budget ausgestattet wurde. Zu dem hatte es Leute wie Michel Roux an seiner Seite. Er war der Präsident von Carillon, der US-Distributör für Bombay sowie die Leute, die Absolut Vodka ins Leben gerufen hatten.</p>
<p>Als die Umsätze im Jahre 1988 trotz dieser Maßnahmen weiter sanken wurde durch Carillon und IDV ein neuer Gin auf den Markt gebracht – Bombay Sapphire.</p>
<p>Für die Gestaltung der Flasche waren wohl die blauen ausgewaschenen Haare der Menschen die hauptsächlich Gin in diesen Jahren konsumierten die Vorlage. Zur selben Zeit wurde Bomby Dry aus dem UK-Portfolio genommen. Viele der älteren Damen, die bisher zur Anhängerschaft von Bomby Dry zählte waren über das neu Produkt erstaunt, da sie anfänglich den neuen Gin für blau hielten. Es dauerte eine Zeit bis sie begriffen, dass das Glas eingefärbt war.</p>
<p>Ob man nun Bombay Sapphire liebt oder hasst seine Einführung war Wagemutig und Inspirierend zugleich. Gleichzeitig gilt diese Produkteinführung als Wendepunkt in der Geschichte des Gins.</p>
<p>Runde drei Jahre nach Markteinführung von Bombay Sapphire traffen die Marketingleute von IDV eine bis heute grundlegende Entscheidung.</p>
<p>Sie reduzierten den Alkoholgehalt ihrer führenden Marke Gordon´s von vormals 40 Vol. % auf den heutigen Wert von 37,5 Vol.%. Weiter Marken folgten diesem Schritt. Marken wie Beefeater, damals die Nummer zwei der Gin-Marken, blieb bei seinen 40 Vol. %.</p>
<p>Alle dachten Beefeater würde Gordon´s als meistverkauften Gin ablösen. Einige vermuteten den Untergang von Gordon´s. Trotz des gesenkten Alkoholgehaltes wurde Gordon´s im Einzelhandel nicht günstiger. Der Mehrgewinn an eingesparten Steuer investierte das Marketing von IDV. Dies half nicht nur der Marke sondern der ganzen Spirituosen Kategorie auf die Sprünge.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>1990er Jahre – Ein neuer Cocktailboom beginnt<br />
</strong>Die Cocktailkultur profitierte nicht nur von der wachsenden Wirtschaft anfang der 1990er Jahre sondern auch von einer Veränderung in britischen Kneipen und Bars. Margaret Thatcher &#8216;s Regierung führte ein neues Gesetz ein. Genauer gesagt war es ein kleiner Bestandteil, dieser wurde bekannt als „Beer Orders“. Sie befreiten die englischen Pub´s aus dem Würgegriff der Brauereien und erleichterten privaten Investoren den Einstieg in die Gastronomie. Diese neuen Investoren brachten frische Ideen mit. Sie schlossen vor allem die Lücke zwischen den tarditionellen Pubs und den Clubs. Diese neuen Lokalitäten wurden landläufig als „style Bars“ tituliert.</p>
<p>Einer dieser Unternehmer war Oliver Peyton, der 1994 in einem herrlichen Art-Deco-Objekt die Atlantic-Bar &amp; Grill eröffnete. Schnell wurde diese Gastronomie zu der London Lounge Bar schlecht hin. In dieser stylischen Umgebung brachte Dick Brad der Londoner Gesellschaft bei was Cocktails im ursprünglichen einmal waren. Durch Dick und viele weiter Bartender fand London zur Cocktail-Kultur zurück und wurde gleichzeitig zum Hotspot in der sich langsam entwickelden Szene.</p>
<p>Im Jahre 1997 eröffnete Jonothan Downey das erste Match. Diese Bar hatte in den folgenden Jahren großen Einfluss nicht nur auf das Niveau der Londoner Barkeeper sondern auch auf den gesamten Berufsstand.</p>
<p>Während Dick neue Cocktailstille erfand befasste sich Dale DeGroff auf der anderen Seite des Altantiks in seinem New Yorker Rainbow Room mit alten Klassikern wie dem Manhattan. Man entdeckte das alte Wissen um Cocktails und ihre Kultur neu.</p>
<p>Natürlich spielte Gin eine wichtige Rolle, da er die Basis vieler alter Klassiker ist. Wodka passte nicht in die Rezepte und nicht in die Backboards vieler Barkeeper. Je mehr man sich mit alten Rezepten auseinander setzte desto öfters wurde die Flasche Gin benutzt.</p>
<p>Zu dieser Zeit des Aufschwungs entstand das größte Spirituosen Unternehmen der Welt. Die beiden Firmen IDV und United Distillers fusionierten zu einem Neuen Unternehmen – Diageo. Natürlich vollzog sich diese Fusion nicht ohne Opfer, Marken wie Bombay (Dry &amp; Sapphire)oder Dewers mussten abgegeben werden. (Beide Marken wurden an Bacardi für umgerechnet 1.2 Milliarden Euro verkauft.)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>2000 &#8211; New Millennium<br />
</strong>Unsere Computer überlebte den Millennium-Bug und allen Befürchtungen zum trotz reichte der Champagner für alle Jahrhundert-Toasts. Während zwölf Jahre zuvor mit der Einführung von Bombay Sapphire ein Wendepunkt markiert wurde stellte das Jahr 2000 einen weiteren Wendepunkt dar. Eine Vielzahl von neuen Marken wurde Eingeführt z.B. Tanquueray Ten, Martin Millers, Hendrick´s und einige weitere. Neben den Neuen begannen die Altgedienten an popularität zu Gewinnen. Hier sei vor allem Plymouth erwähnt. Weiter lässt sich beobachten, dass der Aufstieg von Gin und der der Cocktailkultur sehr eng verbunden ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="caption caption-frame aligncenter" style="width:300px;;  display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/2011/12/die-geschichte-des-gins-teil-14/gin-aus-der-21-jahrhundert/" rel="attachment wp-att-3290"><img class="size-medium wp-image-3290" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/10/Gin-aus-der-21.-Jahrhundert-300x217.jpg" alt="Gin des 21. Jahrhunderts" width="300" height="217" /></a><p>Gin des 21. Jahrhunderts</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>2008 – Revival des Old Tom<br />
</strong>Viele Barkeeper lasen die alten Cocktailbücher, die inzwischen durch Reprints leicht erhältich sind. In folge des Studiums der alten Rezepte entstannt ein warer Hype nach dem lang existierenden Gin Stil, dem Old Tom. Marken wie Hayman´s Old Tom, mit Zusatz von Zucker, machten sich diesen neuen Trend zum Vorteil.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>2008 – Definition von Gin laut EU-Verordnung<br />
</strong>Am 20. Februar 2008 wurde eine neue EU-Verordnung verabschiedet. Sie enthält rechtliche Vorschriften zu fasst allen Spirituosen unter anderem für Gin. Als Abschluß dieses Artikels hier der Auszug zu Gin:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="font-size: x-small;"><em>20. Gin</em></span></p>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="font-size: x-small;"><em>a) Gin ist eine Spirituose mit Wacholdergeschmack, die durch Aromatisieren von Ethylalkohol landwirtschaftlichen </em><em>Ursprungs, der entsprechende sensorische Eigenschaften aufweist, mit Wacholderbeeren </em><em>(Juniperus communis L.)gewonnen wird.</em></span></p>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="font-size: x-small;"><em>b) Der Mindestalkoholgehalt von Gin beträgt 37,5 % vol.</em></span></p>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="font-size: x-small;"><em></em><em>(&#8230;)</em></span></p>
<p style="padding-left: 30px;">
<p style="padding-left: 30px;"><span style="font-size: x-small;"><em>21. Destillierter Gin</em></span></p>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="font-size: x-small;"><em>a) Destillierter Gin ist</em></span></p>
<p style="padding-left: 60px;"><span style="font-size: x-small;"><em>i) eine Spirituose mit Wacholdergeschmack, die ausschließlich durch erneute Destillation von Ethylalkohol landwirtschaftlichen Ursprungs von angemessener Qualität und mit entsprechenden sensorischen Eigenschaften und einem ursprünglichen Alkoholgehalt von mindestens 96 % vol in Destillierapparaten, die herkömmlicherweise für Gin verwendet werden, unter Zusetzen von Wacholderbeeren (Juniperus communis L.) und anderen pflanzlichen Stoffen hergestellt wird, wobei der Wacholdergeschmack </em><em>vorherrschend bleiben muss, oder</em></span></p>
<p style="padding-left: 60px;"><span style="font-size: x-small;"> <em>ii) eine Mischung der Erzeugnisse aus dieser Destillation mit Ethylalkohol landwirtschaftlichen Ursprungs der gleichen Zusammensetzung, Reinheit und gleichem Alkoholgehalt; zur Aromatisierung von destilliertem Gin können auch natürliche und/oder naturidentische Aromastoffe und/oder Aromaextrakte gemäß Kategorie 20 Buchstabe c verwendet werden.</em></span></p>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="font-size: x-small;"><em>b) Der Mindestalkoholgehalt von destilliertem Gin beträgt 37,5 % vol.</em></span></p>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="font-size: x-small;"><em>c) Gin, der durch den einfachen Zusatz von Essenzen oder Aromastoffen zu Ethylalkohol landwirtschaftlichen </em><em>Ursprungs gewonnen wird, darf nicht die Bezeichnung destillierter Gin tragen.</em></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="font-size: x-small;"><em>22. London Gin</em></span></p>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="font-size: x-small;"><em>a) London Gin gehört zur Spirituosenart Destillierter Gin:</em></span></p>
<p style="padding-left: 60px;"><span style="font-size: x-small;"><em>i) Er wird ausschließlich aus Ethylalkohol landwirtschaftlichen Ursprungs gewonnen und weist einen Methanolgehalt von höchstens 5 g/hl r. A. auf; sein Aroma wird ausschließlich durch die erneute Destillation von Ethylalkohol in herkömmlichen Destilliergeräten unter Zusetzen aller verwendetenpflanzlichen Stoffe gewonnen;</em></span></p>
<p style="padding-left: 60px;"><span style="font-size: x-small;"><em>ii) der Mindestalkoholgehalt des hieraus gewonnenen Destillats beträgt 70 % vol;</em></span></p>
<p style="padding-left: 60px;"><span style="font-size: x-small;"><em>iii) jeder weitere zugesetzte Ethylalkohol landwirtschaftlichen Ursprungs muss den in Anhang I Nummer 1aufgeführten Merkmalen entsprechen, allerdings mit einem Methanolgehalt von höchstens 5 g/hl r. A.;</em></span></p>
<p style="padding-left: 60px;"><span style="font-size: x-small;"><em>iv) sein Gehalt an zugesetzten süssenden Erzeugnissen darf nicht mehr als 0,1 g Zucker je Liter des Fertigerzeugnisses betragen, und er enthält keine zugesetzten Farbstoffe;</em></span></p>
<p style="padding-left: 60px;"><span style="font-size: x-small;"><em>v) er enthält keine anderen zugesetzten Zutaten außer Wasser.</em></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="font-size: x-small;"><em>b) Der Mindestalkoholgehalt von London Gin beträgt 37,5 % vol.</em></span></p>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="font-size: x-small;"><em>c) Die Bezeichnung London Gin kann durch den Begriff „dry“ ergänzt werden.</em></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&#8212;<br />
Wer sich weiter mit dem Thema Gin auseinander setzten möchte dem sei die Artikelserie von Eye for Spirits über Botanicals empfohlen:</p>
<ul>
<li><a title="Gin Botenicals: Angelika und Kardamom" href="http://www.eyeforspirits.com/2011/09/19/gin-botanicals-teil-1-angelika-und-kardamom/" target="_blank">Angelika und Kardamom</a></li>
<li><a title="Gin Botenicals: Kassie und Citrusschale" href="http://www.eyeforspirits.com/2011/09/26/gin-botanicals-teil-2-kassie-und-citrusschale/" target="_blank">Kassie und Citrusschale</a></li>
<li><a title="Gin Botenicals: Koriander und Kubebenpfeffer" href="http://www.eyeforspirits.com/2011/10/04/gin-botanicals-teil-3-koriander-und-kubeben-pfeffer/" target="_blank">Koriander und Kubebenpfeffer</a></li>
<li><a title="Gin Botenicals: Mandel und Kamille" href="http://www.eyeforspirits.com/2011/10/17/gin-botanicals-teil-4-mandel-und-kamille/" target="_blank">Mandel und Kamille</a></li>
<li><a title="Gin Botenicals: Ingwer und Fenchel" href="http://www.eyeforspirits.com/2011/10/30/gin-botanicals-teil-5-ingwer-und-fenchel/" target="_blank">Ingwer und Fenchel</a></li>
<li><a title="Gin Botenicals: Kümmel und Schwerlilie" href="http://www.eyeforspirits.com/2011/11/25/gin-botanicals-teil-6-kummel-und-schwertlilie/" target="_blank">Kümmel und Schwertlilie</a></li>
<li><a title="Gin Botenicals" href="http://www.eyeforspirits.com/tag/botanicals/" target="_blank">&#8230;</a></li>
</ul>
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		<title>Drei Tage in Cognac: La Part des Anges</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Nov 2011 21:41:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zutaten]]></category>
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		<category><![CDATA[Eau de Vie]]></category>
		<category><![CDATA[Fässerherstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
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		<category><![CDATA[Jean Grosperrin]]></category>
		<category><![CDATA[Küferei]]></category>
		<category><![CDATA[Pierre Ferrand]]></category>

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		<description><![CDATA[Ende Juni diesen Jahres erreichte mich eine Einladung von David Ecobichon vom Cognac Büro (deutsche Repräsentation des BNIC) zu La Part des Anges in Cognac, Frankreich. Schon zum sechsten Mal trafen sich zu dieser Veranstaltung Vertreter von Cognac Häusern, Weinbauern, Pressevertretern und weiteren Gästen um für wohltätige Zwecke einige sehr alte oder seltene Cognac-Abfüllungen zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="600" height="278" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/themes/bigfeature/library/timthumb/timthumb.php?src=/wp-content/uploads/2011/09/Cognac-FeatureImage.jpg&amp;w=600&amp;zc=1&amp;zcp=2" alt="Drei Tage in Cognac: La Part des Anges" /><p>Ende Juni diesen Jahres erreichte mich eine Einladung von David Ecobichon vom Cognac Büro (deutsche Repräsentation des <a title="BNIC" href="http://www.bnic.fr" target="_blank"><em>BNIC</em></a>) zu <em><strong>La Part des Anges</strong></em> in Cognac, Frankreich. Schon zum sechsten Mal trafen sich zu dieser Veranstaltung Vertreter von Cognac Häusern, Weinbauern, Pressevertretern und weiteren Gästen um für wohltätige Zwecke einige sehr alte oder seltene Cognac-Abfüllungen zu versteigern. In den fünf Jahren seit der ersten &#8220;Der Anteil der Engel&#8221;-Auktion ist die Gästeanzahl mittlerweile auf ca. 650 Personen angestiegen, was den Abend auch unabhängig vom wohltätigen Zweck zu einer wichtigen Veranstaltung der ganzen Cognac-Industrie macht.</p>
<p>Zusätzlich waren für diese &#8220;Pressereise&#8221; Besichtigungen von mehreren Cognac-Häusern und einer Küferei geplant, was das Ganze für mich erst richtig interessant werden ließ. Ich hatte zwar bis zuletzt noch leichte Zweifel, ob es nicht, etwas überspitzt ausgedrückt, eine marketinglastige Kaffeefahrt werden sollte, doch diese wurden sehr schnell beseitigt!</p>
<p><span id="more-3063"></span></p>
<h3>Was ist Cognac?</h3>
<p>Der Begriff Cognac beschreibt in Frankreich dreierlei Dinge: die Spirituose, die Stadt und die Region. Die Stadt <a title="Cognac @ Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cognac" target="_blank">Cognac</a> liegt ca. 465 km südlich von Paris bzw. ca. 120 km nördlich von Bordeaux, besitzt ca. 20000 Einwohner und kommt genauso daher, wie man (bzw. ich) sich eine französische Kleinstadt vorstellt:  Die Region in der Cognac hergestellt werden darf, ist in sechs Crus unterteilt: Grande Champagne, Petite Champagne, Borderies, Fins Bois, Bons Bois und Bois Ordinaires. Diese sind, wie zahlreiche weitere Kriterien der Herstellung, streng im französischen Gesetz verankert. Mittlerweile hat sogar China und Indien Cognac als geschützten Herkunftsbegriff anerkannt.</p>
<div class="caption caption-frame aligncenter" style="width:500px;;  display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/09/Karte_Cognac.jpg" rel="lightbox[3063]"><img class="size-large wp-image-3065" title="Karte der Region Cognac" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/09/Karte_Cognac-500x345.jpg" alt="Karte der Region Cognac" width="500" height="345" /></a><p>Karte der Region Cognac (Quelle: BNIC)</p></div>
<p>Für die Cognac Produktion dürfen nur folgende Rebsorten verwendet werden: Colombard, Folle Blanche, Montils, Ugni Blanc, Sémillon und Folignan (letztere jedoch mit Beschränkung auf 10% der Rebfläche pro Betrieb). Überwiegend verwendet wird allerdings heutzutage Ugni Blanc, welche 98% der Rebflächen ausmacht. Hauptgrund hierfür ist die natürlich höhere Resistenz gegen die Reblaus Phylloxera vastatrix, welche in den siebziger Jahren des 19ten Jahrhunderts einen Großteil der traditionell bepflanzten Weinberge zerstörte (Folle Blanche, Colombard, &#8230;) und den Cognac-Betrieben schweren Schaden zufügten.</p>
<p>Destilliert wird der gewonnene Wein zwei Mal mit Hilfe von Charentaiser Brennblasen (Pot Stills), die noch mit Gas und nicht indirekt mit Dampf erhitzt werden. Eine Brennblase darf maximal ein Fassungsvermögen von 30 Hektolitern besitzen, wogegen die Füllmenge beim zweiten Brennvorgang, dem Feinbrand, auf 25 Hektoliter begrenzt ist. Das Destillat darf nach der zweiten Destillation einen Alkoholgehalt von maximal 72% aufweisen.</p>
<p>Gelagert darf das Destillat nur in zwei Sorten von Hölzern: in Traubeneiche aus Tronçais Wäldern (feinporig, Hochwald) und in Stieleiche (grobporig, Mittelwald) aus  Limousin Wäldern. Im Gegensatz zu Rum und Whisky ist es keine Seltenheit, dass Cognac mehr als 40, 50 oder gar 60 Jahre gelagert wird. Überraschenderweise waren die meisten der sehr alten Cognacs, die ich auf der Reise probieren konnte meistens noch nicht vom Holz dominiert, wie ich das schon bei vielen Rums und zum Teil auch Whiskys erlebt habe. Die verwendeten Fässer fassen üblicherweise um die 350 Liter</p>
<p>Wer mehr über die Geschichte und Herstellung von Cognac erfahren möchte, sollte sich die Website <a title="Pedia Cognac" href="http://www.pediacognac.com" target="_blank"><em>Pedia Cognac</em></a> anschauen. Diese diente als Quelle für diese kurze Zusammenfassung und beschreibt das Thema um ein vielfaches detaillierter. Pedia Cognac wird vom <em><a title="BNIC" href="http://www.bnic.fr" target="_blank">BNIC &#8211; Bureau National Interprofessionnel du Cognac</a></em> betrieben. Diese Organisation wird von allen Cognac-Häusern und Weinbauern der Region finanziert (abhängig von der verkauften Menge) und kann als Berufsverband angesehen werden, der mit der Öffentlichkeitsarbeit und Regulierung rund um das Thema Cognac vertraut ist.</p>
<h3>Courvoisier</h3>
<p>Erste Station der Reise war ein Besuch mit Führung, Tasting und Abendessen im Hause <em>Courvoisier</em>. Die ersten beiden Punkte waren leider sehr dominiert vom Firmenmarketing, auch wenn das Tasting an sich eine große Auswahl an Abfüllungen bot. So wurden neben den Standardabfüllungen auch unverdünnte Proben von verschiedenen Lagerungsstufen des <em>Courvoisier</em> Cognacs präsentiert, welche einen schönen Eindruck über die Reifung des Eau de Vie vermittelten. Bedauerlicherweise fand ich die <em>Courvoisier</em> Abfüllungen für meinen Geschmack alle etwas zu süß und gefällig. Dies mag eventuell daher kommen, dass <em>Courvoisier</em> lediglich mit Winzern der Region zusammenarbeitet, die nach strengen Vorgaben Trauben anbauen und das Eau de Vie destillieren, welches bei <em>Courvoisier</em> gelagert, geblendet und abgefüllt wird. Die Qualität der Brände ist andererseits jedoch schon fast beeindruckend, wenn man überlegt, welche Menge die großen Häuser absetzen.</p>
<p>Zum Essen wurden zwei äußerst passende Abfüllungen der Connaisseur Kollektion gereicht, welche deutlich individueller erschienen als die Standardabfüllungen des Hauses und als einige der wenigen Cognacabfüllungen ein konkretes Alter ausgewiesen haben. Gerade das Carpaccio de Saint-Jacques mit <em>Courvoisier 12</em> konnte sehr begeistern, auch wenn ich eigentlich nicht der große Meeresfan bin, wenn es ums Essen geht.</p>
<div class="caption caption-frame aligncenter" style="width:331px;;  display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/09/LEssenceDeCourvoisier.jpg" rel="lightbox[3063]"><img class="size-large wp-image-3147" title="L'Essence de Courvoisier" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/09/LEssenceDeCourvoisier-331x500.jpg" alt="L'Essence de Courvoisier" width="331" height="500" /></a><p>L&#39;Essence de Courvoisier</p></div>
<p>Als Highlight des Abends wurde zudem noch die High End Abfüllung <em>L&#8217;Essence de Courvoisier</em> in einem eigens eingerichteten Keller vorgestellt und zu meiner Überraschung auch zur Verkostung angeboten. Dieser besteht aus über hundert einzelnen Cognacs, welche im Verlauf des letzten Jahrhunderts destilliert wurden. Eine Geschmacksbeschreibung möchte ich mir bei einem solchen komplexen Blend anhand von einem kleinen Glas natürlich nicht anmaßen, jedoch konnte er sich von den restlichen Standardabfüllungen vor allem durch die Intensivität und stark reduzierte Süße abheben. Preislich gesehen ist solch eine Abfüllung für Normalsterbliche natürlich nicht vertretbar. Vor allem wenn man sich überlegt, welche Menge an normal bepreisten Spirituosen für nur eine Flasche <em>L&#8217;Essence </em>erwerbbar wären. Nichtsdestotrotz gehörte dieser Tropfen, unabhängig vom Preis, mit seiner großen Komplexität und sehr, sehr langem Nachhall eindeutig zu den besten Cognacs der Reise. Bei jedem Schluck entdeckte man diesen Brand quasi neu und schmeckte ihn noch lange nach Leeren des Glases am Gaumen.</p>
<p>Weitere Informationen zu Courvoisier: <a title="Courvoisier" href="http://www.courvoisier.com/" target="_blank">courvoisier.com</a></p>
<h3>Küferei Vicard</h3>
<p>Erster Termin am zweiten Tag war nicht bei einem Cognac-Haus, sondern bei der Küferei <em>Vicard</em>, welche sich am Rande von Cognac befindet. Schnell zeigte sich bei dieser Werksbesichtigung, dass die Herstellung von Fässern nicht einfach aus dem auseinander Sägen von Baumstämmen besteht, sondern hierbei auf eine Vielzahl an Faktoren geachtet werden muss. So sind zum Beispiel nur ca. 30% des ursprünglichen Holzes geeignet, um daraus Dauben herzustellen. Innerhalb von zwei bis drei Stunden wurde unserer Gruppe jeder erdenkliche Aspekt der Produktion vorgestellt und jede aufkommende Frage mit Freude beantwortet. Aus diesem Grunde wird es zu <em>Vicard</em> innerhalb der nächsten Wochen einen extra Artikel geben, der die Herstellung von Fässern im Allgemeinen detailliert beschreibt.</p>
<div class="caption caption-frame aligncenter" style="width:500px;;  display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/09/Vicard.jpg" rel="lightbox[3063]"><img class="size-large wp-image-3148" title="Tonnelleries Vicard" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/09/Vicard-500x331.jpg" alt="Tonnelleries Vicard" width="500" height="331" /></a><p>Tonnelleries Vicard</p></div>
<p>Weitere Informationen zu Vicard: <a title="Tonnellier Vicard" href="http://www.groupe-vicard.com/" target="_blank">groupe-vicard.com</a></p>
<h3>Camus</h3>
<p><em>Camus</em> ist unter den Cognac Häusern das fünft größte, ist von diesen jedoch das einzige Unternehmen, das noch in Familienbesitz ist und nicht von einem der Global Player geführt wird. Zusammen machen die fünf großen Häuser ca. 80% des Cognac-Marktes aus. Leider war die Führung an sich ähnlich Marketing orientiert wie bei <em>Courvoisier</em> und fokussierte sich fast ausschließlich auf die Geschichte des Hauses und erwähnte die eigentliche Produktion des Cognacs nur am Rande.</p>
<div class="caption caption-frame aligncenter" style="width:500px;;  display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/09/IleDeRe.jpg" rel="lightbox[3063]"><img class="size-large wp-image-3164" title="Ile de Ré Cognac" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/09/IleDeRe-500x362.jpg" alt="Ile de Ré Cognac" width="500" height="362" /></a><p>Ile de Ré Cognac (Quelle: DrinkSpirits.com)</p></div>
<p>Dafür gab es einige ungewöhnliche Cognacs von der Insel <em>Ile de Re</em> zum probieren. Diese stellt den westlichsten Teil der Region dar und unterscheidet sich in Klima und Bodenbeschaffenheit signifikant von den restlichen Gebieten. So enthalten die Trauben einen stark erhöhten Salz und Jodanteil, was auch in den gelagerten Abfüllungen deutlich schmeckbar ist. Am ehesten sind die <em>Ile de Re Cognacs</em> mit Whiskys der schottischen Inseln zu vergleichen, welche ebenso von der Meeresnähe stark beeinflusst werden. Beim Mittagessen wurde einer dieser Abfüllungen mit geräuchertem Lachs und etwas Salat kombiniert, was durch den salzigen Geschmack eine überaus interessante und passende Paarung darstellte.</p>
<p>Weitere Informationen zu Camus: <a title="Camus" href="http://www.camus.fr/" target="_blank">Camus.fr</a>, <a title="Camus @ DrinksSpirits" href="http://www.drinkspirits.com/cognac/cognac-camus-exploring-expanding-borderies/" target="_blank">DrinkSpirits.com</a></p>
<h3>Pierre Ferrand und Jean Grosperrin</h3>
<p>Besonders gefreut habe ich mich schon vor der Reise auf den Besuch bei <em>Pierre Ferrand</em>, welche unter anderem auch die Rumserie Plantation vertreiben und den gelagerten Jahrgangsgin Citadelle herstellen. Was soll ich sagen, Begeisterung pur! Ferrand befindet sich komplett in Familienbesitz und erledigt von dem Anbau der Weintrauben, über die Destillation des Weines, bis zur Lagerung und Abfüllung des Cognacs alles selbst. So wurden wir auch direkt in der Destillerie empfangen und nicht in einem extra vorbereiteten Besucherzentrum &#8211; eine willkommene Abwechslung. <img src='http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Hier hörten wir auch zum ersten Mal Details zur Produktion des Cognacs und konnten den frisch gepressten Saft der gerade geernteten Weintrauben probieren. Der Beginn der Ernte fand dieses Jahr außerordentlich früh statt, normalerweise wird erst Mitte-Ende Oktober und nicht schon Anfang-Mitte September mit der Traubenlese begonnen. Nach einer kurzen Besichtigung der nahe gelegen Weinberge konnten wir einige Cognacs direkt aus den Fässern im Keller neben der Destillerie probieren. Hier sah man ebenso, dass nichts extra für Besucher hergerichtet oder gar eingerichtet wurde &#8211; Spinnweben wohin das Auge reichte.</p>
<div class="caption caption-frame aligncenter" style="width:500px;;  display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/09/Weinreben.jpg" rel="lightbox[3063]"><img class="size-large wp-image-3149" title="Weinreben @ Pierre Ferrand" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/09/Weinreben-500x331.jpg" alt="Weinreben @ Pierre Ferrand" width="500" height="331" /></a><p>Weinreben @ Pierre Ferrand</p></div>
<p>Ähnlich sah das auch bei dem in <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Chermignac">Chermignac </a>ansässigen Unternehmen <em>Jean Grosperrin</em> aus. Im Gegenzug zu <em>Camus, Courvoisier und Ferrand</em> handelt es sich bei <em>Jean Grosperrin</em> nicht um einen Hersteller von Cognac, sondern &#8220;nur&#8221; um einen unabhängigen Abfüller, der sich vor allem auf Jahrgangs-Cognac spezialisiert hat. Hierzu kauft Guilhem Grosperrin und sein Team alte Fässer von Cognac-Häusern oder privaten Personen ein, lagert diese bis zur &#8220;optimalen Reife&#8221; in eigenen Lagerhäusern und füllt diese ohne Kältefiltrierung oder Hinzufügen von Zusätzen in Fasstärke bzw. in sanft reduzierter Trinkstärke unter eigenem Label ab. Erschwert wird dies bei Jahrgangsabfüllungen dadurch, dass ein lückenloser Altersnachweis vorhanden sein und das Destillat zudem eine Radiokohlenstoffdatierung bestehen muss. Auch hier war die Führung sehr authentisch, ehrlich und die verkosteten Cognacs eine wahre Freude.</p>
<div class="caption caption-frame aligncenter" style="width:500px;;  display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/09/JeanGrosperrinCaskWax.jpg" rel="lightbox[3063]"><img class="size-large wp-image-3150" title="Jean Grosperrin Cask Wax" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/09/JeanGrosperrinCaskWax-500x331.jpg" alt="Jean Grosperrin Cask Wax" width="500" height="331" /></a><p>Jean Grosperrin Cask Wax</p></div>
<p>Um diese beiden kleinen Cognac-Betriebe entsprechend zu würdigen, wird es zu Ferrand und Grosperrin jeweils einen extra Artikel geben, die in den nächsten Wochen/Monaten erscheinen werden. So viel sei schon gesagt, die Abfüllungen von beiden Unternehmen stellten für mich (und auch für einige der Mitreisenden) die absoluten Highlights der Reise dar!</p>
<p>Weitere Informationen zu <a title="Pierre Ferrand" href="http://www.pierreferrandcognac.com" target="_blank">Pierre Ferrand</a> und <a title="Jean Grosperrin" href="http://www.lagabare.com" target="_blank">Jean Grosperrin</a>.</p>
<h3>La Part des Anges</h3>
<p>Am letzten Abend fand der eigentliche Grund der Reise statt: <em>La Part des Anges</em>. Wie Eingangs schon erwähnt treffen sich hier Vertreter der ganzen Industrie um die Spenden von, in diesem Jahr, 25 Cognac Häusern in Form von speziellen Abfüllungen zu Versteigern. Der ganze Event war in großem Stil aufgezogen und ich muss ehrlich zugeben, es war beeindruckend wie 650 Gäste mit Essen versorgt wurden und welcher Aufwand im Allgemeinen betrieben wurde. Im Gegenzug wurde bei der Auktion eine Gesamtsumme von 106000€ erreicht, welche an den Malteserorden und den lokalen Verein „Aurore“ gespendet werden. Die teuerste Flasche wurde von Frapin gestiftet, welche alleine 15000€ einbrachte (im Gegenzug aber auch 5L Inhalt bot). Eine kurze Vorstellung aller versteigerten Cognacs findet ihr auf der Website <a title="Versteigerte Cognacs @ La Part des Anges" href="http://www.lapartdesanges.cognac.fr/cognacs.php?lang=en" target="_blank">La Part des Anges</a>.</p>
<div class="caption caption-frame aligncenter" style="width:500px;;  display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/09/LaPartdesAnges.jpg" rel="lightbox[3063]"><img class="size-large wp-image-3146" title="La Part des Anges" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/09/LaPartdesAnges-500x333.jpg" alt="La Part des Anges" width="500" height="333" /></a><p>La Part des Anges (Quelle: BNIC)</p></div>
<h3>Fazit</h3>
<p>Interessant, wie drei Tage die Meinung gegenüber einer Spirituose verändern kann. Bisher war Cognac für mich hauptsächlich als Mixspirituose relevant, da er zum puren Genuss nicht genug Abwechslung bot. Dies bestätigte sich Größtenteils bei dem Besuch von Courvoisier, jedoch konnten <em>Camus, Ferrand und Grosperrin</em> mich eines Besseren belehren. Cognac kann auch ganz anders aussehen: kraft- und charaktervoll, in Fassstärke mit Ecken und Kanten oder auch mit salzigen Aromen. Zwar wird mit Sicherheit immer noch nicht die Bandbreite von Rum oder Whisky erreicht, aber genug um Cognac für mich reizvoll zu machen. <img src='http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<div class="caption caption-frame aligncenter" style="width:500px;;  display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/09/LaPartdesAnges2.jpg" rel="lightbox[3063]"><img class="size-large wp-image-3154" title="La Part des Anges" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/09/LaPartdesAnges2-500x333.jpg" alt="La Part des Anges" width="500" height="333" /></a><p>La Part des Anges (Quelle: BNIC)</p></div>
<p>Mein Dank geht zum Abschluss dieses Artikels an David vom Cognac Büro für die Einladung zu dieser Reise. Ich konnte viele Eindrücke über die Region, die Häuser und Cognac an sich gewinnen, die man durch reine Recherche einfach nicht sammeln hätte können. Allein die französische Freude fürs Essen einmal hautnah und in diesem Umfang zu erleben war eine wahre Freude. Natürlich sollte auch ein gewisser Werbeeffekt bezweckt werden, aber solange die Qualität stimmt, bin ich gerne dabei. <img src='http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Unter den Teilnehmern der Reise befanden sich unter anderem: <a title="Kulinariker" href="http://www.kulinariker.de" target="_blank">Kulinariker</a>, <a title="Cocktail Chronicles" href="http://www.cocktailchronicles.com" target="_blank">Cocktail Chronicles</a>, <a title="Cellarblog" href="http://www.cellarblog.org" target="_blank">Cellarblog</a>, und <a title="Winepaper" href="http://www.winepaper.fr/" target="_blank">Winepaper</a>.</p>
<h3>Weiterführende Links</h3>
<p>Wer mehr rund um Cognac erfahren möchte, sollte sich folgende Webseiten genauer anschauen:</p>
<ul>
<li><a title="BNIC" href="http://www.bnic.fr" target="_blank">BNIC</a></li>
<li><a title="Pedia Cognac" href="http://www.pediacognac.com" target="_blank">Pedia Cognac</a></li>
<li><a title="Cognac Guide" href="http://www.cognacguide.de" target="_blank">Cognac Guide</a></li>
<li>Wikipedia: <a title="Cognac (Spirituose) @ Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cognac_(Branntwein)" target="_blank">Cognac (Spirituose)</a>, <a title="Cognac (Stadt) @ Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cognac" target="_blank">Cognac (Stadt)</a></li>
<li><a title="Cognacnet" href="http://www.cognacnet.com/" target="_blank">Cognacnet</a></li>
<li><a title="BNIC Cognac Dossier" href="http://www.weinwolf.de/presse/aktuelles/aktuelles-detail/?tx_tgmnews_pi1%5Bnews_id%5D=27" target="_blank">Dossier über Cognac des BNIC</a></li>
</ul>
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		<title>Die Geschichte des Gins Teil 13</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Jun 2011 20:47:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zutaten]]></category>
		<category><![CDATA[Die Geschichte des Gins]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gin]]></category>

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		<description><![CDATA[1914-1918  &#8211; Der Erste Weltkrieg Zu Beginn des Jahres 1915 verursachte der Ertse Weltkrieg zu Recht große Besorgnis in England. Die Anglo-französischen Kräfte fuhren sich in Flandern fest und versäumten es die deutschen wie geplant an Weihnachten 1914 zu schlagen. Zu dem waren die Truppen demoralisiert aufgrund des Engpasses an Artilleriegranaten. Der damalige Premierminister, Herbert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="600" height="278" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/themes/bigfeature/library/timthumb/timthumb.php?src=/wp-content/uploads/2010/12/DieGeschichtedesGins-FeatureImage.jpg&amp;w=600&amp;zc=1&amp;zcp=2" alt="Die Geschichte des Gins Teil 13" /><p><strong>1914-1918  &#8211; Der Erste Weltkrieg</strong></p>
<p>Zu Beginn des Jahres 1915 verursachte der Ertse Weltkrieg zu Recht große Besorgnis in England. Die Anglo-französischen Kräfte fuhren sich in Flandern fest und versäumten es die deutschen wie geplant an Weihnachten 1914 zu schlagen. Zu dem waren die Truppen demoralisiert aufgrund des Engpasses an Artilleriegranaten. Der damalige Premierminister, Herbert Asquite, führte die Demoralisierung und den bisherigen Misserfolg darauf zurück, dass seine Truppen zu viel tranken nicht aber auf den Engpass bei den Kriegsmitteln. Vor diesem Hintergrund führte er ein Gesetzt zum Schutz des Reiches ein: „The Defence of the Realm Act“ kurz: DORA. Dieses Gesetzt Verpflichtet alle Brenner, die Spirituosen produzierten, die gelagert werden mussten, diese mindestens für drei Jahre zu tun. Bis zu diesem Zeitpunkt wurde Whisky als Beispiel nur für besondere Blends so lange gelagert. Gin war von diesem Gesetzt nicht betroffen, da er keine Lagerung benötigt. Was auch gleich zu einer Erhöhung der Produktion und des Konsums führte. Der Erste Weltkrieg führte auch dazu, dass die letzte Runde in einem Lokal gesetzlich zwischen 22:30 Uhr und 23:00 Uhr ausgerufen werden musste, da die Arbeiter der Munitionsfabriken am nächsten morgen wieder fit und reif für einen frühen Arbeitsbeginn sein mussten. Diese tragische Vorschrift konnte jedoch den Durst nach Cocktails und Gin nicht eindämmen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>1920 &#8211; 1933 – Die Prohibition</strong></p>
<p style="text-align: center"><img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/06/Prohibition.jpg" alt="Prohibition" width="251" height="360" /></p>
<p>Oh dear!!! Die Damalige Trinkkultur, die vorwiegend aus dem Genuss von puren Spirituosen; hauptsächlich von Männern genossen, bestand passte der Women´s Christian Temperance Union (christliche Frauenvereinigung der damaligen Zeit) überhaupt nicht. Die Männer waren oft aufgrund ihrer Arbeit wochenlang von zuhause weg und anstatt ihr hart verdientes Geld der Familie zu gute kommen zu lassen vertranken sie es oft schon vor Ort. Die Saloons der damaligen Zeit boten oft kostenfreie Mittagessen für die Arbeiter an um sie so in die Gastronomie zu locken.</p>
<p>Bevor die Prohibition in kraft tratt versuchten Amerikanische Senatoren dem wachsende Alkohlproblem ihrer Bevölkerung mit dem Volstead Act entgegen zu tretten. Dieses Gesetzt verbot es in der Freizeit alkoholische Getränke zu sich zu nehmen die mehr als 0,5 Vol. % hatten.</p>
<p>Im Jahr 1919 begann Amerika &#8220;mit seinem edlen Experiment&#8221; und die Brennereien, die es nicht schaften ihre Produktion auf „medizinisch“ genützten Alkohol umzustellen mussten schließen. Die meisten Barkeeper verließen ihr Land &#8211; Harry Craddock kam in die Savoy Bar – viele Andere gingen nach Kuba. Auf Kuba begann eine neue Blütezeit. Den an den Wochenenden brachten luxuriös ausgestattete Fähren die Amerikaner zum trinken auf die Insel. Einige Barkeeper entschieden sich weiter in den Statten zu blieben und es entstand daraus die wunderbare Welt der Speakeasys – Orte die eine Mischung aus Bar, Restaurant und Club waren und wo man dem Alkoholkonsum weiter frönte. Im Gegensatz zu den Saloons zogen die Speakeasys sowohl Frauen wie auch Männer an jedoch keine Huren.</p>
<p>Diese illegalen Orte waren meist luxuriöser eingerichtet als ihre legalen „Vorgänger“ und besassen ein ausgeklügeltes Alarmsystem, das innerhalb von Sekunden reagierte um den illegalen Konsum zu verschleiern.</p>
<p>Die Prohibition macht vor allem der Entwicklung der Cocktails zu schaffen. Es machte wirtschaftlich Sinn Gin in guter Qualität zu schmuggeln was Leute wie Capone taten. Jedoch waren sie nicht daran interessiert Vermouth oder Bitters zu schmuggeln, da es hierfür keinen Markt gab. Gut bestückte Backboards waren zur damaligen Zeit eher unüblich, da sie viel Zeit bei der Verschleierung in Anspruch nehmen würden falls die Bar aufflog somit wurden meist Flaschengetränke ausgeschenkt.</p>
<p style="text-align: center"><img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/06/Al-Capone.jpg" alt="Al Capone" width="269" height="279" /></p>
<p>Obwohl die bessern Speakeasies Spirituosen von guter Qualität verwendeten gab es eine große Menge an hausgemachten giftigen Spirituosen auf dem damaligen Markt. Die Problematik lag darin, dass viele versuchten aus dem Industriealkohol (vor allem aus Frostschutzmittel) die Giftstoffe selbst zu entfernen. Waren hier nicht erfahrene Chemiker am Werk so war das Ergebnis des Reinigungsprozesses tödlich.</p>
<p>In dieser Zeit entstand auch das heute als „Badewannen-Gin“ bezeichnete „Produkt“. Hier wurde der gereinigte Industriealkohol mit Wacholderöl und Glycerin in großem Mengen gemischt.</p>
<p>Das Ergebnis war ein Produkt welches im besten Fall lediglich mit Fruchtsäften oder z.B. mit Sahne zu genießen war. Der Geschmack von Alkohol war bisheriger zentraler Bestandteil von Cocktails. Aufgrund der Tatsache, dass höherwertige Produkte nicht mehr verfügbar waren begannen Drinks wie der Alexander ihren Aufstieg. Für die englischen Brenner war die Prohibition eine gute Zeit. Die durstigen Amerikaner waren bereit einen hohen Preis für das Englische Premium Produkt zu bezahlen welches zur damaligen Zeit unter dem Namen „Real McCoy“ bekannt war. Also schickten die Engländer auf dem Seeweg große Mengen ihres Produktes nach Kanada und auf die West Indies von wo aus der Schmuggel betrieben wurde.</p>
<p>Der Name „McCoy“ bezog sich auf einen kanadischen Bootsbauer namens William (Billy) McCoy, der während der Prohibition Whisky von Nassau und Bimini über die Ostküste in die Vereinigten Staaten schmuggelte. McCoy war für die Qualität seiner geschmuggelten Ware bekannt und so entstand der Name „the Real McCoy“.</p>
<p>Das Edle Experiment wurde schließlich am 5. Dezember 1933 zu großen Teilen beendet. Der Bedarf an London Dry Gin war im Anschluß um ein Vielfaches höher als vor der Prohibition und in einer Welt nach dem Ersten Weltkrieg und folgender Depression stand Gin und Cocktails synonym für Glamour.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>1930 &#8211; Savoy Cocktail Book</strong></p>
<p style="text-align: center"><img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/06/savoy-cocktail-book.jpg" alt="Savoy Cocktail Book" width="235" height="378" /></p>
<p>Wie oben schon erwähnt zog es Harry Craddock während der Prohibition nach England. Hier errichtet er im Savoy Hotel die ersten American Bar der alten Welt. Schnell wurde er zum berühmtesten Barkeeper in England. Im Jahr 1930 veröffentlichte das angesehen Savoy Hotel ein Cocktail Buch mit rund 750 Rezepten, die von Craddock zusammengestellt wurden und mit Illustrationen von Gilbert Rumbold ergänzt wurden. Das Buch wurde mehrfach neu aufgelegt zuletzt mit zusätzlichen Texten und Cocktails von Peter Dorelli.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>1933 – Gordon´s beginnt mit der Produktion in den Staaten</strong></p>
<p>Als das Verbot zur Herstellung von Alkohol im Jahre 1933 aufgehoben wurde, erbaute der Besitzer von Gordon´s, Tanqueray Gordon, eine riesige Brennerei und Abfüllanlage in New Jersey. Weiter folgten im Jahr 1965 in Illinois und in Kalifornien im Jahre 1971.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>1939 &#8211; 1945 – Der Zweite Weltkrieg</strong></p>
<p>Nach der Weltwirtschaftskrise, rutschte Europa direkt in den Zweiten Weltkrieg, dem die Amerikaner im Jahre 1941 beitraten.</p>
<p>In Großbritannien wurden Spirituosen nicht offiziell rationiert, allerdings waren viele Produkte, abgesehen vom Schwarzmarkt, nicht zu bekommen. Die durch die legitimen Kanäle eingeführten und produzierten Spirituosen verdoppelten die Einnahmen aus der Verbrauchssteuer auf Alkohol in dieser Zeit.</p>
<p>Sehr wenige von London &#8216;s Brennereien entgingen den Schäden während der schweren Bombardierungen. Einige Geschichten erzählen davon wie Brandbomben in Destillen einschlugen aber nicht explodierten. Plymouth war ein wichtiger Marinestützpunkt und folglich war er ein Ziel der</p>
<p>deutschen Luftangriffen. Obwohl die Brennerei getroffen wurde gab es nur geringfügige Schäden und die Produktion konnte während des Krieges fortgesetzt werden. Die Tanqueray Brennerei wurde fast vollständig während der großen Luftangriffe von 1941 zerstört. Nur ein Standbilder von &#8220;Old Tom&#8221; „überlebte“. Heute steht es in der Cameron Bridge Distillery in Schottland. Nach dem Krieg war Gin um einiges schneller verfügbar wie schottischer Whisky was zur Folge hatte, das die Umsätze schnell über das Vorkriegsniveau stiegen.</p>
<p>Während des Krieges Hatte man keine Zeit sich um „Beiläufigkeiten“ wie Cocktails zu kümmern &#8211; auch wenn die meisten Zutaten zur Verfügung standen.  In Großbritanien gab es nach dem Krieg eine strenge Rationierung der Lebensmittel die bis 1953 aufrecht erhalten wurde. In vielen anderen europäischen Ländern sah es nicht anders aus bzw. die Menschen waren mit anderen Dingen beschäftigt als sich mit Trinkkultur auseinander zu setzten. So ruhte die Trinkkultur und als Bestandteil von ihr Cocktails bis in die 1980/1990, zumindest in der alten Welt.In den USA waren die Bedingungen etwas besser. Hier wurden Cocktails weiter am Leben gehalten. Gin-Cocktails vor allem in Form des Dry Martinis.</p>
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		<title>Die Geschichte des Gins Teil 12</title>
		<link>http://www.cocktailsoldfashioned.de/2011/05/die-geschichte-des-gins-teil-12/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 May 2011 11:14:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zutaten]]></category>
		<category><![CDATA[Die Geschichte des Gins]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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		<description><![CDATA[1874 &#8211; Tom Collins In England wird die Erfindung dieses traditionelle Gin Getränks John Collins zugesprochen. Er war Barkeeper im Limmer´s Hotel. Andere sagen, dass der Tom Collins in New York entstand und seinen Namen von Tom Collins Hoax im Jahre 1874 erhielt. Dies wird durch die Tatsache unterstütz, dass die erste bekannte schriftliche Erwähnung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="600" height="278" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/themes/bigfeature/library/timthumb/timthumb.php?src=/wp-content/uploads/2010/12/DieGeschichtedesGins-FeatureImage.jpg&amp;w=600&amp;zc=1&amp;zcp=2" alt="Die Geschichte des Gins Teil 12" /><p style="text-align: center"><strong><br />
</strong></p>
<p><strong>1874 &#8211; Tom Collins</strong></p>
<p>In England wird die Erfindung dieses traditionelle Gin Getränks John Collins zugesprochen. Er war Barkeeper im Limmer´s Hotel.</p>
<p>Andere sagen, dass der Tom Collins in New York entstand und seinen Namen von Tom Collins Hoax im Jahre 1874 erhielt. Dies wird durch die Tatsache unterstütz, dass die erste bekannte schriftliche Erwähnung eines Tom Collins, in der 1876 erschienen Ausgabe von Jerry Thomas, abgedruckt ist.</p>
<p>Drei Getränke mit dem Titel Tom Collins sind dort aufgeführt: Tom Collins Whiskey, Brandy und Tom Collins Gin.</p>
<p>Im Laufe der Recherche, über die Enstehung des Tom Collins, stößt man allerdings auf weitere Geschichten, die in verschiedenen Städten dieser Welt spielten. So ist es durchaus möglich, dass dieser Cocktail gegen Ende des 19. Jahrhunderts an mehreren Orten gleichzeitig erfunden wurde.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>1876 – Beefeater Gin wird eingeführt</strong></p>
<p>Ursprünglich wurde die Firma unter dem Namen John Taylor &amp; Sohn im Jahr 1820 gegründet. Später wurde sie unter dem Namen James Burrough Ltd bekannt als im Jahre 1863 der Unternehmer James Burrough das Unternehmen kaufte. Erste Aufzeichnungen berichten uns über die Markteinführung von Beefeater Gin im Jahre 1876 zusammen mit anderen Marken wie Dry und Ye Old Chelsey Gin.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>1883 – Ursprünge des Seagram´s Gins</strong></p>
<p>Es wird oft behauptet, dass das Seagram Familienwappen auf dem Label der Gin Flasche, welches das Jahr 1857 abdruckt, auch das Entstehungsjahr des Gins sei. Jedoch bezieht sich diese Jahreszahl auf die Gründung der Seagrams Whisky-Brennerei in Waterloo, Ontario, Kanada. In dieser Destille wurde nie Gin hergestellt.</p>
<p>Seagram wurde erst im Jahre 1869 Partner der Destille, die den heute uns bekannten Gin herstellt. Alleiniger Besitzer wurde Seagrams erst im Jahre 1883 unter der Firmierung Joseph Seagram &amp; Sons. Erst im Jahre 1928 als Joseph Seagrams starb übernahm die von Samuel Bronfman gegründete Destille den Namen Seagrams für ihren Gin.</p>
<p>Seagram´s Gin kam das erste Mal unter dem Namen „Seagram´s Ancient Bottle Dry Gin“ auf den Markt und die Flasche war mit Muscheln und Seesternen geprägt. Obwohl über die Zeit hin die Flaschen immer wieder modernisiert wurden blieb bis heute die unebene Oberfläche als Markenzeichen bestehen.</p>
<p>Ungewöhnlich für diesen Gin ist seine Milde. Diese erhält er durch die Lagerung in verkohlten Eichenfässern in denen zuvor Whiskey reifte. Der goldenen Farbton den dieser Gin früher einmal hatte wurde aufgrund der vorherrschenden Meinung der Verbraucher, das Gin klar sein muss, weitestgehend entfernt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>1884 &#8211; Martini</strong></p>
<p>Der Martini und seine Entstehung ist ein Thema, dass die Gemüter der Barkeeper und Conisseure erhitz. Denn bis heute kann keiner genau sagen wer ihn erfunden hat. Es existieren mehrere Geschichten um die Entstehung dieses Cocktails auf die hier nicht weiter eingegangen wird. Wohl scheint es allerdings so, dass sich dieser weltberühmte Cocktail aus seinem Cousin dem Manhatten über den Martinez, eine weiter süße Variante aus Genever, süßem Vermouth, Curacao und Orange Bitter, entwickelt hat.</p>
<p>Die erste abgedruckte Mischung aus Gin und Vermouth stammt soweit bekannt aus dem Jahr 1883. Heute kann ein Martini teilweise nicht trocken genug sein. Jedoch bestand er in seinem Ursprung aus einer Mischung Gin und süßem Vermouth und er war keinesfalls klar sondern rot. Erst um das Jahr 1895 wurde der süße italienische Vermouth durch den trockenen französischen ersetzt. Gleichzeitig verwendete man den leicht gesüßten Old Tom Gin als Ersatz für den London Dry Gin. Das Mischungsverhältnis zu dieser Zeit bestand aus gleichen Teilen Old Tom Gin, trockenem französischen Vermouth und einem Dash Orange Bitter.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center"><img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/05/Plymouth-Logo.jpg" alt="Plymouth Gin" width="160" height="204" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>1884 – Plymouth Appelatíon Controlé</strong></p>
<p>Die londoner Brenner beneiden bis heute die Dominikaner Brennerei und ihren „Plymouth Gin“  Am 13. März 1884 und 10. Februar 1887 konnten diese erfolgreich Unterlassungsklagen durchsetzten um ihr Produkt zu schützen.</p>
<p>Bis heute ist es die einzige geschützte Bezeichnung für Gin. Dies bedeutet, das Plymouth Gin ausschließlich in Plymouth hergestellt werden darf. (Was für eine Schande, dass London Dry Gin nicht in gleicher Weise geschützt ist.)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>1888 – Ramos Gin Fizz</strong></p>
<p>Der auf Gin basierende Ramos Gin Fizz war ein Geheimrezept von Henry C. Ramos, der seine Imperial Kabinet Bar im Jahre 1888 in New Orleans eröffnete. Zu Beginn der Prohibition veröffentlichte sein Bruder, Charles Henry Ramos, die streng gehüttete Rezeptur als ganzseitige Anzeige. Seit 1935 ist das RooseveIt Hotel (nunmehr als das Fairmont bekannt) in New Orelans im Besitz der Namensrechte auf den Cocktail Ramos Gin Fizz.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>1898 &#8211; Fusion der zwei Großen</strong></p>
<p>Im Jahre 1898 verschmolzen zwei der größten Namen im Gin Geschäft zu einer Marke. Alexander Gordons &amp; Company und Charles Tanqueray &amp; Company werden zu Tanqueray Gordon &amp; Company.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>1890 &#8211; Erste Flaschenabfüllung</strong></p>
<p>Gin wurde ursprünglich in Fässern oder so wie sein Vater Genever in Keramikflaschen verkauft. Bols entwickelte eine herzförmige grüne Glasflasche in der die Produkte verkauft wurden. Andere niederländische Genever Brenner und auch englische Gin Brenner kopierten dies. Erst als im Jahre 1890 die Herstellung von Glasflaschen verbessert wurde, wurde Gin auch in klaren Glasflaschen verkauft.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>1902 – Gründung der Langley Brennere</strong>i</p>
<p>Ursprünglich war die Langley Brennerei eine Brauerei. Sie begann im Jahre 1902 in Langley Green (Nähe Birgmigham) im Zuge des viktorianischen Gin Booms mit der Destillation. Die lokale Bevölkerung schloß sich zusammen und kaufte die Brauerei auf und begann mit dem Bau der Destille. Heute ist die Brennerei im Besitz der WH Palmer Gruppe, ein Familienunternehmen, dessen Haupttätigkeit in der Herstellung von chemischen Stoffen und ihrem Großhandel liegt. Die Firmengruppe began mit der Destillation erst im Jahre 1955 als sie die Langley Destille kaufte. Langley produziert seinen eigenen Palmer Gin und ist zu dem Vertragsbrennerei von Martin Miller (gilt als bester Gin der Welt), Finsbury Gin und Whitley Neil.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>1906 – Entstehung der Bronx Cocktails</strong></p>
<p>Ein weitere Cocktail Klassiker der auf Gin basiert ist der Bronx Cocktail. Er wurde im Jahre 1906 von Johnny Solon einem Barkeeper an der New York Waldorf Astoria Bar erfunden. Seinen Namen verdank er dem damals neu eröffneten Zoo in der Bronx. Zu dem soll er angeblich der erste Cocktail sein in dem frischer Fruchtsaft verwendet wurde.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>1907 – Gordon´s startet seinen Export</strong></p>
<p>Bis etwa 1900 konnte nur grünes Glas in entsprechender Anzahl produziert werden, so dass Gordons bis heute sein Produkt in grünen Flaschen abfüllt, Die markante klare Flasche mit dem gelben Etikett wurde das erste Mal im Jahre 1907 eingeführt als bei Gordon´s eine große Bestellung aus Australien einging.</p>
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		<title>Die Geschichte des Gins Teil 11</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Apr 2011 14:21:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Die Geschichte des Gins]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gin]]></category>

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		<description><![CDATA[1850 – US Saloons Wild West Saloons waren nicht nur Swingtüren und die „sawdust emporia“ wie es oft in den klassischen Western dargestellt wird. Manche, wie das EI Dorado, in San Francisco waren fantastische Orte eingerichtet mit teurer Kunst, Antiquitäten, üppigen Stoffen und Spiegeln. Sie boten alles vom Spiel, der Musik bis hin zur Prostitution [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="600" height="278" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/themes/bigfeature/library/timthumb/timthumb.php?src=/wp-content/uploads/2010/12/DieGeschichtedesGins-FeatureImage.jpg&amp;w=600&amp;zc=1&amp;zcp=2" alt="Die Geschichte des Gins Teil 11" /><p><strong> 1850 – US Saloons</strong></p>
<p>Wild West Saloons waren nicht nur Swingtüren und die „sawdust emporia“ wie es oft in den klassischen Western dargestellt wird. Manche, wie das EI Dorado, in San Francisco waren fantastische Orte eingerichtet mit teurer Kunst, Antiquitäten, üppigen Stoffen und Spiegeln. Sie boten alles vom Spiel, der Musik bis hin zur Prostitution (die meisten Saloons waren im 1. Stock mit einem Bordell ausgestattet) – alles wesentliche was ein Bergmann, zur damaligen Zeit zur Überzeugung benötigte um seinen Beutel voll Gold auszugeben.</p>
<p>Im Laufe der zweiten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts erlebte die USA einen phänomenalen Reichtum, basierend auf dem Goldrausch, dem Fund von Öl und nicht zuletzt auch aufgrund des Ausbaus der Eisenbahn. Die neuen Reichen suchten Orte an denen sie sich treffen konnten um ihr Geld aus zu geben. Viele große Hotels und Clubs wie zum Beispiel das Astor House, das House Hoffman, der Manhattan Club, der Jockey Club und das Metropolitan Hotel entstanden aufgrund dieser Nachfrage. Ihre Aufwendiges Dekor, die vergoldeten Wandmalereien und nicht zuletzt viele Bars in den Häusern haben ihre Vorläufer den Saloons des Wilden Westens zu verdanken.</p>
<p>In diesen Orten begannen die amerikanischen Bartender verschiedene Getränke zu kombinieren und erste Cocktails zu erfinden. Viele dieser Coktails basierten auf importiertem Genever und Gin.</p>
<p><strong>1862 &#8211; Jerry Thomas</strong></p>
<p>Ein Amerikaner namens Jerry Thomas (1830-1885) ist für die Erfindung des modernen Bartendings und für die erste Veröffentlichung eines Cocktailbuches im Jahre 1862 verantwortlich. Seine Karriere begann im Occidental Hotel, San Francisco zu Zeiten des Goldrausches. Bevor er mit dem Bartending begann führte ihn sein Weg von New York über London bis nach New Orleans. In diesen Jahren war er Schausteller, Goldgräber und Matrose.</p>
<p>Thomas Buch „How to Mix Drinks or The Bon Vivant&#8217;s Companion“, brachte eine neue Professionalität in die Bar Industrie.</p>
<p>Es enthält eine Reihe verschiedener Arten von Getränken – Cocktails waren ein Teil der Mixgetränke in seinem Buch. Der Begriff Cocktail wurde zur damaligen Zeit also nicht als Sammelbegriff für Mixgetränke verwendet sondern war eine eigene Kategorie. (heute kehrt man teilweise wieder zum Ursprung zurück) Es gab Sangarees, Flips, Pousse-Cafes, Cobblers, Crustas, Cocktails, Fixes, Toddies, Sours, Slings, Smashes.</p>
<p>Interessanterweise ist es allgemein akzeptiert, dass er außer dem ausdrücklich erwähnt „Old Tom Gin“, sich auf Genever bezieht, der zu jener Zeit aus 100% Malz hergestellt wurde. Bezug nehmend auf David Wondrich der schreibt: &#8220;Im neunzehnten Jahrhundert wurde Holland oder Genever Gin im Verhältnis 5 zu 6 Gallonen zu englischem Gin (in die USA) importiert.“</p>
<p>In der Ausgabe von 1887 ist zu beachten, das der Martinez Cocktail (siehe 1884) in der Ausgabe von 1887 des Jerry Thomas Bartenders Guide als eine Variante erschien, es gibt keine Beweise dafür, dass Jerry Thomas den Martinez erfand. In der Ausgabe von 1862 ist er nicht zu finden. Jerry Thomas starb im Jahr 1885 vor dem erscheinen der letzten Auflage seines Buches kam.</p>
<p><strong>1863 – Die Reblaus befällt die französischen Weinberge</strong></p>
<p>Phylloxera vastatrix, eine Laus, die die Wurzeln der Weinrebe Angreift und zu Ihrem Tod führt. Diese Laus wurde im Jahre 1863 in den französischen Weinbergen entdeckt. Sie zerstörte 90% der französischen Reben und verbreitete sich schnell in weiten Teilen Europas.</p>
<p>Hier wuchsen die Trauben, die Grundlagen für Wein und „Schnaps“ waren und die Industrie seit Jahrzehnten mit Nachschub für die Produktion versorgte. Der Schädling stammte aller Wahrscheinlichkeit nach aus den USA. Hier waren die Reben gegen diese Laus immun. So begannen die Europäer ihre Reben mit den amerikanischen zu veredeln. Dies erfolgte durch das Aufpfropfen der einheimischen Reben auf den „Stamm“ der amerikanischen. Es entstanden so genannte Hybrid-Reben. Obwohl das Problem gelöst wurde hatte es nachhaltige Auswirkungen. In den folgenden Jahren konnte kein Wein und keine Spirituose in den betroffenen Ländern produziert werden. Dies half vor allem dem Gin Umsatz, der stark anstieg.</p>
<p><strong>1868 – Cocktails überquerten den Atlantik</strong></p>
<p>In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, eröffneten in London, Paris, Rom und in den Sommer-Kurorten im südlichen Frankreich die ersten Grand Hotels und Clubs in amerikanischem Stil. Natürlich durfte in so einem Hotel die American Bar nicht fehlen. Viele amerikanische Bartender kamen nach Europa um dies Bars zu führen. So auch im Savoy´s (Eröffnung Ende der 1890er Jahre). Für einige Zeit war eine britische Frau, Ada „Coley“ Colemann für die Bar in diesem Haus verantwortlich. Zur damaligen Zeit eine Seltenheit.</p>
<p>Die erste American Bar eröffneten im Jahre 1868 in London sie lag in der nähe der Bank of England. Im Jahre 1874 folgte das Criterion, Piccadilly Circus. Doch die bekannteste American Bar in Europa ist wohl die Harry´s American Bar in Paris. Sie öffnete nicht vor 1911.</p>
<p><strong>1870 – Erster amerikanischer Dry Gin</strong></p>
<p>Die Fleischmann Brüder gründeten ihre Brennerei in Ohio im Jahr 1870 und produzieren den ersten amerikanischen trockenen, ungesüßten Gin.</p>
<p><strong>1872 – Gründung von Gilbeys Gin</strong></p>
<p>Im Jahr 1857 kehrten Walter und Alfred Gilbey vom Kriegsdienst zurück und Eröffneten ein Wein Import Geschäft in London Soho. Ihr Handel wuchs schnell, so dass sie im Jahr 1867 in das Pantheon Gebäude in der Oxford Street zogen. Fünf Jahre später bauten sie eine zweite Brennerei in Camden Town. Die Wirtschaft boomte und die Gilbey Familie erworb neben mehreren Whisky-Destillerien in Schottland  auch ausländische Konzerne wie Crofts Hafen. In den 1920er besaß die Firma Gin Brennereien in Australien und Kanada.</p>
<p>Während der Prohibition, wurde Gilbey&#8217;s Gin wurde von zwölf Meilen Zone aus in die Staaten geschmuggelt. Das Ergebnis war eine weite Verbreitung von gefälschten Flaschen Gilbeys Gin. Das Unternehmen führte daraufhin als Unterscheidungsmerkmal eine eckige, sandgestrahlte Flasche ein und kehrte erst 1975 zur alten Gestlt der Flasche zurück. Zu diesem Zeitpunkt besaß die Brennerei in Neuseeland, Uruguay, Namibia, Ostafrika, Swasiland, Mauritius und Mosambik Produktionsstandorte.</p>
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		<title>Demerara Distillers Limited: About Guyana and its Rum</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Feb 2011 11:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha</dc:creator>
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		<description><![CDATA[This article is a translation of Demerara Distillers Limited: Rum aus Guyana here on Cocktails Old Fashioned, originally written in German. Welcome friends of Demerara Rum! Did you ever wonder what exactly is going on behind the doors of Demerara Distillers Limited (DDL), what kinds of stills are being used and what all those different [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="600" height="278" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/themes/bigfeature/library/timthumb/timthumb.php?src=/wp-content/uploads/2011/02/DDL-FeatureImage.jpg&amp;w=600&amp;zc=1&amp;zcp=2" alt="Demerara Distillers Limited: About Guyana and its Rum" /><p><span style="font-size: x-small;"><em>This article is a translation of <a title="Demerara Distillers Limited: Rum aus Guyana" href="../2011/02/demerara-distillers-limited-rum-guyana/" target="_blank">Demerara Distillers Limited: Rum aus Guyana</a> here on <a title="Cocktails Old Fashioned" href="http://www.cocktailsoldfashioned.de" target="_blank">Cocktails Old Fashioned</a>, originally written in German.</em></span></p>
<p>Welcome friends of Demerara Rum! Did you ever wonder what exactly is going on behind the doors of Demerara Distillers Limited (DDL), what kinds of stills are being used and what all those different marks mean? Then you have come to the right place! <strong> </strong></p>
<p>In the beginning I only wanted to do a short introduction for upcoming rum reviews, but after a while I noticed, that a lot of the information I found in books or articles on the web were incomplete, drawing wrong conclusions or were full out wrong. The more research I did on Guyana and its rum, the more contradicting information came to light, especially about the different stills that are used by DDL at the Diamond Distillery and what the different marks meant.</p>
<p>After a few days I contacted Stefanie Holt, Brand Ambassador for El Dorado in UK and discussed my open questions with her. Unfortunately, a few of them couldn&#8217;t be answered, but Stefanie was very helpful and got in touch with people at DDL to get some reliable answers. I also contacted Carl Kanto, Distillery Manager of DDL, directly via Facebook (oh the wonders of modern times) and also got a few answers from him. So thanks to everybody who helped writing this article, I couldn&#8217;t have done it without you!<br />
<span id="more-2738"></span></p>
<h3>A short introduction to Guyana and its Demerara rum</h3>
<p>The country known as Guyana today is located in the north-east area of South America and was first discovered by Christopher Columbus on his third journey in 1498. The first colonies were founded in the name of Netherlands in 1616 (Essequibo), 1627 (Berbice) and 1741 (Demerara, gained colony status in 1771, but was founded in 1741). The governance changed in the following years a few times between Netherland, France and Great Britain until the three territories were united to British-Guyana in 1831 and stayed under British rule until the country’s independence in 1966.</p>
<div class="caption caption-frame aligncenter" style="width:360px;;  display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/02/Guyana-Map.jpg" rel="lightbox[2738]"><img class="size-large wp-image-2787 " title="Guyana (Source: guyanaguide.com)" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/02/Guyana-Map-360x500.jpg" alt="Guyana (Source: guyanaguide.com)" width="360" height="500" /></a><p>Guyana (Source: guyanaguide.com)</p></div>
<p>In Guyana, as well as the rest of the Caribbean sugar was booming and making a lot of people rich exporting the sweet crystals to Europe. Especially famous was the so called Demerara Sugar, a not completely refined sugar with a rest of two to three percent molasses. Today this sugar is mostly produced by adding a small amount of molasses to common refined sugar and the bulk of demerara sugar is not exported by Guyana anymore but Mauritius.</p>
<p>In the 17th century almost every sugar estate had an own distillery attached to it or had a partnership with a distillery to make rum out of molasses, a byproduct of the sugar production, which was regarded as waste before the distilling of rum became common in the Caribbean. Depending on which source you trust, there were at least 200 (<em>Rum</em> by Dave Broom) to over 380 (<a title="Class Magazine" href="http://www.diffordsguide.com/class-magazine/index" target="_blank"><em>Class Magazine</em></a> by Simon Difford) different distilleries in Guyana at the height of the sugar boom.</p>
<p>After the cultivation of sugar beets got the common method to produce sugar in Europe the export of sugar based on sugar cane declined steadily and with it the number of distilleries in Guyana and other Caribbean countries/colonies. As time went by, the more successful estates were taking over the less fortunate ones and in 1849 only 180 sugar estates were still in production. This number shrank to mere 64 at the turn of the century.</p>
<div class="caption caption-frame aligncenter" style="width:500px;;  display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/02/Zuckerrohr.jpg" rel="lightbox[2738]"><img class="size-large wp-image-2789 " title="Sugarcane" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/02/Zuckerrohr-500x333.jpg" alt="Sugarcane" width="500" height="333" /></a><p>Sugarcane</p></div>
<p>In the seventies only three distilleries continued to distill rum: Enmore, Diamond and Uitvlugt (pronounced &#8220;eye-flat&#8221;). But not all stills of the closed down distilleries were scrapped. In some of the cases the stills were transported to the buying distillery instead, which then continued to produce the rum of the closed down distillery. This was mostly done because a big amount of rum was sold in bulk to foreign bottlers and some of the individual rum styles were and sometimes still are important components of specific blends. However not all stills were moved. If possible, the existing stills were used to exactly reproduce the rums from old distilleries, which made the old stills obsolete.</p>
<p>After British-Guyana gained its independence from Great Britain in 1966, the politics of prime minister and future president Forbes Burnham concentrated heavily on gaining control over foreign companies, which controlled most of the Guyana’s economy. Since 1970 every company in Guyana had to be 51% in state ownership, to fulfill the statues of Burnham’s &#8220;cooperative republic&#8221;. In the following years the government took more and more control and nationalized every important part of the economy eventually. It started with the big mining companies between 1971 and 1974 and continued from 1974 to 1976 with the sugar estates and distilleries.</p>
<div class="caption caption-frame aligncenter" style="width:500px;;  display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/02/GuSoCo.jpg" rel="lightbox[2738]"><img class="size-large wp-image-2776 " title="GuySoCo" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/02/GuSoCo-500x333.jpg" alt="GuySoCo" width="500" height="333" /></a><p>GuySoCo</p></div>
<p>The estates of Booker Sugar Estates Limited, Tate and Lyle and Jessels Holdings were merged to the Guyana Sugar Corporation (GuySuCo). The three still existing distilleries Diamond (Diamond Liquors, Sandbach-Parker), Enmore (Demerara Distilleries, Booker McConnell) and Uitvlugt (Guyana Distilleries Limited, Booker McConnell) were put under control of the state owned holding company Guyana Liquor Corporation, but operated mainly independently from each other. In 1883 Diamond Liquors (Diamond Distillery) and Guyana Distillers (Uitvlugt Distillery) were merged into Demerara Distillers Limited, which was privatized during the following years. The Uitvlugt Distillery was not closed until 2000, whereupon the Diamond Distillery remained the only distillery in Guyana. It’s located on the east bank of the river Diamond, south of the capital Georgetown.</p>
<p>Unfortunately all of the articles I found didn&#8217;t mention Enmore Distillery in connection with the founding of DDL. It is certain, that Enmore was part of Guyana Liquor Corporation and also DDL. But the distillery was closed only as recently as 1993, so why was it not mentioned? It wouldn’t make sense to only merge Diamond and Uitvlugt, but leave Enmore independent. Especially since almost all El Dorado blends, the premium range of rums by DDL, contains rum from the Enmore Wooden Coffey Still. One possibility is that Enmore was merged with one of the other two distilleries before DDL was founded and therefore not mentioned. Another, it was simply forgotten by the writers of history.</p>
<div class="caption caption-frame aligncenter" style="width:500px;;  display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/02/Diamond-Distillery.jpg" rel="lightbox[2738]"><img class="size-large wp-image-2774" title="Diamond Distillery" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/02/Diamond-Distillery-500x333.jpg" alt="Diamond Distillery" width="500" height="333" /></a><p>Diamond Distillery</p></div>
<p>The fate of the Versailles Distillery is a little bit uncertain as well. Dave Broom writes in <em>Rum</em> that in 1971 only three distilleries were still in business, but the Versailles estate closed in 1977. It’s most likely that the distillery was shut down sometime before 1971, but the estate itself continued to operate a few years longer though. Nonetheless it is certain that the still of Versailles was moved to Enmore Distillery, from where it was brought to Uitvlugt Distillery in 1993 and finally at the turn of the century from Uitvlugt to Diamond Distillery, where the still is still located today.</p>
<h3>Marks, Stills &amp; Distilleries?</h3>
<p>If you are a demerara rum fan, you most certainly have seen a bottle with some abbreviation like PM, VSG or EHP. These are called marks or marquees and were introduced in Guyana a long time ago, when a couple of hundred distilleries and sugar estates still existed. The marks identified the origin of a rum and referred to the sugar estate, which did produce the rum or which the rum was produced for. In the early stages of rum distillation it should have been most common that an estate operated only one still, because in these times it was only important to produce rum itself, not to diversify and offer a wide range of styles.</p>
<p>Therefore, most marks should have referred originally not only to a sugar estate but to the one still of an estate. However because the history of the distilleries and their stills is very badly documented, there is now way to tell if distilleries only owned one still or more.</p>
<p>As you can see in the pictures of this article (Thanks a lot Stefanie!) DDL is referring to the wooden stills with the marks of their original sugar estates: EHP (Enmore), PM (Port Mourant) and VSG (Versailles). Therefore I assume, at least those three were the original stills of their estate and that the mark not only referred to the estate but to the stills themselves (if only indirectly).</p>
<div class="caption caption-frame aligncenter" style="width:333px;;  display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/02/Port-Mourant-Still-2.jpg" rel="lightbox[2738]"><img class="size-large wp-image-2778" title="Port Mourant Still" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/02/Port-Mourant-Still-2-333x500.jpg" alt="Port Mourant Still" width="333" height="500" /></a><p>Port Mourant Still</p></div>
<p>Let&#8217;s talk about the stills of Diamond Distillery, the only distillery which still produces rum in Guyana and is owned by DDL.</p>
<p>On the <a title="Demerara Distillers Limited" href="http://www.demeraradistillers.com/our-heritage/the-stills" target="_blank">company website</a> the following stills are mentioned:</p>
<ul>
<li>Wooden Coffey Still, originally from Enmore Distillery</li>
<li>Single Wooden Pot Still, originally from Versailles Distillery</li>
<li>Double Wooden Pot Still, originally from Port Mourant Distillery</li>
<li>Original French Savalle Four-Column Still, originally from Uitvlugt Distillery</li>
<li>Modern French Savalle Four-Column Still, no mentioning of the origin of this still</li>
</ul>
<p>The Modern French Savalle Four-Column Still is especially favored, because according to the website, it is possible to produce nine different marks on this still. Furthermore it is written that with <a title="Demerara Distillers Limited" href="http://www.demeraradistillers.com/our-heritage/our-heritage" target="_blank">nine different stills over twenty marks can be produced</a> by DDL. This also confirms that not all of the old stills of the closed distilleries are now found at Diamond, which a few articles suggested.</p>
<div class="caption caption-frame aligncenter" style="width:333px;;  display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/02/Enmore-Still.jpg" rel="lightbox[2738]"><img class="size-large wp-image-2775" title="Enmore Still" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/02/Enmore-Still-333x500.jpg" alt="Enmore Still" width="333" height="500" /></a><p>Enmore Still</p></div>
<p>But what are the other stills at Diamond? Only five out of nine are listed on the website. A quick search led me to the <a title="Ministry of Rum Forum" href="http://www.demeraradistillers.com/our-heritage/our-heritage" target="_blank">Ministry of Rum Forum in which Carl Kanto wrote a post</a> about the current stills and named the following stills, which are in use at DDL:</p>
<ul>
<li>Wooden Coffey Still of Enmore Distillery</li>
<li>Single Wooden Pot Still of Versailles Distillery</li>
<li>Double Wooden Pot Still of Port Mourant      Distillery</li>
<li>Four-Column Savalle Still</li>
<li>Two-Column Metal Coffey Still</li>
</ul>
<p>This list is almost the same as the one on the DDL Website, but doesn&#8217;t include the second French Savalle Four Column Still and brings a Two Column Metal Coffey Still to the game. This is no big step forward, but I think this is the source of a big misunderstanding which many articles suffer from. In his post at Ministry of Rum Forum Carl writes the following: &#8220;Some of the other marks are made on the 4 columns Savalle still and the 2 column metal coffey still&#8221;.<sup> </sup>Many obviously misread this part and counted four &#8220;Column Savalle Stills&#8221; and two &#8220;Column Coffey Stills&#8221; which results in the nine stills, which are mentioned on the <a title="Demerara Distillers Limited" href="http://www.demeraradistillers.com/our-heritage/our-heritage" target="_blank">DDL website</a>.</p>
<div class="caption caption-frame aligncenter" style="width:333px;;  display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/02/Versailles-Still.jpg" rel="lightbox[2738]"><img class="size-large wp-image-2780" title="Versailles Still" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/02/Versailles-Still-333x500.jpg" alt="Versailles Still" width="333" height="500" /></a><p>Versailles Still</p></div>
<p>In the book <em>Rum</em> by Dave Broom and in an article by the <em>Class Magazine</em> the following combinations of stills are mentioned:</p>
<p><em>Rum</em> by Dave Broom, November 2003: &#8220;Here are single and double wooden pots, Savalle Columns, Coffey stills, a high-ester still, a tiny pair of copper pots, and, on the back wall, looking like a giant filing cabinet, the Enmore still&#8230;&#8221;.</p>
<p>This is rather vague in the exact number of stills, but adds a high-ester still and copper pot stills to the mix, which are not mentioned anywhere else.</p>
<div class="caption caption-frame aligncenter" style="width:332px;;  display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/02/Rectifier-Heads-Savalle-Still.jpg" rel="lightbox[2738]"><img class="size-large wp-image-2785" title="Rectifier Heads (Savalle Still)" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/02/Rectifier-Heads-Savalle-Still-332x500.jpg" alt="Rectifier Heads (Savalle Still)" width="332" height="500" /></a><p>Rectifier Heads (Savalle Still)</p></div>
<p><a title="Class Magazine" href="http://www.diffordsguide.com/class-magazine/index" target="_blank"><em>Class Magazine</em></a> Issue 5/2010 by Simon Difford: &#8220;Demerara Distillers boast nine different stills, acquired as Guyana&#8217;s other distilleries closed. [...] These stills include: three English two-column Coffey stills and two French Savalle four-column stills, but the Diamond Distillery is best known for its three wooden stills: a Port Mourant double wooden pot still, a Versailles single wooden pot still and an Enmore wooden Coffey still.&#8221;</p>
<p>This would fit to the information provided on the <a title="Demerara Distillers Limited" href="http://www.demeraradistillers.com/our-heritage/the-stills" target="_blank">Demerara Distillers Limited website</a> and <a title="Ministry of Rum Forum" href="http://www.ministryofrum.com/forums/showpost.php?p=25022&amp;postcount=13" target="_blank">Carl Kanto in his post on the Ministry of Rum Forum</a> &#8211; at least, if both sources excluded a few of the stills and only listed a few of them. No mentioning of the high-ester and copper pot stills though.</p>
<div class="caption caption-frame aligncenter" style="width:500px;;  display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/02/DDL-Warehouse.jpg" rel="lightbox[2738]"><img class="size-large wp-image-2773 " title="Demerara Distillers Limited Warehouse" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/02/DDL-Warehouse-500x333.jpg" alt="Demerara Distillers Limited Warehouse" width="500" height="333" /></a><p>Demerara Distillers Limited Warehouse</p></div>
<p>To make things even more complicated, I found two articles from <a title="Kaieteur News Online" href="http://www.kaieteurnewsonline.com/2010/07/01/ddl-launches-demerara-rum-heritage-month/" target="_blank">Kaieteur News</a> and <a title="Starbrock News" href="http://www.stabroeknews.com/2008/news/stories/06/20/ddl-uncorks-45b-expansion/" target="_blank">Starbrock News</a> which both mention a new Five-Column and Two-Column Still, which were being built in June/July 2010. Furthermore I stumpled upon an example for a mark, which is being distilled on one of the wooden stills, but is in fact not the original mark of this still, on the <a title="Velier" href="http://www.velier.it/Monografie/monografia?id_mono=360" target="_blank">website of the Italian bottler Velier</a>. According to them, ELCR is distilled on the Enmore EHP Wooden Coffey Still and is a little bit lighter than the more common EHP mark.</p>
<h3>The stills of Demerara Distillers Limited today</h3>
<p>This was the point I contacted Stefanie Holt and later Carl Kanto. With their help I could identify the following stills, which are currently in use at the Diamond Distillery:</p>
<ul>
<li>1x Wooden Coffey Still of Enmore Sugar Estate</li>
<li>1x Single Wooden Pot Still of Versailles Sugar Estate</li>
<li>1x Double Wooden Pot Still of Port Mourant Sugar Estate</li>
<li>2x French Savalle Four-Columns Stills of Uitvlugt Sugar Estate</li>
<li>3x Two-Columns Metal Coffey Stills</li>
<li>1x Two-Columns Metal Coffey-like Still</li>
<li>1x Five-Columns Metal Continuous Still</li>
<li>1x Re-Rectification Still</li>
<li>2x Metal Pot Stills</li>
</ul>
<p>Those stills are almost the same as listed in Rum by Dave Broom and the Class Magazine article, with addition of the two new stills, which were build last year. But not all of these stills are used for the distillation of rum. DDL also produces neutral alcohol, Brandy, Vodka and Liquors for DeKuyper, for which the Re-Rectification Still and the metal pot stills are used. All the other ones however are used for the rum production and most of them are also included in at least one of the El Dorado blends, the premium range of rums by DDL:</p>
<div class="caption caption-frame aligncenter" style="width:500px;;  display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/02/ElDoradoBlendsEnglish.png" rel="lightbox[2738]"><img class="size-large wp-image-2866" title="The Composition of El Dorado Blends" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/02/ElDoradoBlendsEnglish-500x125.png" alt="The Composition of El Dorado Blends" width="500" height="125" /></a><p>The Composition of El Dorado Blends</p></div>
<p>The three wooden stills have been discussed at length in other articles on the web, so I will concentrate on the less famous stills.</p>
<p><strong>French Savalle Four-Column Stills</strong><br />
Savalle is a French manufacturer of stills, which build this variant of a column still for the Uitvlugt Distillery. According to Carl Kanto both of the stills are as good as identical and have been in fact used at Uitvlugt before being shipped to Diamond. This is contradicting the information found at the English website of DDL. But in this case I tend to believe first hand information instead of a text, which probably was translated and altered here and there by marketing people. The Savalle Stills are used for a multiple number of marks. To the exception of the El Dorado 12 and 15 blend, all are using one or more mark of the Savalle Stills.</p>
<div class="caption caption-frame aligncenter" style="width:385px;;  display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/02/Savalle-Still.jpg" rel="lightbox[2738]"><img class="size-large wp-image-2779" title="Savalle Still" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/02/Savalle-Still-385x500.jpg" alt="Savalle Still" width="385" height="500" /></a><p>Savalle Still</p></div>
<p><strong>Two-Column Metal Stills</strong><br />
DDL uses three Two-Columns English Coffey Stills: one is small in size and volume, the other two are larger. The small one is similar in structure as the Wooden Coffey Still except it is made of metal and circular in dimension instead of wood and rectangular like the Wooden Coffey Still is. The small metal Coffey also has cooling and preheating coils in the rectifying column. Of the two large metal Coffey stills, one has cooling coils. The SVW mark is produced on these stills and is used in the 8, 12 and 15 year old blend of El Dorado.</p>
<p>The new Two-Columns Still is similar build to a Coffey still and will be able to produce flavored and light rum.</p>
<div class="caption caption-frame aligncenter" style="width:500px;;  display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/02/Coffey-Still.jpg" rel="lightbox[2738]"><img class="size-large wp-image-2771" title="Coffey Still" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/02/Coffey-Still-500x333.jpg" alt="Coffey Still" width="500" height="333" /></a><p>Coffey Still</p></div>
<p><strong>Five-Columns Continuous Still</strong><br />
The new Five-Columns Metal Continuous Still will be able to produce a range of rums from heavy to very light, as well as extra clean neutral alcohol.</p>
<h3>The marks deciphered?</h3>
<p>Besides the information on the different stills, I was able to gather the following information about the particular marks, which are or were being produced in the past by DDL. <strong>Please don&#8217;t take this list as the absolute truth but rather as the current state of uncompleted research!<br />
</strong></p>
<div class="caption caption-frame aligncenter" style="width:500px;;  display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><strong><strong><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/02/DDL-Marks.png" rel="lightbox[2738]"><img class="size-large wp-image-2781 " title="Demerara Distillers Limited Rum Marks" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/02/DDL-Marks-500x229.png" alt="Demerara Distillers Limited Rum Marks" width="500" height="229" /></a></strong></strong><p>Demerara Distillers Limited Rum Marks</p></div>
<p>Unfortunately this overview has a lot of holes in it and is cause for a few questions. Where and how were the marks AWM, KFM, REV, MPM, DW and PDW originally produced? I found these on a few bottles of Cadenhead&#8217;s Rum, which were distilled many years ago though. Maybe those marks are no longer produced and therefore have been, over time, forgotten. In addition I always had the impression that the ICBU mark was produced on one of the Savalle Stills at Uitvlugt, but according to Karl Canto the original still was a continuous still which was built by a manufacturer named Blair.</p>
<p>The most important fact I learned during the research is, that <strong>a still can&#8217;t be associated directly with one distinct mark and that one mark doesn&#8217;t identify one distinct still or distillery anymore, but a certain style of rum with defined characteristics.</strong> As mentioned before, during the consolidation of distilleries in Guyana not all stills survived the closing of its sugar estate and/or distillery and the associated style of rum was imitated and replicated by an already existing still at the new owner&#8217;s distillery. Today many of the marks are produced with the two French Savalle Four-Columns Stills. Those are highly adjustable due to plates in the columns which can be set to produce light to medium-heavy rums.</p>
<div class="caption caption-frame aligncenter" style="width:500px;;  display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/02/Port-Mourant-Still-1.jpg" rel="lightbox[2738]"><img class="size-large wp-image-2777" title="Port Mourant Still" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/02/Port-Mourant-Still-1-500x332.jpg" alt="Port Mourant Still" width="500" height="332" /></a><p>Port Mourant Still</p></div>
<p>Nonetheless, Demerara Distillers Limited often emphasizes that all the marks retained their original taste and smell. This can&#8217;t be verified by someone else than DDL, but as they did undergo much effort to further use some of the very old stills, I tend to think this is realistic. The famous Wooden Coffey Still for example should have been replaced by an identical still made of metal once, because it was in very bad shape. However the rum from the metal still was not identical to the rum of the wooden still, so the old still was repaired, which was expensive and also time consuming. As a result we can still enjoy the rum of this still today and hopefully will do so for many years to come!</p>
<h3>Thanks!</h3>
<p>Demerara Rum! It is truly fascinating, what a broad range of rum is produced in Guyana. Hardly any other country in the rum world makes such palate pleasing rums like El Dorado 12 on the one hand and very intense rums like single still bottlings of the Port Mourant or Versailles stills on the other hand. For sure, the rich and long history of the wooden stills also helps a lot to produce a certain mystery around Guyana and demerara rum.</p>
<p>Unfortunately it is very difficult to get detailed and reliable information about the distilleries, stills and marks. There are lots of facts accumulated in this article, but still many questions remain open, which would deserve to be answered. Various marks have been found, which nobody outside of DDL has reliable information about and it would be also nice to get a more in depth overview about the many distilleries which existed in the past. If someone has information, which are not mentioned in this article, please drop a comment and share them with us!</p>
<p>Many thanks to Stefanie Holt and Carl Kanto, who both helped a lot during the research of this article and to all readers who hung on until the end. Over the next few weeks and months I will publish reviews about many demerara rums which were bottled by Silver Seal, Samaroli, Velier, El Dorado (single still rums) and Bristol Classic. In contrary to the widely known El Dorado blends these contain only one specific mark and are much more distinct in taste. The reviews are planned to be published in German, but if interest is high enough, I will think about a way to provide English versions as well.</p>
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		<title>Demerara Distillers Limited: Rum aus Guyana</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Feb 2011 13:01:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zutaten]]></category>
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		<description><![CDATA[Herzlich Willkommen, Freunde des Demerara Rum! Dieser Artikel sollte eigentlich nur eine kurze Einführung in das Thema Guyana und Demerara Rum darstellen und auf die folgenden Rum Reviews von Silver Seal und Samaroli hin führen. Jedoch stellte sich schon nach kurzer Recherche heraus, dass sich alle Artikel und Informationen im Internet, vor allem im Bezug zu den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="600" height="278" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/themes/bigfeature/library/timthumb/timthumb.php?src=/wp-content/uploads/2011/02/DDL-FeatureImage.jpg&amp;w=600&amp;zc=1&amp;zcp=2" alt="Demerara Distillers Limited: Rum aus Guyana" /><p>Herzlich Willkommen, Freunde des Demerara Rum! Dieser Artikel sollte eigentlich nur eine kurze Einführung in das Thema Guyana und Demerara Rum darstellen und auf die folgenden Rum Reviews von Silver Seal und Samaroli hin führen. Jedoch stellte sich schon nach kurzer Recherche heraus, dass sich alle Artikel und Informationen im Internet, vor allem im Bezug zu den verwendeten Brennblasen (Stills), teilweise deutlich widersprechen und auch &#8220;Rum&#8221; von Dave Broom, sowie der Artikel über Demerara Distillers Limited (DDL) im aktuellen Class Magazine Ungereimtheiten enthalten.</p>
<p>Nach dem ich alle verlässlichen Informationen gesammelt hatte, aber immer noch Lücken vorhanden waren, die mit den mir bekannten Quellen nicht eindeutig geschlossen werden konnten, kontaktierte ich außerdem die Markenbotschafterin Stefanie Holt von El Dorado, sowie später auch Carl Kanto von DDL. Mit ihrer Hilfe räumte ich ein paar der Fragen aus dem Weg, jedoch konnten einige Punkte nicht endgültig geklärt werden. Da die Klärung dieser noch einige Zeit beanspruchen wird, habe ich es vorgezogen, diesen Artikel mit ein paar Fragezeichen zu veröffentlichen. An den entsprechenden Stellen wird deutlich erklärt was die Problematik bei der Recherche darstellte und welche möglichen Varianten gefunden wurden. Nichtsdestotrotz enthält der Artikel viele Fakten, die in dieser Form noch nicht bekannt waren oder meist falsch in Zusammenhang gesetzt wurden.</p>
<p>Mit knapp 3500 Wörtern ist dies der mit Abstand längste Artikel, der bisher auf <a title="Cocktails Old Fashioned" href="http://www.cocktailsoldfashioned.de"><em>Cocktails Old Fashioned</em></a> veröffentlicht wurde. Nehmt euch ein wenig Zeit und genießt nebenher einen schönen Rum!<br />
<span id="more-2029"></span><br />
Während der Recherche dieses Artikels entstand ein Artikel bei <a title="Trinklaune" href="http://www.trinklaune.de" target="_blank">Trinklaune</a> über die <a title="Enmore Destillery @ Trinklaune" href="http://trinklaune.de/2010/11/26/enmore-distillery-rum-aus-guyana/" target="_blank">Enmore Distillery</a> von Philipp Jäckel und ein allgemeiner <a title="Demerara Rum aus Guyana" href="http://www.amountainofcrushedice.com/?p=11382" target="_blank">Artikel zu DDL</a> von Tiare auf <a title="A Mountain of Crushed Ice" href="http://www.amountainofcrushedice.com/" target="_blank">A Mountain of Crushed Ice</a>. Zu Teilen überschneiden sich die dort enthaltenen Informationen etwas mit diesem Artikel, der Vollständigkeit halber sind sie jedoch trotzdem enthalten.</p>
<p><em>A shortened English version will be published in a few days&#8230;</em></p>
<h3>Das Land Guyana</h3>
<p>Das heute als Guyana bekannte Land befindet sich im nord-östlichen Teil von Südamerika und wurde erstmals von Christoph Columbus auf seiner dritten Reise 1498 im Namen von Spanien kartographiert. Die ersten Kolonien in Guyana entstanden allerdings unter Kontrolle der Niederlande in den Jahren 1616 (Essequibo), 1627 (Berbice) und 1741 (Demerara, erst 1771 eigene Kolonie). In den folgenden Jahrzehnten wechselte die Herrschaft über diese drei Kolonien mehrmals zwischen Niederlande, Frankreich und Großbritannien bis schließlich 1831 die drei Territorien unter Britisch-Guyana vereint wurden und bis zu ihrer Unabhängigkeit 1966 unter britischer Kontrolle blieben.<span style="font-size: xx-small;"><sup>1</sup></span></p>
<div class="caption caption-frame aligncenter" style="width:360px;;  display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/02/Guyana-Map.jpg" rel="lightbox[2029]"><img class="size-large wp-image-2787" title="Guyana (Quelle: guyanaguide.com)" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/02/Guyana-Map-360x500.jpg" alt="Guyana (Quelle: guyanaguide.com)" width="360" height="500" /></a><p>Guyana (Quelle: guyanaguide.com)</p></div>
<p>Wie in den restlichen Karibischen Ländern boomten auch in Guyana die Herstellung und der Export von Zucker. Besonders bekannt wurde der Demerara Zucker, ein nicht vollständig raffinierter Zucker, der noch einen Rest-Melasseanteil von zwei bis drei Prozent besitzt. Heutzutage wird solcher Zucker allerdings meist durch Zugabe von Melasse zu vollständig raffiniertem Zucker hergestellt. Der Großteil von Demerara Zucker kommt aktuell nicht mehr aus Guyana, sondern aus Mauritius.</p>
<h3>Die Geschichte des Demerara Rums</h3>
<p>Schon Ende des 17ten Jahrhunderts besaß beinahe jede Zuckerfabrik eine eigene Destillerie um Rum aus Melasse, einem dem Abfallprodukt der Zuckerherstellung, zu produzieren. Je nach Quelle spricht man von mindestens 200 (Rum, Dave Broom) bis über 380 (Class Magazine, Simon Difford) verschiedenen Destillerien, die zu Hochzeiten in Guyana in Betrieb waren.</p>
<p>Nachdem in Europa die Herstellung von Zucker aus Zuckerrüben üblich und der teure Import aus der Karibik nur noch in reduzierter Menge nötig war,  mussten allerdings viele Unternehmen ihre Tore schließen. Mit der Zeit übernahmen die erfolgreicheren Unternehmen ihre schwächeren Nachbarn. Schon 1849 waren nur noch 180 Zuckerfabriken im Geschäft, was sich zur Jahrhundertwende auf gerade einmal 64 verringerte.<span style="font-size: xx-small;"><sup>2</sup></span></p>
<p><span style="font-size: xx-small;"> </span></p>
<div class="caption caption-frame aligncenter" style="width:500px;;  display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/02/Zuckerrohr.jpg" rel="lightbox[2029]"><img class="size-large wp-image-2789" title="Zuckerrohr" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/02/Zuckerrohr-500x333.jpg" alt="Zuckerrohr" width="500" height="333" /></a><p>Zuckerrohr</p></div>
<p>Dieser Konsolidierungsvorgang sorgte schließlich in den 70er Jahren dafür, dass nur noch drei Destillerien ihren Betrieb aufrecht erhalten konnten: Enmore, Diamond und Uitvlugt (&#8220;eye-flat&#8221; ausgesprochen). Das Besondere in Guyana war, dass nicht alle Brennblasen aus den übernommenen Brennereien verschrottet oder verkauft wurden, sondern teilweise vom alten in das neue Unternehmen verlagert wurden, um so die teilweise einzigartigen Rums weiter produzieren zu können. So war zum Beispiel die Enmore Distillery mittlerweile in Besitz der Versailles Single Wooden Pot Still und die Uitvlugt Distillery in Besitz der Port Mourant Double Wooden Pot Still.</p>
<p>Nachdem British Guyana im Jahr 1966 die Unabhängigkeit von Großbritannien erlangte richtete sich die Politik des seit 1964 an der Macht sitzenden Premierministers und späteren Präsidenten Forbes Burnham schnell gegen die ausländischen Unternehmen und Investoren, die den Großteil der Wirtschaft des Landes kontrollierten. Ab 1970 musste jedes Unternehmen in Guyana zu mindestens 51% in staatlicher Hand sein, nachdem Burnham die &#8220;cooperative republic&#8221; ausgerufen hatte. Natürlich schreckte dies die meisten Firmen ab, so dass die Regierung nach und nach die komplette Kontrolle über die Wirtschaft übernahm. Den Anfang machten 1971 bis 1974 die großen Bergbaufirmen, worauf 1974 bis 1976 die Zucker-Plantagen und Destillerien folgten.<sup><span style="font-size: xx-small;">3</span></sup></p>
<p><span style="font-size: xx-small;"> </span></p>
<div class="caption caption-frame aligncenter" style="width:500px;;  display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/02/GuSoCo.jpg" rel="lightbox[2029]"><img class="size-large wp-image-2776 " title="GuySoCo" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/02/GuSoCo-500x333.jpg" alt="GuySoCo" width="500" height="333" /></a><p>GuySoCo</p></div>
<p>Die Zuckerproduzenten Booker Sugar Estates Limited, Tate and Lyle und Jessels Holdings wurden in der Guyana Sugar Corporation (GuySuCo) zusammengeführt, wogegen die drei verbleibenden Destillerien Diamond (Diamond Liquors, Sandbach-Parker), Enmore (Demerara Distilleries, Booker McConnell) und Uitvlugt (Guyana Distilleries Limited, Booker McConnell) unter die Schirmherrschaft der staatlichen Guyana Liquor Corporation gestellt wurden, jedoch noch größtenteils unabhängig operierten. 1983 fusionierten schließlich Diamond Liquors (Diamond Distillery) und Guyana Distillers (Uitvlugt Distillery) zur heute bekannten Demerara Distillers Limited, welche mit der Zeit wieder privatisiert wurde. Geschlossen wurde die Uitvlugt Distillery dagegen erst um die Jahrtausendwende, woraufhin seit dem nur noch in der Diamond Distillery Rum destilliert wird. Diese befindet sich am östlichen Ufer des Flusses Diamond, südlich der Hauptstadt Georgetown.</p>
<p>Leider wurde in den von mir gefundenen Artikeln nie die Enmore Distillery erwähnt, wenn es um die Gründung von DDL ging. Sicher ist, dass Enmore zur Guyana Liquor Corporation und auch zu DDL gehörte. Geschlossen wurde die Destillerie erst 1993. Ich nehme daher an, dass Demerara Distillers bzw. Enmore zwischen der Nationalisierung und der Gründung von DDL in Diamond Liquors eingegliedert wurde, da beide Firmen/Destillerien vor der Nationalisierung zu Booker gehörten.</p>
<p>Ebenso unsicher ist die Geschichte des Versailles Anwesens und ihrer Destillerie. In <em>Rum</em> schreibt Dave Broom, dass 1971 nur noch drei Destillerien in Guyana in Betrieb waren. Geschlossen wurde das Anwesen jedoch erst im Jahr 1977. Am wahrscheinlichsten ist hier, dass die Destillerie schon vor 1971 ihre Tore schließen musste, der Betrieb des Anwesens und der Zuckerproduktion bis 1977 weiter aufrecht erhalten wurde. Sicher ist dagegen, dass die Brennblase von Versailles in die Enmore Distillery gebracht wurde, von wo sie 1993 zur Uitvlugt Distillery und schließlich zur Jahrtausendwende mit den anderen Brennblasen von Uitvlugt zur Diamond Distillery wanderte.</p>
<div class="caption caption-frame aligncenter" style="width:500px;;  display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/02/Diamond-Distillery.jpg" rel="lightbox[2029]"><img class="size-large wp-image-2774" title="Diamond Distillery" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/02/Diamond-Distillery-500x333.jpg" alt="Diamond Distillery" width="500" height="333" /></a><p>Diamond Distillery</p></div>
<p>Guyanas Verschlossenheit hat neben anderen Faktoren der Wirtschaft seit Ende der 70er/Anfang der 80er schwere Schäden zugeführt, die heute noch große Auswirkungen nach sich ziehen.<sup><span style="font-size: xx-small;">3 </span></sup>Seit dem Tod Burnhams 1985 ist die Regierung Guyanas bemüht, die  Wirtschaft des Landes zu modernisieren und auch wieder für ausländische  Investoren zu öffnen. GuySuCo wird zum Beispiel seit 1990 wieder von Booker Tate Ltd geführt, welche vor der Verstaatlichung die Zuckerproduktion dominierte.<sup><span style="font-size: xx-small;">4</span></sup> DDL selbst war 2002 im Besitz von ca. 9200 Anteilseignern zu denen die damals rund 1000 Mitarbeiter, als auch ausländische Investoren gehörten.<sup><span style="font-size: xx-small;">5</span></sup></p>
<div class="caption caption-frame aligncenter" style="width:500px;;  display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/02/DDL-Gas-Plant.jpg" rel="lightbox[2029]"><img class="size-large wp-image-2772" title="DDL Gas Plant" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/02/DDL-Gas-Plant-500x333.jpg" alt="DDL Gas Plant" width="500" height="333" /></a><p>DDL Gas Plant</p></div>
<p>Das Unternehmen ist heutzutage neben Rum als Kerngeschäft auch im Limonaden-Bereich aktiv (produziert und vertreibt Pepsi, sowie einige weitere Marken), stellt Fruchtgetränke her, betreibt ein Transport- und Frachtunternehmen und war der erste Internetanbieter in Guyana. Das ganze Unternehmen hatte 2009 einen Gewinn von ca. zwei Milliarden US-Dollar vor Steuern und steht damit, vor allem im Vergleich zu vielen anderen Firmen in Guyana, auch in den aktuell etwas schlechteren Zeiten gut da.<span style="font-size: xx-small;"><sup>6</sup></span></p>
<p>Im Gegensatz dazu wird das Unternehmen GuySuCo, wie auch viele andere Bereiche der Wirtschaft, von schweren Problemen geplagt. Aktuell geht dies soweit, dass im Oktober des vergangenen Jahres eine Vielzahl der Mitarbeiter zum wiederholten Male wegen zu niedrigen Löhnen gestreikt hat<sup><span style="font-size: xx-small;">7</span></sup>, die Produktion immer wieder unterbrochen werden musste, da es zum Teil gravierende Mängel an der 2009<sup><span style="font-size: xx-small;">8</span></sup> in Betrieb genommen neuen Fabrik gab bzw. gibt<sup><span style="font-size: xx-small;">9</span></sup> und das Unternehmen insgesamt Probleme hat seine Ziele in der Zuckerproduktion einhalten zu können. Zudem kommt hinzu, dass die EU in den letzten Jahren die Subvention von Zuckerimporten (ausgehend vom <a title="Lomé Abkommen @ Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lom%C3%A9-Abkommen" target="_blank">Lomé-Abkommen</a>) aus der Karibik Schrittweise zurückgefahren hat und so immense Einnahmeverluste hingenommen werden müssen.<sup><span style="font-size: xx-small;">10</span></sup></p>
<p>Aktuell sieht es nicht so aus, als würden die Probleme der Zuckerindustrie auf die Rum Produktion übergreifen. Hoffen wir, dass es auch in Zukunft so bleibt!</p>
<h3>Marks, Stills &amp; Distilleries?</h3>
<p>Der schwierigste Teil dieses Artikels war es, verlässliche Informationen zu den heute verwendeten Brennblasen zu finden. Selbst die Information auf der Website von DDL und El Dorado sind sich hierbei etwas uneins. Auf der Unterseite &#8220;The Stills&#8221; werden folgende Brennblasen genannt:</p>
<ul>
<li>Wooden Coffey Still von der Enmore Distillery</li>
<li>Single Wooden Pot Still von der Versailles Distillery</li>
<li>Double Wooden Pot Still von der Port Mourant Distillery</li>
<li>Original French Savalle Four-Column Still von der Uitvlugt Distillery</li>
<li>Modern French Savalle Four-Column Still</li>
</ul>
<p>Die moderne Version der French Savalle Four Column Still wird besonders gelobt, da mit ihr neun sogenannte <em>Marks</em> herstellbar sind. Gemeint sind damit neun verschiedene Arten von Rum. Ursprünglich war ein bestimmtes <em>Mark </em>einer bestimmten Brennerei zugeordnet und damit indirekt einer bestimmten Brennblase, falls nicht mehrere Destillationsapparate in Betrieb waren. So stand zum Beispiel <em>PM </em>für <a title="Port Mourant @ Google Maps" href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=port+mourant+guyana&amp;aq=&amp;sll=6.708254,-57.926788&amp;sspn=0.527141,0.891953&amp;ie=UTF8&amp;hq=&amp;hnear=Port+Mourant,+East+Berbice-Corentyne,+Guyana&amp;ll=6.251824,-57.346573&amp;spn=0.527618,0.891953&amp;z=11" target="_blank">Port Mourant</a>, <em>VSG </em>für Versailles, ICBU für <a title="Uitvlugt" href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=Uitvlugt+guyana&amp;aq=&amp;sll=48.862975,2.271808&amp;sspn=0.349177,0.891953&amp;ie=UTF8&amp;hq=&amp;hnear=Uitvlugt,+Essequibo+Islands-West+Demerara,+Guyana&amp;ll=6.836443,-58.305817&amp;spn=1.05399,1.783905&amp;z=10" target="_blank">Uitvlugt</a> und <em>EHP </em>für <a title="Enmore @ Google Maps" href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=enmore+guyana&amp;aq=&amp;sll=51.151786,10.415039&amp;sspn=21.363817,57.084961&amp;ie=UTF8&amp;hq=&amp;hnear=Enmore,+Clonbrook,+Demerara-Mahaica,+Guyana&amp;ll=6.708254,-57.926788&amp;spn=0.527141,0.891953&amp;z=11" target="_blank">Enmore</a>.</p>
<div class="caption caption-frame aligncenter" style="width:333px;;  display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/02/Port-Mourant-Still-2.jpg" rel="lightbox[2029]"><img class="size-large wp-image-2778" title="Port Mourant Still" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/02/Port-Mourant-Still-2-333x500.jpg" alt="Port Mourant Still" width="333" height="500" /></a><p>Port Mourant Still</p></div>
<p>Da sich viele Rums ähnelten oder bestimmte Rums bzw. <em>Marks</em> mit Hilfe von anderen Brennblasen imitiert werden konnten, wurden  bei der Konsolidierung jedoch nicht alle Brennblasen weiterverwendet.<sup><span style="font-size: xx-small;">11</span></sup> Auf der Website von DDL findet sich diesbezüglich die Aussage, dass mit neun unterschiedlichen Brennblasen über zwanzig verschieden <em>Marks</em> produziert werden können.<span style="font-size: xx-small;"><sup>12</sup></span> Dies widerlegt auch die Aussage mancher Artikel, dass alle Brennblasen der konsolidierten Brennereien heutzutage bei DDL in der Diamond Distillery zu finden sind.</p>
<p>Nun möchte man meinen, dass auf der Übersichtsseite der Brennblasen einfach einige dieser neun weggelassen wurden. Im Ministry of Rum Forum findet sich allerdings ein Post von Carl Kanto, dem Distillery Manager von DDL, in dem er folgende Brennblasen nennt, die heute noch in Betrieb sind<span style="font-size: xx-small;"><sup>13</sup></span>:</p>
<ul>
<li>Wooden Coffey Still von der Enmore Distillery</li>
<li>Single Wooden Pot Still von der Versailles Distillery</li>
<li>Double Wooden Pot Still von der Port Mourant Distillery</li>
<li>Four-Column Savalle Still</li>
<li>Two-Column Metal Coffey Still</li>
</ul>
<p>Die Liste deckt sich weitestgehend mit der der DDL Website, erwähnt aber nicht die moderne Version der French Savalle Four Column Still und bringt eine Two Column Metal Coffey Still ins Spiel. Dies bringt uns zwar nicht unbedingt weiter, dürfte aber die Quelle für ein Missverständnis sein, das in einigen Artikeln vorgekommen ist. Im Ministry of Rum Forum nennt Carl die beiden Säulen-Brennblasen folgendermaßen: &#8220;Some of the other marks are made on the 4 colums Savalle still and the 2 column metal coffey still&#8221;.<span style="font-size: xx-small;"><sup>13</sup></span> In vielen Artikeln wurden daraus vier &#8220;Column Savalle Stills&#8221; und zwei &#8220;Column Coffey Stills&#8221; (man achte auf die Anzahl der Säulen bzw. der Brennblasen). Insgesamt kommt man so wieder auf die neun Brennblasen, die auf der DDL Website genannt werden.</p>
<div class="caption caption-frame aligncenter" style="width:385px;;  display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/02/Savalle-Still.jpg" rel="lightbox[2029]"><img class="size-large wp-image-2779" title="Savalle Still" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/02/Savalle-Still-385x500.jpg" alt="Savalle Still" width="385" height="500" /></a><p>Savalle Still</p></div>
<p>Im schon oben erwähnten Buch <em>Rum</em> und dem <em>Class Magazine</em> werden zudem folgende Kombinationen von Brennblasen genannt.</p>
<p><em>Rum</em> von Dave Broom, November 2003: &#8220;Here are single and double wooden pots, Savalle Columns, Coffey stills, a high-ester still, a tiny pair of copper pots, and, on the back wall, looking like a giant filing cabinet, the Enmore still&#8230;&#8221;.</p>
<p>Leider ziemlich wage, da man nicht weiß, wie viele Brennblasen genau gemeint sind. Allerdings wird hier eine high-ester Brennblase und Pot Stills aus Kupfer genannt, die sonst nirgendwo anders auftauchen. <em> </em></p>
<p><em>Class Magazine</em> Issue 5/2010 von Simon Difford: &#8220;Demerara Distillers boast nine different stills, acquired as Guyana&#8217;s other distilleries closed. [...] These stills include: three English two-column Coffey stills and two French Savalle four-column stills, but the Diamond Distillery is best known for its three wooden stills: a Port Mourant double wooden pot still, a Versailles single wooden pot still and an Enmore wooden Coffey still.&#8221;</p>
<p>Diese Aufzählung würde zu der Listung der DDL Website und dem Post von Carl Kanto im Ministry of Rum Forum passen, unter der Voraussetzung, dass beide nicht alle Brennblasen genannt haben. Jedoch fehlen auch hier die High-Ester Brennblase und die Pot Stills aus Kupfer.</p>
<div class="caption caption-frame aligncenter" style="width:333px;;  display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/02/Versailles-Still.jpg" rel="lightbox[2029]"><img class="size-large wp-image-2780" title="Versailles Still" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/02/Versailles-Still-333x500.jpg" alt="Versailles Still" width="333" height="500" /></a><p>Versailles Still</p></div>
<p>Um die Verwirrung komplett zu machen, finden sich in Artikeln von <a title="Kaieteur News Online" href="http://www.kaieteurnewsonline.com/2010/07/01/ddl-launches-demerara-rum-heritage-month/" target="_blank">Kaieteur News</a><span style="font-size: xx-small;"><sup>14</sup></span> und <a title="Starbrock News" href="http://www.stabroeknews.com/2008/news/stories/06/20/ddl-uncorks-45b-expansion/" target="_blank">Starbrock News</a><span style="font-size: xx-small;"><sup>15</sup></span> Hinweise auf eine neue Five-Column Still und eine Two-Column Still, die zumindest im Juni/Juli 2010 noch im Bau waren. Desweiteren fand ich auf der Website des Abfüllers Velier noch die Bestätigung, dass auch die hölzernen Brennblasen heute mehr als ein <em>Mark </em>produzieren. So steht das Kürzel ELCR angeblich für eine leichtere Variante von Rum aus der Enmore EHP Wooden Coffey Still.<sup>16<br />
</sup></p>
<h3>Die aktuellen Brennblasen</h3>
<p>In Zusammenarbeit mit Markenbotschafterin Stefanie Holt von El Dorado und Carl Kanto von DDL in Guyana konnten schließlich folgende Brennblasen identifiziert werden, die aktuell in der Diamond Distillery von DDL in Verwendung sind:</p>
<ul>
<li>1x Wooden Coffey Still von Enmore Sugar Estate</li>
<li>1x Single Wooden Pot Still von Versailles Sugar Estate</li>
<li>1x Double Wooden Pot Still von Port Mourant Sugar Estate</li>
<li>2x French Savalle Four-Columns Still von Uitvlugt Sugar Estate</li>
<li>3x Two-Columns Metal Coffey Stills</li>
<li>1x Two-Columns Metal Coffey-like Still</li>
<li>1x Five-Columns Metal Continious Still</li>
<li>1x Re-Rectification Still</li>
<li>2x Metal Pot Stills</li>
</ul>
<p>Diese Auflistung deckt sich größtenteils mit den Nennungen aus <em>Rum</em> von Dave Broom und dem Artikel des <em>Class Magazines</em>, mit dem Zusatz der beiden im letzten Jahr gebauten Brennblasen. Nicht alle der Brennblasen werden jedoch für die Produktion von Rum verwendet. DDL stellt auch Neutralalkohol, Brandy, Vodka und Liköre (DeKuyper) her, für welche unter anderem die Re-Rectification Still und die Metal Pot Stills verwendet werden. Alle anderen finden aber bei der Rumherstellung Verwendung und die meisten sind auch Bestandteil in mindestens einem der El Dorado Rum Blends:</p>
<div class="caption caption-frame aligncenter" style="width:500px;;  display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/02/ElDoradoBlends.png" rel="lightbox[2029]"><img class="size-large wp-image-2799" title="Die Zusammensetzung der El Dorado Rum Blends" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/02/ElDoradoBlends-500x125.png" alt="Die Zusammensetzung der El Dorado Rum Blends" width="500" height="125" /></a><p>Die Zusammensetzung der El Dorado Rum Blends</p></div>
<p><strong>Wooden Coffey Still<br />
</strong>Die Wooden Coffey Still, welche ursprünglich in der Enmore Distillery im Jahre 1880 in Betrieb genommen wurde, ist die einzige noch existierende hölzerne Column Still und auch eine der ältesten Coffey Stills der Welt. Gebaut wurde sie nach den Originalplänen von Aeneas Coffey aus dem einheimischen <em>Greenheart</em> Hartholz. Verwendung findet das <em>&#8220;EHP&#8221;</em> Destillat dieser Brennblase im El Dorado  5, 8, 12, 15, 21 und dem 25, als auch in zahlreichen Einzelfassabfüllungen von verschiedenen Abfüllern.</p>
<div class="caption caption-frame aligncenter" style="width:333px;;  display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/02/Enmore-Still.jpg" rel="lightbox[2029]"><img class="size-large wp-image-2775" title="Enmore Still" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/02/Enmore-Still-333x500.jpg" alt="Enmore Still" width="333" height="500" /></a><p>Enmore Still</p></div>
<p><strong>Single Wooden Pot Still</strong><br />
Die ursprünglich in der Versailles Distillery ansässige Brennblase ist mindestens 150 Jahre alt, könnte mangels ausreichender Nachprüfbarkeit aber auch bedeutend älter sein. Sie ist eine hölzerne einfache Pot Still und erzeugt ein eleganteres Destillat als die doppelte Port Mourant Pot Still. Das<em> &#8220;VSG&#8221; Mark </em>wird bei den El Dorado Blends für die 15 und 21 jährige Abfüllung verwendet.</p>
<p><strong>Double Wooden Pot Still</strong><br />
Der Rum dieser Brennblase findet vor allem in den berühmten Navy Blends Verwendung, da ein besonders schweres Destillat entsteht. Ursprünglich stammt sie aus der Port Mourant Distillery und ist ebenso wie die Enmore und Versailles Brennblase aus dem Greenheart Hartholz gefertigt. Bei El Dorado benutzt man das<em> &#8220;PM&#8221;</em> <em>Mark </em>dieser Brennblase für die 8, 12, 15 und 25 Blends.</p>
<p><strong>French Savalle Four-Column Still</strong><br />
Savalle ist ein französischer Hersteller von Brennblasen, der diese  Variante einer Säulen-Brennblase für die Uitvlugt Distillery  herstellte. Beide Brennblasen sollen laut Carl Kanto nahezu identisch und ursprünglich von der Uitvlugt Distillery verwendet worden sein. Dies widerspricht zwar den Informationen auf der aktuellen DDL Website, jedoch vertraue ich in diesem Fall lieber Informationen aus erster Hand, als einem Text der von Marketing Personen übersetzt und angepasst wurde. Die Savalle Stills werden für die Produktion einer Vielzahl von verschiedenen <em>Marks </em>genutzt. Bis auf den 12 und 15 jährigen Blend von El Dorado nutzen alle anderen ein oder mehrere <em>Marks </em>der Savalle Stills.</p>
<div class="caption caption-frame aligncenter" style="width:332px;;  display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/02/Rectifier-Heads-Savalle-Still.jpg" rel="lightbox[2029]"><img class="size-large wp-image-2785" title="Rectifier Heads (Savalle Still)" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/02/Rectifier-Heads-Savalle-Still-332x500.jpg" alt="Rectifier Heads (Savalle Still)" width="332" height="500" /></a><p>Rectifier Heads (Savalle Still)</p></div>
<p><strong>Two-Columns Metal Stills</strong><br />
DDL betreibt insgesamt drei Two-Columns English Coffey Stills: eine kleinere und zwei größere Exemplare. Die kleinere der drei ist im Aufbau ähnlich der Wooden Coffey Still mit einer Kühl-, als auch einer Vorheizspule in der Rektifikationskolonne, jedoch mit runden anstatt rechteckigen Säulen. Eine der beiden größeren Brennblasen besitzt ebenso Kühlspiralen. Laut Carl Kanto werden zur Herstellung des SVW (Diamond) Marks alle drei Brennblasen genutzt. Dieses findet bei El Dorado in den 8, 12 und 15 jährigen Blends Gebrauch.</p>
<p>Die neuste der vier  Two-Columns Metal Stills ist ähnlich einer normalen Coffey Still aufgebaut und für leichten und aromatisierten Rum gedacht.</p>
<p><strong>Five-Columns Continious Still</strong><br />
Die neue Five-Columns Metal Continious Still ist für die Produktion  von leichten bis schweren Rums geeignet und kann auch zur Herstellung von hochwertigem Neutralalkohol verwendet werden.</p>
<div class="caption caption-frame aligncenter" style="width:500px;;  display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/02/Coffey-Still.jpg" rel="lightbox[2029]"><img class="size-large wp-image-2771" title="Coffey Still" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/02/Coffey-Still-500x333.jpg" alt="Coffey Still" width="500" height="333" /></a><p>Coffey Still</p></div>
<h3>Das Geheimnis der Marks entschlüsselt?</h3>
<p>Neben konkreten Informationen zu den Brennblasen konnten folgende Informationen über die einzelnen <em>Marks </em>gesammelt werden, welche früher und teilweise auch heute noch von DDL produziert werden. <strong>Bitte seht diese Liste jedoch nicht als hundertprozentig korrekt, sondern als aktuellen Stand noch nicht (zufriedenstellend) abgeschlossener Nachforschungen an!</strong></p>
<div class="caption caption-frame aligncenter" style="width:500px;;  display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/02/DDL-Marks.png" rel="lightbox[2029]"><img class="size-large wp-image-2781" title="DDL Rum Marks" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/02/DDL-Marks-500x229.png" alt="DDL Rum Marks" width="500" height="229" /></a><p>DDL Rum Marks</p></div>
<p>Leider ist diese Übersicht immer noch unvollständig und wirft einige Fragen auf. Wo und wie wurden die Marks <em>AWM</em>,<em> KFM</em>, <em>REV</em>, <em>MPM</em>, <em>DW</em> und<em> PDW</em> ursprünglich hergestellt? Gefunden habe ich diese auf Labels von Cadenhead&#8217;s Rums, welche allerdings alle schon älter sind. Eventuell werden diese gar nicht mehr hergestellt und gerieten so in Vergessenheit. Ebenso hatte ich immer den Eindruck, dass das ICBU <em>Mark </em>ursprünglich auf einer der zwei Savalle Stills hergestellt wurde, laut Carl Kanto stammt dieses <em>Mark </em>aber von einer Continious Still des Herstellers Blair.</p>
<p>Meiner Meinung nach besonders wichtig ist, da dies in anderen Artikeln oft falsch dargestellt wurde, dass <strong>die einzelnen Brennblasen<em> </em>heutzutage nicht mehr einem einzelnen </strong><em><strong>Mark</strong></em><strong><em> </em>zugeordnet werden können</strong> <strong>bzw. ein <em>Mark </em>nicht eindeutig eine bestimmte Brennblase identifiziert, sondern einen Rum mit bestimmten Eigenschaften und Merkmalen</strong>. Wie schon geschrieben, wurden bei der Konsolidierung der Brennereien nicht alle Brennblasen übernommen, sondern meistens durch bestehende Brennblasen imitiert. So werden aktuell viele der <em>Marks </em>mit den French Savalle Four-Columns Stills hergestellt. Diese sind durch justierbare Zwischenböden in den Säulen sehr vielseitig und erlauben es, sowohl leichte als auch mittel-schwere Rums zu produzieren.</p>
<div class="caption caption-frame aligncenter" style="width:500px;;  display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/02/Port-Mourant-Still-1.jpg" rel="lightbox[2029]"><img class="size-large wp-image-2777" title="Port Mourant Still" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/02/Port-Mourant-Still-1-500x332.jpg" alt="Port Mourant Still" width="500" height="332" /></a><p>Port Mourant Still</p></div>
<p>Wichtig hierbei ist jedoch, dass die Eigenheiten eines <em>Marks </em>trotz Wechsel der Brennblase erhalten blieben. Natürlich kann das außerhalb von DDL niemand zu 100% nachprüfen, da jedoch ein großer Aufwand betrieben wird, auch die alten Exemplare der Brennblasen zu erhalten, halte ich dies für sehr realistisch. Zum Beispiel sollte die berühmte hölzerne Coffey Still zuerst nicht übernommen und stattdessen ersetzt werden, da sich diese in einem sehr schlechten Zustand befand. Allerdings konnte mit einer identischen Brennblase aus Metall nicht der exakt gleiche Rum produziert werden, woraufhin das hölzerne Original aufwendig restauriert wurde  und sich heute noch im Einsatz befindet.</p>
<h3>Allgemeines zum Herstellungsprozess</h3>
<p>Jeder Rum, der bei DDL destilliert wird, stammt aus dem gleichen  Fermentierungsprozess und unterscheidet sich daher nur in der Art der  Destillierung.<sup><span style="font-size: xx-small;">17</span></sup> Die Melasse aus Guyana wird zwischen 22 und 24 Stunden fermentiert und besitzt am Ende einen Alkoholgehalt von ungefähr 6% bis 8%. Dieser Prozess findet gleichzeitig in mehreren Fermentierungtanks statt.<sup><span style="font-size: xx-small;">18</span></sup> Einige der leeren Tanks werden für die Sammlung von CO2 verwendet, welches zur Herstellung von Pepsi für den lokalen Markt genutzt wird.</p>
<div class="caption caption-frame aligncenter" style="width:500px;;  display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/02/Fermentation-Tank.jpg" rel="lightbox[2029]"><img class="size-large wp-image-2798" title="Fermentation Tank, Quelle: Always Hungry New York" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/02/Fermentation-Tank-500x375.jpg" alt="Fermentation Tank, Quelle: Always Hungry New York" width="500" height="375" /></a><p>Fermentation Tank (Quelle: Always Hungry New York, Arthur Bovino)</p></div>
<p>Nach der Destillierung wird der frische Rum mit Wasser verdünnt, bevor er in ehemalige 45 Gallonen Jack Daniels Fässer gelagert wird. Diese werden entweder bis zu  vier Mal oder insgesamt maximal 25 Jahre wiederverwendet, je nach dem, was  zuerst eintritt.<sup><span style="font-size: xx-small;">19</span></sup> Bevor ein Rum bzw. ein Blend aus mehreren Rums in Flaschen abgefüllt wird, wird dieser gefiltert um Partikel der Fässer zu  entfernen. Geschmack und Farbe soll hierbei jedoch nicht beeinträchtigt  werden.<sup><span style="font-size: xx-small;">20</span></sup> Dies gilt jedoch nur für Rums, die von DDL unter der Marke <em>El Dorado</em> abgefüllt werden. Rums der zahlreichen unabhängigen Abfüllern sind höchstwahrscheinlich in anderen Fässern gelagert und erhalten manchmal auch gesonderte Finishs, zum Beispiel in Sherry Fässern. In Zukunft ist jedoch geplant, auch bei DDL mit anderen Fassarten zu experimentieren.</p>
<div class="caption caption-frame aligncenter" style="width:500px;;  display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/02/DDL-Warehouse.jpg" rel="lightbox[2029]"><img class="size-large wp-image-2773" title="DDL Lagerhaus" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/02/DDL-Warehouse-500x333.jpg" alt="DDL Lagerhaus" width="500" height="333" /></a><p>DDL Lagerhaus</p></div>
<p>Um die hölzernen Brennblasen in Stand zu halten, werden in regelmäßigen Abständen kleine Teile dieser ausgetauscht, so dass immer nur ein kleiner Teil der ganzen Brennblase aus frischem Holz besteht. Jede Sektion wird alle 15 bis 20 Jahre getauscht.<sup><span style="font-size: xx-small;">21</span></sup> Erhitzt werden die hölzernen Brennblasen über eine Art Sprinkler, durch die heißer Dampf geführt wird.<sup><span style="font-size: xx-small;">22</span></sup></p>
<h3>Danke!</h3>
<p>Demerara Rum! Einfach faszinierend, welche Bandbreite an Rum in Guyana hergestellt wird. Kaum ein anderes Land bietet einerseits solche Gaumenschmeichler wie El Dorado 12 und andererseits solche Geschmacksbomben wie die zahlreichen Einzelabfüllungen der Port Mourant oder Versailles Brennblasen. Natürlich schadet auch die Geschichte der einmaligen hölzernen Brennblasen nicht, die seit zahlreichen Jahrzehnten zur Herstellung von Rum verwendet werden.</p>
<p>Leider ist es sehr schwer detailierte und vor allem verlässliche Informationen über die Geschichte der Destillerien, Brennblasen und <em>Marks</em> zu finden. Auch wenn in diesem Artikel viele Fakten gesammelt wurden, gibt es immer noch zahlreiche unbeantwortete Fragen, die es wert sind beantwortet zu werden. Zum einem gibt es immer noch zahlreiche <em>Marks</em>, zu denen außerhalb von DDL nichts bekannt ist und andererseits wäre es interessant, genauere Einblicke in die Geschichte der einzelnen Destillerien zu bekommen. Falls  jemandem Informationen bekannt sind, die hier nicht genannt wurden,  würde ich mich sehr freuen, falls diese per Kommentar ergänzt werden  würden.</p>
<p>Vielen Dank an Stefanie Holt und Carl Kanto für die Hilfe bei der Recherche zu diesem Artikel und an alle Leser, die fleißig bis zum Ende durchgehalten haben! <img src='http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Die nächsten Wochen wird es einige Reviews von Demerara Rums geben, die von den Firmen Silvear Seal, Samaroli, Velier, El Dorado (Single Barrels) und Bristol Classic abgefüllt wurden. Im Gegensatz zu den bekannten El Dorado Blends sind diese Abfüllungen keine Mischungen aus mehreren Brennblassen, sondern stammen nur von einer bestimmten. Wer sich für Rums interessiert, die markant und etwas eigenwillig sind, darf gespannt sein!</p>
<p>_________</p>
<p><span style="font-size: xx-small;"><sup>1</sup> <a title="Wikipedia: History of Guyana" href="http://en.wikipedia.org/wiki/History_of_Guyana" target="_blank">Wikipedia: History of Guyana</a></span></p>
<p><span style="font-size: xx-small;"><sup>2</sup> Class Magazine: El Dorado Guyanan Rum</span></p>
<p><span style="font-size: xx-small;"><sup>3 </sup><a title="Guyana Economy" href="http://www.mongabay.com/reference/country_studies/guyana/ECONOMY.html" target="_blank">Guyana Economy</a></span></p>
<p><span style="font-size: xx-small;"><sup>4</sup> <a title="Expansion and Modernization of the Sugar Industry in Guyana" href="http://wist.jamaicasugar.org/Proceedings/Expansion%20and%20Modernization%20of%20the%20Sugar%20Industry%20in%20Guyana.pdf" target="_blank">Expansion and Modernization of the Sugar Industry in  Guyana</a></span></p>
<p><span style="font-size: xx-small;">5 Today, the Georgetown-based distillery is owned by 9,200 shareholders  that include all 1,000 of its employees as well as European and Canadian  investors.&#8221;, Quelle: <a title="A Pick-me-up: Guyanese distiller DDL hopes to put its rums on the world map, and in the process help lift Guyana's economy out of the doldrums" href="http://findarticles.com/p/articles/mi_m0OQC/is_1_3/ai_100439346/?tag=content;col1" target="_blank">A Pick-me-up: Guyanese distiller DDL hopes to put its rums on the world map, and in the process help lift Guyana&#8217;s economy out of the doldrums</a>, 2002</span></p>
<p><span style="font-size: xx-small;"><sup>6</sup> <a title="Guyana Chronicle Online: DDL records $2 billion profit for 2009" href="http://www.guyanachronicleonline.com/site/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=12800%3Addl-records-2-billion-profit-for-2009&amp;Itemid=12" target="_blank">Guyana Chronicle Online: DDL records $2 billion profit for 2009</a>, 1. Mai 2010 </span></p>
<p><span style="font-size: xx-small;"><sup>7</sup> <a title="cane cutters strike halts guyana sugar industry" href="http://impunitywatch.com/?p=14828, http://repeatingislands.com/2009/10/19/cane-cutters-strike-halts-guyana-sugar-industry/" target="_blank">Cane cutters strike halts guyana sugar industry</a>, Oktober 2010</span></p>
<p><span style="font-size: xx-small;"><sup>8</sup> &#8220;The new sugar factory has been operational since March 2009, but the  official commissioning of the factory took place on 22 August 2009.&#8221;, Quelle: <a title="Skeldon Sugar Factory, Guyana" href="http://www.foodprocessing-technology.com/projects/skeldonsugarfactory/" target="_parent">Skeldon Sugar Factory, Guyana @ foodprocessing-technologie.com</a></span></p>
<p><span style="font-size: xx-small;"><sup>9</sup> <a title="Sugar factory facing possible shutdown" href="http://www.guyanapress.com/archives/1844" target="_blank">Guyana Press Online News: Sugar factory facing possible shutdown</a> &amp; <a title="Stabroek News: GuySuCo mulls temporary shutdown" href="http://www.stabroeknews.com/2010/news/stories/11/20/guysuco-mulls-temporary-shutdown/, November 2010" target="_blank">Stabroek News: GuySuCo mulls temporary shutdown</a>, November 2010</span></p>
<p><span style="font-size: xx-small;"><sup>10</sup> <a title="EU Sugar cut" href="http://www.kaieteurnewsonline.com/2009/10/07/guyana-begins-to-lose-us35-milllion-yearly/" target="_blank">Kaieteur News Online: Guyana begins to lose US$35 milllion yearly</a>, 7. Oktober 2009</span></p>
<p><span style="font-size: xx-small;"><sup>11</sup> &#8220;With its 9 different stills, no other rum distillery in the world offers such a variety and range of over twenty different styles of rum.&#8221; &#8211; Quelle: <a title="DDL: Our Heritage" href="http://www.demeraradistillers.com/our-heritage/our-heritage" target="_blank">DDL &#8211; Our Heritage</a></span></p>
<p><span style="font-size: xx-small;"><sup>12</sup> &#8220;You see when rum was produced on the individuals estates they were given  a name to identify it to that particular sugar estate. When  consolidation took place we found a few estates produced identical type  of products hence the most popular of the marks was kept. Whot was also  found was that some of the still could have replicate identically a few  of the marks hence it was not necessary to keep all 250+ stills from all  the estate distilleries. What is important to note is that all the rums  we produce now with those marks are identical to the said marks  produced 350+ years ago same quality, same taste, same aromas. To be  noted there were a few marks that could not be replicated on any other  still hence the retention ok the wooden stills.&#8221; Carl Kanto &#8211; Distillery Manager von DDL, Quelle: <a title="Ministry of Rum Forum" href="http://www.ministryofrum.com/forums/showpost.php?p=25022&amp;postcount=13" target="_blank">Ministry of Rum Forum</a></span></p>
<p><span style="font-size: xx-small;"><sup>13</sup> &#8220;Yes some of these stills are still used in our operation as per se such like the wooden EHP continuous wooden still, the wooden PM double pot still and the wooden single pot VSG pot still. These stills are identical to the ones used on the then plantation distilleries. Of course the wood and other parts have been changed frm time to time but the system has remained the same. Some of the other marke are made on the 4 colums Savalle still and the 2 column metal coffey still. These were the lighter and medium bodied rums that we found that can be reproduced on these stills giving the same characteristics like what were made on the various estates.&#8221;, Carl Kanto &#8211; Distillery Manager von DDL, Quelle: <a title="Ministry of Rum Forum" href="http://www.ministryofrum.com/forums/showpost.php?p=25022&amp;postcount=13" target="_blank">Ministry of Rum Forum</a></span></p>
<p><span style="font-size: xx-small;"><sup>14</sup> &#8220;He added that a five column and a two column distillation stills are presently being constructed to enhance the production.&#8221;, Quelle:<a title="Kaieteur News Online" href="http://www.kaieteurnewsonline.com/2010/07/01/ddl-launches-demerara-rum-heritage-month/">Kaieteur News Online: DDL launches Demerara Rum Heritage Month</a>, 1. July 2010</span></p>
<p><span style="font-size: xx-small;"><sup>15</sup> &#8220;In train also, is a new five-column still to be set up at a cost of $1.1B. The still will give the company additional capacity and flexibility in producing a wider range of products.&#8221; <a title="Starbrock News" href="http://www.stabroeknews.com/2008/news/stories/06/20/ddl-uncorks-45b-expansion/" target="_blank">Starbrock News: </a><a title="Stabroek News" href="http://www.stabroeknews.com/2008/news/stories/06/20/ddl-uncorks-45b-expansion/" target="_blank">DDL uncorks $4.5B expansion</a>, 20. Juni 2010</span></p>
<p><span style="font-size: xx-small;"><sup>16</sup> &#8220;Inoltre alcuni rum posso avere due varianti e avranno quindi due diversi marks: come ad esempio Enmore che poteva essere fatto normale o light, e quindi si chiameranno EHP oppure ELCR. &#8220;, Quelle: <a title="Velier" href="http://www.velier.it/Monografie/monografia?id_mono=360" target="_blank">Velier: Sulla rotta del Rum dal 23/06/10 al 30/06/10</a></span></p>
<p><span style="font-size: xx-small;"><sup>17</sup> &#8220;[...] we do one fermentation regardless of the type of rum we produce.&#8221;, Carl Kanto &#8211; Distillery Manager von DDL, Quelle: <a title="A Mountain of Crushed Ice, Kommentar 8902" href="http://www.amountainofcrushedice.com/?p=28&amp;cpage=1#comment-8902" target="_blank">A Mountain of Crushed Ice, Kommentar 8902</a></span></p>
<p><span style="font-size: xx-small;"><sup>18</sup> &#8220;Our fermentation process takes about 24 to 26 hours for completion.&#8221;,  Carl  Kanto &#8211; Distillery Manager von DDL, Quelle: <a title="Ministry of Rum Forum" href="http://www.ministryofrum.com/forums/showpost.php?p=11476&amp;postcount=63" target="_blank">Ministry of Rum Forum</a></span></p>
<p><span style="font-size: xx-small;"><sup>19</sup> &#8220;According to our barrel policy, barrels are used for a maximum of 4  times or 25 years whichever comes first.&#8221;, Carl  Kanto &#8211; Distillery  Manager von DDL, Quelle: <a title="Ministry of Rum Forum" href="http://www.ministryofrum.com/forums/showpost.php?p=11477&amp;postcount=64" target="_blank">Ministry  of Rum Forum</a></span></p>
<p><span style="font-size: xx-small;"><sup>20</sup> &#8220;Yes we do filter after barrel dumping, prior to bottling using special filter pad that would just remove particulate matters coming from the barrels but would not diminish your colour and aromas/flavours.&#8221;</span><span style="font-size: xx-small;">, Carl  Kanto &#8211; Distillery  Manager von DDL, Quelle: <a title="Ministry of Rum Forum" href="http://www.ministryofrum.com/forums/showthread.php?t=1506" target="_blank">Ministry of Rum Forum</a></span></p>
<p><span style="font-size: xx-small;"><sup>21 &#8220;</sup>The wood isnt actually all the same wood as the stills were  initially built with, as of course the wood is kind of ‘worn out’ every  time you distil in it. The wood soaks up some of what is being distilled  in it as well as giving flavours &amp; complexity to what is being  distilled. They look after the stills by changing the wood &#8211; they are  very clever about doing this though, as if they changed all the wood at  once the flavour of the rum would change. They change the wood in small  sections so there is always some newer wood and always some older wood  in the still. On average each section is changed every 15-20 years and  once they finish all the sections they just start again at the other  end!&#8221;, Stefanie Holt &#8211; Markenbotschafterin von El Dorado UK, Quelle: <a title="A Mountain of Crushed Ice, Kommentar 1241" href="http://www.amountainofcrushedice.com/?p=28&amp;cpage=1#comment-1241" target="_blank">A Mountain of Crushed Ice, Kommentar 1241</a></span></p>
<p><span style="font-size: xx-small;"><sup>22</sup> &#8220;[How are the wooden stills heated?] By direct steam injection through spargers.&#8221;, Carl  Kanto &#8211; Distillery Manager von DDL, Quelle: <a title="Ministry of Rum Forum" href="http://www.ministryofrum.com/forums/showpost.php?p=11538&amp;postcount=75" target="_blank">Ministry  of Rum Forum</a></span></p>
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		<title>Flaschenteilung #1: Handy &amp; Willett Rye, Stagg Bourbon</title>
		<link>http://www.cocktailsoldfashioned.de/2011/01/flaschenteilung-handy-rye-stagg-bourbon-willett-rye/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 Jan 2011 10:50:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zutaten]]></category>
		<category><![CDATA[American Whiskey]]></category>
		<category><![CDATA[Bourbon]]></category>
		<category><![CDATA[Buffalo Trace Antique Collection]]></category>
		<category><![CDATA[Flaschenteilung]]></category>
		<category><![CDATA[George T. Stagg]]></category>
		<category><![CDATA[Rye Whiskey]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas H. Handy]]></category>
		<category><![CDATA[Willett]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist soweit, die erste Flaschenteilung von Cocktails Old Fashioned steht an. Mit dabei sind dieses mal der Thomas H. Handy Rye, George T. Stagg Bourbon und ein von Willett abgefüllter Single Barrel Rye mit einer Gesamtauflage von gerade einmal 144 Flaschen. Das erste Mal auf Cocktails Old Fashioned und ihr fragt euch was eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="600" height="278" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/themes/bigfeature/library/timthumb/timthumb.php?src=/wp-content/uploads/2010/12/FlaeschchenFeatureImage.jpg&amp;w=600&amp;zc=1&amp;zcp=2" alt="Flaschenteilung #1: Handy & Willett Rye, Stagg Bourbon" /><p>Es ist soweit, die erste Flaschenteilung von <a title="Cocktails Old Fashioned" href="../" target="_blank"><em>Cocktails Old Fashioned</em></a> steht an. Mit dabei sind dieses mal der Thomas H. Handy Rye, George T. Stagg Bourbon und ein von Willett abgefüllter Single Barrel Rye mit einer Gesamtauflage von gerade einmal 144 Flaschen.</p>
<p>Das erste Mal auf <a title="Cocktails Old Fashioned" href="../" target="_blank"><em>Cocktails Old Fashioned</em></a> und ihr fragt euch was eine Flaschenteilung ist?</p>
<p>In Kurzform geht es, wie der Name schon sagt, um das Teilen von Flaschen. Warum sollte man so etwas machen? Gute Frage! Mit der Zeit entdeckt man als Spirituosen-Fan viele Abfüllungen, die einen interessieren, jedoch erst einmal viel zu teuer sind. Selbst falls man viele Empfehlungen findet, haben die meisten Personen wohl keine hundert, zweihundert oder noch mehr Geld für eine einzige Flasche übrig.</p>
<p>Daher gibt es im <a title="Flaschenteilungen @ Scots Whisky Forum" href="http://www.scotswhisky-community.de/forum/flaschenteilungen.html" target="_blank">Single Malt Bereich sehr viele Teilungen</a>, um sich gegenseitig zu ermöglichen, solche teure und/oder sehr seltene Flaschen probieren zu können. Leider gibt es nur wenige Teilungen im Rye, Bourbon, Rum, Rhum Agricole oder Tequila Bereich. Genau dies soll sich mit den Flaschenteilungen auf <a title="Cocktails Old Fashioned" href="http://www.cocktailsoldfashioned.de" target="_blank"><em>Cocktails Old Fashioned</em></a> ändern. Die ganze Aktion läuft ohne Gewinnabsicht meinerseits, es werden nur die entstandenen Kosten weitergereicht.</p>
<p><span id="more-2078"></span></p>
<p>Wer es etwas ausführliche möchte, sollte folgenden Artikel lesen: <a title="Flaschenteilung des Monats #0" href="../2010/12/flaschenteilung-des-monats-0/" target="_blank">Flaschenteilung des Monats #0</a>.</p>
<div class="caption caption-frame aligncenter" style="width:333px;;  display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/01/Flaeschchen.jpg" rel="lightbox[2078]"><img class="size-large wp-image-2632" title="Tasting Fläschchen" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/01/Flaeschchen-333x500.jpg" alt="Tasting Fläschchen" width="333" height="500" /></a><p>Tasting Fläschchen</p></div>
<p>Den Anfang machen drei amerikanische Whiskies, zwei Ryes und ein Bourbon:</p>
<h3 class="rezept">Thomas H. Handy Sazerac 2008</h3>
<ul>
<li class="rezept">Art: Rye Whiskey</li>
<li class="rezept">Abfüller: Buffalo Trace</li>
<li class="rezept">Destillerie: Buffalo Trace</li>
<li class="rezept">Land: USA</li>
<li class="rezept">Fassart: Frische amerikanische Eiche</li>
<li class="rezept">Finish: Kein Finish</li>
<li class="rezept">Destilliert am: Frühling  2002</li>
<li class="rezept">Abgefüllt am: Herbst 2008</li>
<li class="rezept">Alter: 6 Jahre, 5 Monate</li>
<li class="rezept">Volumenprozent: 63.75%</li>
<li class="rezept">Preis der Originalflasche: ca. 120€</li>
<li class="beschreibung">Weitere Infos findet ihr in dem Fact Sheet, welche die Destillerie an die Händler verteilt: <a title="Thomas H. Handy 2008 Fact Sheet" href="http://www.smwhisky.com/BTAC/THH_2008_HR.pdf" target="_blank">Thomas H. Handy 2008 Fact Sheet</a>.</li>
</ul>
<h3 class="rezept">George T. Stagg 2009</h3>
<ul>
<li class="rezept">Art: Bourbon Whiskey</li>
<li class="rezept">Abfüller: Buffalo Trace</li>
<li class="rezept">Destillerie: Buffalo Trace</li>
<li class="rezept">Land: USA</li>
<li class="rezept">Fassart: Frische amerikanische Eiche</li>
<li class="rezept">Finish: Kein Finish</li>
<li class="rezept">Destilliert am: Winter  1992</li>
<li class="rezept">Abgefüllt am: Herbst 2009</li>
<li class="rezept">Alter: 16 Jahre, 7 Monate</li>
<li class="rezept">Volumenprozent: 70.7%</li>
<li class="rezept">Preis der Originalflasche: ca. 120€</li>
<li class="beschreibung">Weitere Infos findet ihr in dem Fact Sheet, welche die Destillerie an die Händler verteilt: <a title="George T. Stagg 2009 Fact Sheet" href="http://www.straightbourbon.com/forums/showthread.php?t=12994" target="_blank">George T. Stagg 2009 Fact Sheet</a> (Anmeldung im Forum notwendig).</li>
</ul>
<h3 class="rezept">Willett Family Estate Single Barrel Rye</h3>
<ul>
<li class="rezept">Art: Rye Whiskey</li>
<li class="rezept">Abfüller: The Willett Distillery</li>
<li class="rezept">Destillerie: Unbekannt</li>
<li class="rezept">Land: USA</li>
<li class="rezept">Fassart: Frische amerikanische Eiche</li>
<li class="rezept">Finish: Kein Finish</li>
<li class="rezept">Alter: 25 Jahre</li>
<li class="rezept">Destilliert am: 10.05.1983</li>
<li class="rezept">Abgefüllt am: 2008/2009</li>
<li class="rezept">Volumenprozent: 47%</li>
<li class="rezept"> Flaschenanzahl: 144</li>
<li class="rezept">Preis der Originalflasche: 180€</li>
<li class="beschreibung">Cask No. 1372, Warehouse G, Rick N-12</li>
</ul>
<div class="caption caption-frame aligncenter" style="width:332px;;  display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/01/Thomas-Handy-Rye-2007.jpg" rel="lightbox[2078]"><img class="size-large wp-image-2532" title="Thomas H. Handy Rye 2007" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/01/Thomas-Handy-Rye-2007-332x500.jpg" alt="Thomas H. Handy Rye 2007" width="332" height="500" /></a><p>Thomas H. Handy Rye 2007</p></div>
<h3>Die Abwicklung</h3>
<p>Aus den einzelnen Probenpreisen ergeben sich für alle drei Whiskies zusammen folgende Set-Preise:</p>
<ul>
<li>40ml: ca. 30€</li>
<li>100ml: ca. 66€</li>
</ul>
<p>Die Preise sind inklusive Fläschchen, Verpackung und Versand mit Hermes (DHL auf  Anfrage möglich). Allerdings können sich diese noch geringfügig nach <span style="text-decoration: underline;">unten</span> ändern, da die zwei Buffalo Trace Whiskies in UK bestellt werden. Der Endpreis wird den Teilnehmern nach Erhalt der Rechnung von The Whisky Exchange per Mail mitgeteilt.</p>
<p>Zustande kommt die Teilung nur, falls sich genug Teilnehmer finden. Nach den Kommentaren zum ersten Artikel zu urteilen, sollte dies aber kein Problem darstellen <img src='http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Nachdem alle Flaschen geliefert worden sind,werden die Proben innerhalb von eins bis zwei Wochen verschickt.</p>
<p><strong>Um teilzunehmen, meldet euch bitte per Kommentar am Ende des Artikels und hinterlegt die gewünschte Menge und eine Email Adresse, unter der ich euch erreichen kann.</strong> Alles weitere wird dann per Email geklärt.</p>
<p>Ich würde mich auch freuen, falls möglichst viele Teilnehmer ihre Eindrücke zu den einzelnen Abfüllungen in den Kommentaren verewigen würden. So lässt sich mit der Zeit eine schöne Sammlung von Meinungen über seltene Spirituosen aufbauen, was ebenso für die nicht teilnehmenden Leser dieser Seite interesssant sein dürfte.</p>
<h3><strong>Rechtliches</strong></h3>
<ul>
<li>Keine Gewinnerzielungsabsicht, nur Kompensation der Unkosten</li>
<li>Von Privat zu Privat</li>
<li>Teilnehmer müssen mindestens 18 Jahre alt sein. Im Zweifelsfall muss ich leider einen Altersnachweis fordern</li>
<li>Es besteht kein Anspruch auf die Durchführung der Teilung, solange  keine Bestätigung von meiner Seite erfolgt ist (falls zum Beispiel nur  1-2 Personen Interesse haben)</li>
</ul>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 797px; width: 1px; height: 1px; overflow: hidden;">http://www.straightbourbon.com/forums/showthread.php?t=12994</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Rhum Agricole in Frankreich</title>
		<link>http://www.cocktailsoldfashioned.de/2011/01/rhum-agricole-in-frankreich/</link>
		<comments>http://www.cocktailsoldfashioned.de/2011/01/rhum-agricole-in-frankreich/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 16 Jan 2011 20:08:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zutaten]]></category>
		<category><![CDATA[Bologne]]></category>
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		<category><![CDATA[Damoiseau]]></category>
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		<description><![CDATA[Lange Zeit hatte ich mich beim Genuss von Rum auf die Abfüllungen mit Melasse als Ausgangsprodukt konzentriert und die Welt der Rhum Agricole aus frischem Zuckerrohrsaft links liegen gelassen. Mit der Zeit wurde natürlich auch der eine oder andere Agricole probiert und so schmeichelten sich diese langsam aber sicher nach ganz oben in meiner Beliebtheitsskala. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="600" height="278" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/themes/bigfeature/library/timthumb/timthumb.php?src=/wp-content/uploads/2011/01/RhumAgricoleinFrankreich-FeatureImage2.jpg&amp;w=600&amp;zc=1&amp;zcp=2" alt="Rhum Agricole in Frankreich" /><p>Lange Zeit hatte ich mich beim Genuss von Rum auf die Abfüllungen mit Melasse als Ausgangsprodukt konzentriert und die Welt der Rhum Agricole aus frischem Zuckerrohrsaft links liegen gelassen. Mit der Zeit wurde natürlich auch der eine oder andere Agricole probiert und so schmeichelten sich diese langsam aber sicher nach ganz oben in meiner Beliebtheitsskala. Gerade die ungelagerten Vertreter heben sich durch einen intensiveren und ausdrucksstärkeren Geschmack gegenüber typischen jungen Melasse Rums hervor. Aber auch die länger gelagerten Rhums sind in Cocktails oder pur sehr zu empfehlen, bieten sie doch eine äußerst hohe Komplexität und meistens eine Fruchtigkeit, die nicht gleich von einer deutlichen Süße begleitet wird und so auch bzw. gerade für Whisky Trinker interessant sind, die sich nach etwas Neuem umschauen wollen.</p>
<p><span id="more-2550"></span>In diesem Artikel soll es nicht um die Geschichte oder einen Produkttest gehen, sondern um die Verfügbarkeit von Rhum Agricole in Frankreich. Rhum aus frischenm Zuckerrohrsaft wird hauptsächlich auf Inseln hergestellt, die früher unter französischer Kontrolle standen oder dies noch heute tun. Neben dem Ausgangsprodukt selbst ist der größte Unterschied zu Melasse-Rum, dass Rhum Agricole nur auf ca. 70% destilliert wird und daher mehr Geschmack erhalten bleibt (Melasse Rum wird meist bis über 90% destilliert). Wichtig sind hierbei vor allem Martinique, Guadeloupe, Marie-Galante und La Réunion.</p>
<p>Die Vermutung liegt daher natürliche nahe, dass die Auswahl und das Preisniveau in Frankreich besser sein sollten, als in Deutschland. Glücklicherweise konnte ich dieser These diese Woche in der Stadt Toulouse im Süden Frankreichs auf den Grund gehen &#8211; zumindest zum Teil.</p>
<div class="caption caption-frame aligncenter" style="width:500px;;  display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/01/RhumHSEBlanc55.jpg" rel="lightbox[2550]"><img class="size-large wp-image-2576 " title="HSE Blanc 55%" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/01/RhumHSEBlanc55-500x313.jpg" alt="HSE Blanc 55%" width="500" height="313" /></a><p>HSE Blanc 55%</p></div>
<h3>Flughafenshops: Potential für Schnäppchen?</h3>
<p>Bei meinen letzten Trips per Flugzeug lies sich eigentlich immer ein kleines oder großes Sonderangebot in den Flughafen-Läden von Berlin, Hamburg, Stuttgart und London finden. Sei es etwas günstigere Preise bei Single Malts bis hin zu stark vergünstigten Gins. Schon auf dem Hinflug über Lyon musste ich leider fest stellen, das dies erstens in Frankreich generell nicht der Fall ist und zweitens keine einzige Flasche Rhum Agricole zu finden war, sondern nur die üblichen Verdächtigen im Whisky, Gin und Rum Bereich. Nicht einmal Cognac oder Armagnac wurde verstärkt angeboten. Andere typisch französiche Produkte gab es allerdings in Hülle und Fülle.</p>
<p>Traurigerweise besserte sich dieser Zustand auch nicht in den Flughäfen von Toulouse und Paris (CDG), es war nur eine einzige Flasche Dillon Blanc 55% in letzterem zu finden. Schade!</p>
<div class="caption caption-frame aligncenter" style="width:500px;;  display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/01/RhumBielleBlanc59.jpg" rel="lightbox[2550]"><img class="size-large wp-image-2575" title="Bielle Blanc 59%" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/01/RhumBielleBlanc59-500x312.jpg" alt="Bielle Blanc 59%" width="500" height="312" /></a><p>Bielle Blanc 59%</p></div>
<h3>Rhum Agricole in Supermärkten: Blanc über Blanc</h3>
<p>In Toulouse angekommen machte ich mich Abends auf den Weg zu zwei größeren Supermärkten im Stadtzentrum und wurde im Spirituosenregal schnell fündig -  jedoch hauptsächlich nur im Bereich der ungelagerten Abfüllungen, den Rhum Agricole Blanc. Auch wenn sich in der Filliale der Kette Carrefour schon einige Exemplare finden ließen, machte sich vor allem Monoprix sehr positiv bemerkbar und bot folgende Rhum Agricole an:</p>
<ul>
<li>Damoiseau Blanc 50% 1L: 19€</li>
<li>Dillon Blanc 55% 1L: 16,50€</li>
<li>Bologne Blanc 50% 1L: 17€</li>
<li>Neisson Blanc 55% 0,7L: 14,50€</li>
<li>Reimonenq Blanc 50% 1L: 16,50€</li>
<li>HSE Rhum Blanc 55% 1L: 15,50€</li>
<li>Père Labat Blanc 59% 1L: 22€</li>
<li>Clément Vieux 0,7L: 27€</li>
<li>Clément Blanc 55% 0,7L: 13€</li>
<li>Dillon Reserve du Comte Arthur Dillon 0,7L: 22€</li>
<li>La Mauny Blanc 55% 1L: 17€</li>
</ul>
<div class="caption caption-frame aligncenter" style="width:500px;;  display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/01/RhumAgricoleinFrankreich.jpg" rel="lightbox[2550]"><img class="size-large wp-image-2568 " title="Neisson Blanc 55%, Damoiseau Blanc 50%, Bologne Blanc 50%, Reimonenq Blanc 50%" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/01/RhumAgricoleinFrankreich-500x312.jpg" alt="Neisson Blanc 55%, Damoiseau Blanc 50%, Bologne Blanc 50%, Reimonenq Blanc 50%" width="500" height="312" /></a><p>Neisson Blanc 55%, Damoiseau Blanc 50%, Bologne Blanc 50%, Reimonenq Blanc 50%</p></div>
<p>Die Preise sind im Vergleich zu deutschen Preisen natürlich sehr günstig und zum Teil wurden meine Erwartungen nochmals sehr übertroffen. Wirklich toll, so etwas in einem normalen Supermarkt zu finden! Wenn nun noch die Rhum Vieux ähnlich einfach und günstig erhältlich wären, müsste man fast über regelmäßige Besuche im Nachbarland nachdenken. <img src='http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Im Schnitt spart man zu günstigen Internetpreisen locker 10€, teils sogar noch mehr.</p>
<p>In anderen Städten kann die Situation natürlich komplett anders aussehen, allerdings sollte sich Aufgrund meiner Erfahrung und weiteren Berichtem im Internet folgendes für Supermärkte im Allgemeinen festhalten lassen: Rhum Agricole Blanc sind in großer Auswahl und sehr günstig zu finden, Rhum Agricole Vieux leider nur sehr begrenzt aber auch mit deutlichem Preisvorteil gegenüber Deutschland (Internetshops, Supermärkte können gar nicht mit halten!). Um eine bestimmte Marke zu finden, müsst ihr wahrscheinlich mehrere Läden besuchen und könnt letztendlich immer noch Pech haben. Trois Rivières, Rivière du mât, J.M und einige andere habe ich in keinem besuchten Supermarkt gefunden. Andererseits müsstet ihr mit Sicherheit eine Abfüllung finden, die so nicht in Deutschland erhältlich ist. Zum Beispiel ist mir keine deutsche Quelle für den HSE Rhum Blanc 55% bekannt.</p>
<p>Ebenso variert der Alkoholgehalt der Abfüllungen zum Teil stark. Die Destillierien füllen eigentlich immer mehrere Varianten ihrer Blancs ab: 40%, 50%, 55% und ~60% sind beliebte Werte. Meines Wissens variiert hierbei nicht die Qualität des Destillats, sondern nur die Verdünnung des Alkohols, was jedoch letztendlich eine komplett andere Qualität des Endproduktes bedeuten kann. In der Regal sollte, falls die Wahl besteht, auf die Abfüllungen mit größer/gleich 50% zurück gegriffen werden. Hier bekommt man das meiste für sein Geld. Bei den sehr hochprozentigen Rums muss dieser Umstand beim Verarbeiten in Cocktails bedacht werden und erfordert bei vielen Rezepturen zusätzliches Feingefühl.</p>
<div class="caption caption-frame aligncenter" style="width:500px;;  display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/01/LaMaunyBlanc50.jpg" rel="lightbox[2550]"><img class="size-large wp-image-2574" title="La Mauny Blanc 50%" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/01/LaMaunyBlanc50-500x312.jpg" alt="La Mauny Blanc 50%" width="500" height="312" /></a><p>La Mauny Blanc 50%</p></div>
<h3>Spezielle Läden für Spirituosen: Die große Hoffnung?</h3>
<p>Nachdem die Ausbeute an Rhum Agricole Vieux in den Supermärkten bedauerlicherweise nicht zufriedenstellen war, machte ich mich auf die Suche nach speziellen Spirituosengeschäften in Toulouse:</p>
<ul>
<li><a title="Le Cave Spirituelle" href="http://www.cave-spirituelle.com/" target="_blank">La Cave Spirituelle</a>: 21 Place Arnaud Bernard, Toulouse, 3100</li>
<li>Busquets: 10 Rue Rémusat, 31000 Toulouse</li>
<li><a title="Le Monde du Vin" href="http://www.lemondeduvin.com/" target="_blank">Le Monde du Vin</a>: 7 Esplanade Compans Caffarelli, 31000 Toulouse</li>
</ul>
<p><em>La Cave Spirituelle</em> und <em>Le Monde du Vin</em> bieten über ihre Website eine Einsicht ins Sortiment und zeigen im Falle von ersterem eine große Auswahl an verschiedenen ungelagerten und gelagerten Rhum Agricole. Jedoch aber auch nichts Besonderes und der Preisvorteil ist bei den meisten Sorten, im Vergleich zu den sehr guten Preisen in den Supermärkten, eher gering,</p>
<p><em>Busquets</em> bietet leider keine eigene Website, befand sich aber nur wenige hundert Meter von meinem Hotel entfernt. Ärgerlicherweise konnte ich nur ein Teil des Sortiments im Schaufenster bewundern, da die Öffnungszeiten keinen Besuch zuließen. Von der einsehbaren Auswahl und den Preisen würde ich dieses Geschäft aber als empfehlenswertesten einschätzen.</p>
<p>Normalerweise müsste sich mit etwas Suchen auch in anderen großen Städten Frankreichs eine gute Quelle für Rhum Agricole auftun. Es sollte aber auf keinen Fall erwartet werden, dass genau eine bestimmte Abfüllung zum Schnäppchenpreis verfügbar ist, da mit deutlichen Preisschwankungen zu rechnen sein ist (ausgehend von den Läden in Toulouse) und laut Berichten im Internet auch die Versorgung mit bestimmten Marken sehr schwanken soll. <strong>Primär sollte man die Gelegenheit nutzen, um neue Abfüllungen zu entdecken, die nicht in Deutschland erhältlich sind. Falls hierbei noch das eine oder andere Schnäppchen entdeckt wird, um so besser!</strong></p>
<p>Im Falle von Paris wird im <a title="Rhum Agricole in France" href="http://www.ministryofrum.com/forums/showpost.php?p=25218&amp;postcount=31" target="_blank">Ministry of Rum Forum</a> zum Beispiel <em>Tropic Marchй</em> (2 rue Du Moutier, 93400 Saint-Ouen) empfohlen. Die Auswahl hört sich sehr gut an und auch die Preise sollen sehr günstig sein.</p>
<p><strong>Wie sehen eure Erfahrungen bzgl. dem Kauf von Rhum Agricole in Frankreich aus?</strong> Geheimtips sind gerne willkommen&#8230; <img src='http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<div class="caption caption-frame aligncenter" style="width:500px;;  display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/01/RhumAgricoleKoffer.jpg" rel="lightbox[2550]"><img class="size-large wp-image-2569" title="Wie viel Rhum Agricole passt in den Koffer?" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2011/01/RhumAgricoleKoffer-500x312.jpg" alt="Wie viel Rhum Agricole passt in den Koffer?" width="500" height="312" /></a><p>Wie viel Rhum Agricole passt in den Koffer?</p></div>
<h3>Rhum Traditionnel &amp; Rhum Industriel</h3>
<p>Beim Einkaufen von Rhum Agricole sollte beachtet werden, dass nicht jeder &#8220;Rhum&#8221; automatisch ein Rhum Agricole ist, sondern es auch noch Rhum Traditionnel gibt (ebenso Rhum Industriel genannt). Diese werden aus Melasse hergestellt und richten sich daher nach dem traditionellen Verfahren der Rumherstellung. Auch auf den französischen Inseln wurde Anfangs Rhum aus Melasse hergestellt und erst mit dem Niedergang des Booms der Zuckerproduktion in der Karibik ist man auf frischen Zuckerrohrsaft umgestiegen.</p>
<p>Nichts desto trotz haben viele Rhum Traditionnel mehr Ähnlichkeit mit Rhum Agricole, als mit Melasse Rums von spanischen und englisch beeinflussten Inseln/Ländern. Dies wird seinen Grund wahrscheinlich in der unterschiedlichen Destillationsart und Lagerung haben. In Deutschland am weitesten verbreitet sollten die Rhum Rhum Traditionnel von Savanna und Rivière du mât sein.</p>
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		<title>Die Geschichte des Gins Teil 10</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Jan 2011 13:00:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zutaten]]></category>
		<category><![CDATA[Die Geschichte des Gins]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gin]]></category>

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		<description><![CDATA[1830 – Die Herkunft der Bezeichnung „Old Tom“ Old Tom ist ein süßer Stil des Gins, beliebt war er im 18. und 19. Jahrhundert (heute wieder). Vor der Erfindung des Column Still war Gin eine sehr scharfe Spirituose. Die lag vor allem an der begrenzten Möglichkeit zur Rectification (Reinigung) der Basis. Dieser scharfe Geschmack wurde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="600" height="278" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/themes/bigfeature/library/timthumb/timthumb.php?src=/wp-content/uploads/2010/12/DieGeschichtedesGins-FeatureImage.jpg&amp;w=600&amp;zc=1&amp;zcp=2" alt="Die Geschichte des Gins Teil 10" /><p><strong>1830 – Die Herkunft der Bezeichnung „Old Tom“</strong></p>
<p>Old Tom ist ein süßer Stil des Gins, beliebt war er im 18. und 19. Jahrhundert (heute wieder).</p>
<p>Vor der Erfindung des Column Still war Gin eine sehr scharfe Spirituose. Die lag vor allem an der begrenzten Möglichkeit zur Rectification (Reinigung) der Basis. Dieser scharfe Geschmack wurde mit Aromen (meist mit Zitrone oder Anis) und / oder mit pflanzliche Süßungsmittel überdeckt. Der Zusatz von flüssigem Zucker, was den Old Tom auszeichnet, kam erst später als der Preis des Zuckers sank.</p>
<p>Die Bezeichnung Old Tom war zuerst ein allgemeiner Begriff, der erst später mit dem Süßen Ginstil in Verbindung gebracht wurde.</p>
<p>Eine Geschichte besagt, dass eine Katze in ein Fass Gin fiel, was dieser Art Gin seine charakteristische Note verlieh.</p>
<p>Jedoch ist die Erfindung dieser Art von Gin  mit größerer Wahrscheinlichkeit Thomas Chamberlein zuzurechnen.</p>
<p>Eine nicht unwichtige Rolle spielte Thomas Norris, der zur damaligen Zeit als „Young Tom“ bekannt war. Er war ein ehemaliger Lehrling Thomas Chamberlains, der wiederum in seiner Brennerei Hodges in der Church Street in Lambeth als „Old Tom“ bekannt war. Young Tom verließ diese Brennerei um einen „Gin Place“ in der Great Russel Street in Covent Garden zu eröffnen. In dieser Gaststädte verkaufte er Gin aus Fässern seines früheren Arbeitgebers. Er bezeichnete die Fässer aus denen der Gin mit diesem unverwechselbaren Geschmack und Stil kam mit Old Tom, dies war offenbar eine Idee Thomas Chamberlains.</p>
<p>Es gibt weitere Beweise für die Verbindung Thomas Chamberlains mit dem Begriff Old Tom.</p>
<p>Boord &#8216;s of London, ein Produzent der süßen Stilrichtung, war das erste Unternehmen, das einen Gin mit einem Etikett auf dem ein Kater sitzend auf einem Fass dargestellt wurde auf den Markt brachte.</p>
<p>Im Jahre 1903 ging Boord &amp; Son gegen Huddart &amp; Company, die ebenfalls diesen Schriftzug verwendeten, vor Gericht um ihr Markenzeichen rechtswirksam schützen zu lassen. Sie präsentierten Richter Swinfen Eady folgendes:</p>
<p>Der Begriff Old Tom wurde bereits 1849 von ihrer Firma eingeführt und begründet sich auf den alten Thomas Chamberlain mit seiner Brennerei Hodges´s. Sie präsentierten eine alte Flasche, auf deren Etikett „Old Tom“ ein alter Mann und „Young Tom“ ein junger Seemann zu sehen war.</p>
<p><strong>1829 – Die Lizenzierung der Chelsea Distillery</strong></p>
<p>Die Ursprünge des Beefeater Gins liegen in der Chelsea Brennerei, die von John Taylor &amp; Son, betrieben und in den 1820er Jahren gebaut wurde aber erst im Jahre 1829 ihre Lizenz erhielt.</p>
<p>Im Jahre 1863 kaufte James Burrough für 400 Pfund die Brennerei und benannte die Firma nach seinem Namen. Die Marke Beefeater wurde erst gegen 1876 von ihm auf den Markt gebracht.</p>
<p><strong>1830 – Die Gründung von Tanqueray Gin</strong></p>
<p>Die Familie Tanqueray war ursprünglich aus dem Schmieder-Handwerk. Sie verließen Frankreich im frühen 18. Jahrhundert Richtung England.</p>
<p>Im Jahre 1830 brach Charles Tanqueray im Alter von 20 Jahren mit der Familientradition, um eine Karriere als Brenner ein zu schlagen, und gründetet statt dessen die Bloomsberry Destille in London Finsbury, das für sein Heilwasser bekannt war.</p>
<p>Tanqueray wird durch den traditionellen „one-shot“ Prozess mit anschließender Destillation im Copper Pot Still hergestellt. (Ihr Spitzname ist „Old Tom“). Wie viele andere London Dry Gins wird auch Tanqueray inzwischen nicht mehr in London hergestellt. Die Brennerei in Laindon, Essex, wurde 1998 geschlossen und heute befindet sich dort ein Gewerbegebiet das den Namen Juniper Park trägt. Die Produktion und Old Tom wurden beide zu Cameronbridge Distillery in Fife, Schottland verlegt.</p>
<p style="text-align: center"><img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter" src="http://www.cocktailsoldfashioned.de/wp-content/uploads/2010/12/Tanquery.jpg" alt="Tanquery Gin" width="215" height="392" /></p>
<p><strong>1831 – Aeneas Patent Coffey Still</strong></p>
<p>Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde versucht, die Destillation weiter zu entwickeln. Vor allem dahingehend, das der Vorgang schneller gehen sollte. 1826 erfand Robert Stein eine Methode bestehen aus zwei Säulen. Ein Ire und Aeneas Coffey, ein Mitarbeiter des Patentamtes, verbesserten diesen ersten Entwurf um Ihn dann 1831 als „Coffey“ Still beim Patent an zu melden.</p>
<p>Column stills ist auch als „continuos stills“ bekannt, weil, wie der Name vermuten lässt, man kontinuierlich, ohne die Notwendigkeit des Stoppen und Starten zwischen den Charge wie beim pot stills (auch bekannt als alambic stills), destillieren kann. Was letztendlich eine höhere Konzentration des Alkohols im späteren Destillat zulässt. Dies führt wiederum dazu, das wirtschaftliche Vorteile genutzt werden können, da in der späteren Spirituose weniger Alkohol benötigt wird. Letztendlich ist der Betrieb der column stills wirtschaftlicher wie der Betrieb der pot stills.</p>
<p><strong>1831-1870 &#8211; Dry Gin</strong></p>
<p>Das kontinuierliche Brennverfahren erlaubte es den Brennern erstens einen reineren Alkohol und zweitens eine größere Menge an Alkohol zu produzieren. Aufgrund dieses Fortschritts ist Gin der ab Mitte des 19. Jahrhunderts produziert wird mit den heute verfügbaren Qualitäten vergleichbar.</p>
<p>Die Brenner verringerten oder ließen aufgrund des Fortschritts den zuvor verwendeten Zucker, um die Schärfe des Destillates zu überdecken, weg.</p>
<p>Dieser neue Gin wird schließlich als Dry Gin oder London Dry Gin bekannt. Die ersten London Dry Gins waren wesentlich aromatischer als es heute für diesen Still üblich ist.</p>
<p>Die heutigen Vorschriften für London Dry Gin oder einfach nur London Gin geben vor, das er max. 0,1g Zucker je Liter im fertigen Erzeugnis und max. 5g Zucker je Hektoliter Methanol im verwendeten Agraralkohol aufweisen darf.</p>
<p><strong>1833 &#8211; Nordwestpassage</strong></p>
<p>Während des 19. Jahrhunderts baute Sir Felix Booth eine weitere Brennerei in Brentford. Booth´s Distillers stieg damit zur größten Brennerei in England auf. Zwischen 1829-33 finanziert er John Ross Expeditionen zur Entdeckung der Nord-West-Passage: Ross erreichte dieses Ziel nie. Allerdings entdeckte er bei seinen Expeditionen den magnetischen Nordpool und benannte diesen nach seinem Gönner die Boothia Peninsula in Kanada.</p>
<p><strong>1847 – Gründung von Boodles Gin</strong></p>
<p>Diese alte britische Marke stammt aus dem Jahr 1847. Heute wird sie ausschließlich in den USA verkauft. Die Marke wurde nach Boodle´s Gentlemen´s Club in Dt. James´s, London benannt. Im Jahre 1762 gründete Eward Boodle diesen Club und betrieb ihn auch selbst. Ungewöhnlich an diesem Gin ist, das er keine zitrus Botanicals enthält.</p>
<p><strong>1850 &#8211; Exporte, RAJ und G&amp;T</strong></p>
<p>Im Jahre 1850 erreichte Sir Felix Booth durch einen Initiativantrag beim britischen Parlament, dass die Zölle auf die Ausfuhr von Gin erlassen wurden. Londons Brenner ergriffen die Gelegenheit und exportierten ihre neue Qualität, den London Dry Gin, um sich neue Märkte zu erschließen.</p>
<p>London Dry Gin wurde ein bekanntes Getränk. Die Offiziere der königlichen Marine sowie die Herren bei RAJ mixten ihren Gin mit Arzneimittel wie Tonic (Gin &amp; Tonic) oder Bitters (Pink Gin) oder mit Soda und einem Stück Zitronen. Dieses Getränk (Gin &amp; Soda) wurde als „the British soldiers´s delight“ bekannt. Die Kombination Gin &amp; Ingwerbier nannte man „Hatfield“.</p>
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