Cocktails Old Fashioned

Thoughts of a mixology novice

Bar Convent Berlin 2014

Bar Convent Berlin 2014

October 19, 2014 |  by  |  Allgemeines, Rum, Tiki  |  Share

Bar Convent Berlin. Barwoche. Bartender’s Christmas. Die schönste Woche des Jahres. Viele Beschreibungen für den alljährlichen Wahnsinn, der sich Anfang Oktober in Berlin abspielt. Tiki Twister, Rumfest, Barstuff.de, Burger, Mezcal, Schokoladenespuma, amerikanische Botschaft, BCB, Düfte und Loft – um einige Schlagworte vorneweg zu bringen.

Gute Freunde und Blogkollegen haben ihre Eindrücke schon mitgeteilt, daher soll auch meine Sichtweise nicht fehlen.

Eine der schönsten Traditionen und das eigentlich Highlight eines jeden Berlinaufenthalts ist das mit den anderen Cocktail&Dreams-Mitgliedern geteilte Loft. An welchem anderen Ort trifft man so viele begeisterte, sympathische und vor allem verrückte Cocktailliebhaber, an welcher Bar bekommt man solche ausgefallenen Cocktails, wo fühlt man sich inzwischen mehr als heimisch? Alles in der Perleberger Straße 16. Die Ankunft wurde versüßt durch ein Catering von Pannek seine Budike. Tolle Idee, geschmacklich wirklich gut. Sonst kann man mich mit Sauerkraut jagen – als Eisbein-Sandwich ein Genuss!

Die Woche fing so richtig am Abend des Tages der Deutschen Einheit in der Bijou Bar in Mitte an. Kristina Wolf hat zum Tiki Twister eingeladen, zwecks Förderung des deutschen Tiki Teams. Aufgrund von personellen Engpässen hinter der Bar ergab sich für zwei Freunde und mich eine super Chance: Übernahme des Bartresens inklusive aller Vor- und Nachbereitungen. Eine aufschlussreiche Erfahrung, wenn man sonst nur vor dem Tresen steht. Gerade der Einsatz im Service zeigt auf, wie anspruchsvoll bisher doch unterschätzte Tätigkeiten sein können. Währenddessen kamen viele bekannte Gesichter aus der Rumwelt in der Bar vorbei, da am nächsten Tag das 4. German Rum Festival startete. Einige Gesichter sollte man die nächsten Tage an den unterschiedlichsten Orten immer wieder treffen …

Tiki Twister Bijour Bar BCB 2014

Nach einer kurzen Nacht folgte der erste Tag des Rum Festivals. Hier war Ian Burrell wie immer eine gesetzte Größe für ein Tasting, außerdem hielt die Master Distillerin von Appleton – Joe Spence – einen interessanten Vortrag über die altbekannte Produktrange von Appleton. Bis auf ein Tasting am nächsten Tag hat sich jedoch gezeigt, dass in erster Linie die Referenten einen Vortrag besuchenswert machen und ausschlaggebend sein sollten. Die vorgestellten Produkte konnten niemanden zu Begeisterungsstürmen überzeugen.

Dieses Jahr konnte ich zum Glück beide Tage des Festivals wahrnehmen. Dadurch hatte man die Chance, zumindest einen Großteil der Aussteller zu besuchen und unbekannte Produkte zu probieren. Aber die Auswahl war natürlich viel zu groß, um nur ansatzweise alles Neues kosten zu können. Die (keineswegs vollständigen oder gar repräsentativen) Highlights:

  • Espirito de Minas – toller Cachaca mit intensiven, aber ausgewogenen Zuckerrohrnoten
  • Magnifica Reserva Soleira – Cachaca, der im Solera-Verfahren mit bis zu zehn Jahre gereiften Bränden verschnitten wird
  • Compagnie des Indes – neue Rum-Reihe, der Caraibes-Blend ist schon auf dem Markt (guter Mixingrum), die bald folgenden Single Cask-Abfüllungen konnten schon verkostet werden und sind phänomenal. Besonders der Kubaner überrascht, weil er eben nicht typisch kubanisch ist.
  • Green Island – der (auf 2400 Flaschen limitierte) Green Island 151 war die Entdeckung der Messe. Trotz des Alkoholgehalts wenig Schärfe und interessante Anisnote.
  • HSE – der 55er Blanc ist seit Jahren schon eine Empfehlung, die wechselnden Finish-Abfüllungen können auch immer überzeugen. Dieses Jahr war der Rhum mit Single Malt-Finish ein besonders empfehlenswert.
  • Pusser’s – während der 15jährige Nelson’s Blood schon zu rund durch die Lagerung geworden ist, war die 54,5 %-Abfüllung einfach nur gut! Nicht zu scharf, aromatisch, mit mächtig Kraft dahinter. Günstige Bereicherung für viele Cocktails, rangiert mit Smith & Cross in einer Liga.
  • Alt Enderle – noch junger Rumproduzent aus Deutschland. Die ausgestellten Produkte waren (bewusst) noch nicht trinkreif, sondern sollten nur vorstellen, wohin die Reise geht. In Zukunft Potential vorhanden.
  • Plantation – 1989er Trinidad, Finish Bourbon und Cognac-Fass sowie Ananasrum.

Die Plantation-Rums erfordern ein paar gesonderte Worte. Das war das einzige Tasting, was sich sehr (!) gelohnt hat, da Alexandre Gabriel, der Eigentümer von Cognac Ferrand, direkte Proben aus Fassabstichen mitgebracht hat, darunter auch der erwähnte 1989er Trinidad. Ein Wahnsinnsrum! Außerdem konnten wir von einem aufwändig produzierten Ananasrum, im Stil des 19. Jahrhunderts, kosten, der mit Ananasschalen destilliert und in kleinsten Menge produziert wurde. Bitte dauerhaft auf den Markt bringen! Auch die restlichen dieses Jahr neu erscheinenden Single Cask-Rums (1997 Trinidad, Guatemala XO, Panama 8y, Belize XO) machten alle einen empfehlenswerten Eindruck.

Plantation Rum Festival 2014

Ein kleiner Hinweis: Bei den hier gelobten Produkten bitte immer im Hinterkopf behalten, dass eine Messe (gerade auf dem BCB mit ihren elenden Plastikbechern) mit der eher hektischen Umgebung und den davor und danach stattfindenden Veranstaltungen und kurzen Nächten nicht immer die beste Umgebung für ernsthafte Einschätzungen ist. Aber die obigen Produkte sollten auch in Ruhe zu Hause eine Menge Spaß bereiten!

Am zweiten Tag überzeugte neben den schon oben erwähnten Rums und der Plantation-Veranstaltung besonders die Fertigkeit einer karibischen Zigarrenrollerin, die im separaten Raucherbereich des Rumfests Zigarren vor den Augen rollte. Falls jemand im Duty Free noch über Bacardi Gran Reserva stolpert: Kann man trinken. Muss man zu dem Preis aber nicht. ;-)

Bars und gutes Essen durften an den Abenden natürlich nicht fehlen. Ein (möglichst früher) Besuch des Antlered Bunny ist mehr als empfehlenswert. Die wohl kleinste Bar Berlins, aber auf höchstem Niveau mit sympathischem Gastgeber. Es folgte das Burgeramt für einen nächtlichen Imbiss. Am zweiten Abend waren wir erst bei dem vorzüglichen Peruaner Serrano und anschließend auf der Tiki Party im Badfish mit dem eingeflogenen Barteam des Dirty Dick Paris und im benachbarten Becketts Kopf. Die Tiki Party litt erwartungsgemäß unter zu großem Besucherandrang, Becketts Kopf bot seine bewährte Standardkarte im gediegenen Umfeld an.

Der klassische Brückentag zwischen Rumfest und Bar Convent konnte nicht zum Ausschlafen genutzt werden, da um 11 Uhr eine Einladung in die U.S. Botschaft verlockte. Gemeinsam mit Daniel von trinklaune.de machte ich mich auf den Weg. Das Distilled Spirits Council of the United States stellte ihre Produkte in einem sehr angenehmen Rahmen in der Botschaft aus und gab Gelegenheit, mit Produzente in ruhiger Atmosphäre im Vorfeld des BCBs ins Gespräch zu kommen. Begleitet wurde die Veranstaltung mit einladenden Worten des U.S. Botschafters. Die Idee und die Umsetzung waren gut, wobei auch hier die typische Krankheit der Barwoche zum Vorschein kam: Reizüberflutung durch zu viele interessante Produkte. Schließlich gab es so viele Destillate, die es wohl erstmal nicht in Deutschland geben wird, so dass man gar nicht wusste, wo der beste Anfang liegt. Jammern auf hohem Niveau. ;-) Die ausgestellten Produkte waren jedoch auch alle auf dem BCB nochmal zu verkosten.

Hängen geblieben sind die Namen Corsair (Ryemageddon, Barrel Aged Gin), Koval (Robert Birnecker war vor Ort, gebürtiger Österreicher, brennt in Chicago mit seiner Frau Sonat Birnecker-Hart Whiskey und Gin, Four Grain und der White Rye waren sehr interessant) und Rum Chata (ist mehr aufgrund des Vertreters in Erinnerung geblieben, Rum Chata ist ein in der klassischen Bar überflüssiger Rumlikör, der wohl in der Clubszene in der USA sehr bekannt ist und in Deutschland Fuß fassen möchte).

Nachmittags folgte der obligatorische Montagsbesuch im Lagerverkauf von Barstuff.de. Gefährlich. Sehr gefährlich. Man weiß, man braucht eigentlich nichts, geht aber trotzdem um einen dreistelligen Betrag erleichtert aus dem Geschäft. Und das Jahr für Jahr. Abends dann der wohl ebenso obligatorische Besuch bei Chicago Williams, wo sich im Laufe der Barwoche anscheinend jeder blicken ließ, der mit der Spirituosenindustrie in Verbindung steht. Die Jungs haben beim C&D-Forumstreffen zu Pfingsten dieses Jahres schon das Catering in unserem Loft übernommen, daher war die exzellente Fleischqualität keine Überraschung mehr. Auf den Stil des kleinen Restaurants muss man jedoch stehen. Laut, voll, wenige, große Tische, Szene-Publikum.

Abends dann das neue Konzept des Mixology Markets. Liveübertragung der Barawards in getrennten Räumlichkeiten auf dem Messegelände inklusive verschiedener Cocktailstände (Favorit: Big Peat Chocolat Sour mit gleichnamigen Whisky und natürlich das Glas Champagner) der Sponsorunternehmen. Dadurch bedingt leider nur eine begrenzte Cocktailauswahl. Die Übertragung selbst verlief problemlos, die Stimmung war gut, im Ganzen ein netter Abend. Der eigentlich geplante Besuch des Franzotti im Anschluss endete dann doch frühzeitig im Loft. Wer rechnet schon damit, dass eine Bar auch in dieser Woche montags geschlossen bleibt – zumal nirgends bei den Bar Awards nominiert?

Da war er nun – der große Tag, Eröffnung des Bar Convents. Nach einigen Unklarheiten bezüglich der Presseeintrittskarten (und auch gewaltigen Wartezeiten bei normalen Eintrittskarten) konnte es losgehen. Inzwischen auf drei Hallen erweitert, war es auch diesmal die größte Herausforderung, die interessanten Vorträge und Stände in Einklang zu bringen und am Ende nicht mit dem Gefühl nach Hause zu fahren, doch etwas verpasst zu haben. Wirklich grandiose Innovationen gab es nun nicht, aber es waren schöne Stunden. Eine Übersicht:

  • Profit machen mit Hammer und Basilikum – guter Vortrag von Jörg Meyer und Steven Schneider, Blick in die Kalkulation und Konzepte ihrer Bars
  • Rum – Tasting mit über 15 Rums, moderiert von Ian Burrell. Wieder keine großen Rumüberraschungen, aber toller Referent. Special Guest Ron Jeremy.
  • Technique Driven Cocktails – Jeffrey Morgenthaler hat sehr anschauliche einige Mythen über die Technik des Cocktailmixens – etwa dem Pressen von Zitrusfrüchten – aufgeklärt, passend zu seinem empfehlenswerten “The Bar Book”
  • Düfte – eine World Class Experience – der Vortrag von Arnd Henning Heissen – Barchef vom Curtain Club und Fragrances im Ritz Carlton – über die Cocktails im Fragrances. Heissen ist der geborene Gastgeber, toll inszeniert.
  • Das Tiki-Revival mit Premium-Rums von Plantation – konnte leider nicht ganz an die Plantation-Veranstaltung des Rumfests anknüpfen, war aber durch Gabriels Anwesenheit wieder hochkarätig besetzt.
  • Gin Mare: Rote Zwiebeln, Paprika und Pfeffer funktionieren super in einem Gin Sour
  • Windspiel – Seit August als Gin aus Kartoffeln auf dem Markt. Passend dazu eigenes Tonic Water und eigene Gin Trüffel. Sehr schmackhafte, einfach zu trinkende, nicht zu wacholdrige Gin Tonics. Und wirklich leckere Trüffel!
  • Kernernergie – die besten Nüsse für die gehobene Gastronomie. Macht immer wieder Spaß, sich durch das Sortiment zu naschen. Dieses Jahr fand ich den Marrakesch-Mix besonders gut.
  • El Jolgorio Mexicano – intensiv-aromatische Mezcals, welche noch einen deutschen Vertrieb suchen. Der Mexicano war unser Favorit.
  • Agave Spirits Awards Europe 2014 – erste europäische Awardsverleihung für Agavenbrände. Gutes Konzept zur Vermarktung in Europa. Die Verkostung fand im 19. August in Stockholm statt, Sieger gerade erwähnter Mezcal und Arette Reposado.
  • The Bitter Truth – in Zuammenarbeit mit Havana Club wurde die Reihe “Essence of Cuba” mit den Essenzen Coffee, Honey, Aromatic Leaf und Island Fruit herausgebracht. Diese Aromen sollen die Hauptbestandteile von Havana Club 7y darstellen. Idee dahinter: Man “verfeinert” sein Glas Havana Club 7y mit einigen Tropfen der Essenzen in die Richtung, die man ausgeprägter wahrnehmen möchte. Oder nutzt es anderweitig in Cocktails. ;-)
  • Schweppes Dry Tonic – hinsichtlich Preis/Leistung und Verfügbarkeit ein ganz großer Coup. Kommt zwar nicht an Fever Tree und Fentimans heran, ist aber aufgrund der Verbreitung und des Preises eine betrachtenswerte Alternative
  • Thomas Henry – hat seine Produktrange um Cherry Blossom Tonic, Mango- sowie Grapefruitlimonade erweitert. Während die ersten beiden Produkte nicht ganz meinen Geschmack getroffen haben und aromatisch zu kräftig wirken, ist die Grapefruitlimonade für etwa eine Paloma gut einzusetzen
  • viele, viele andere Produkte, Cocktails und Informationen, an die ich mich schon jetzt nicht mehr erinnern kann …

TBT Essence BCB 2014

Mezcal BCB 2014

Am Dienstagabend folgte dann noch ein ausgiebiges Barhopping. Von der Thomas Henry Soiree im neu eröffneten The Coven ging es weiter zur leider völlig überlaufenen Schweppes 120 Minuten Party in der Booze Bar, danach ein Abstecher in das Immertreu und auf dem Rückweg noch ein rascher Blick in die Bar am Lützowplatz zur Pernod Ricard-Feier.

Mittwochs erlebten wir vielleicht das Highlight in Sachen Cocktailbars: Besuch des Fragrances im Ritz Carlton. Diese Bar muss man gesehen haben, daher möchte ich nicht zu viel verraten. Nur so viel: Die Cocktailkarte wartet am Eingang und besteht in erster Linie aus Parfumflakons. Nachdem wir uns zu acht durch die ganze Karte probiert haben, ging es rasch weiter zum Curtain Club, der klassischen Hotelbar. Hier überzeugt besonders die Abwandlung des Blue Blazers. In der Präsentation als auch dem Geschmack. Danach warfen wir in der Monkey Bar einen Blick über die Dächer Berlins, aufgrund des enormen Andrangs jedoch ohne Getränk in der Hand, stärkten uns noch kurz mit einer obligatorischen Currywurst und wollten auf einen Absacker bei der Bar des Hotels am Steinplatz vorbeischauen. Die leider gerade abgeschlossen wurde. Glücklicherweise kannten wir die Qualitäten der Bars bereits, also ging es mit früh in die Morgenstunden im Loft weiter.

Mit dem üblichen Chaos am Abreisetag (Frühstück, aufräumen, übrig gebliebene Lebensmittel verteilen, verabschieden, letzte Cocktaildiskussionen zu Ende führen, sich wundern, warum man immer mit viel mehr Gepäck zurück fahrt, als man hingekommen ist) endete die wohl beste Woche des Jahres. Nächstes Jahr wieder. Und dann mit noch verrückteren Aktionen. Denn die gab es im Gegensatz zu 2013 leider zu wenig. ;-)

PS: Für den Schokoladenespuma muss man im Loft dabei gewesen sein. Ebenso für Don Zapaca.

 
1 Kommentar
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