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Thoughts of a mixology novice

Der Affe aus dem Wald

Der Affe aus dem Wald

December 22, 2009 |  by  |  Allgemeines  |  Share

Am Montag den 14. Dezember lud die DBU Sektion Ba-Wü gemeinsam mit den Black Forst Distillers in das Hotel Traube Tonbach zum Tasting der letzten drei Varianten des Monkey 47.

In den letzten Monaten veranstalteten Alexander Stein und Christoph Keller gemeinsam mit Barkeepern und Conniseuren der Bar immer wieder Tastings um gemeinsam den ersten Schwarzwald Dry Gin zu entwickeln.

Bei diesem abschließenden Tasting standen den 15 angereisten Barkeepern die letzten drei Alternativen zur Auswahl. Nach einer kurzen Vorstellung der beiden Protagonisten und ihrem Produkt ging es dann zur Verkostung der drei Destillate. Die drei Alternativen wurden von den Teilnehmern sowohl pur als auch im GinTonic verkostet und anschließend bewertet. Fast einstimmig wurde sich auf das dritte zu verkostende Destillat geeinigt.

Monkey 47 Verkostung

Monkey 47 Verkostung

Herr Stein und Herr Keller wollen mit Ihrem neuen Produkt dem Monkey 47, der im Mai 2010 auf den Markt kommen soll, einen Gin produzieren, der deutlich und rein nach Wacholder schmeckt. Er soll feinblumig-lieblich und floral duften. Des Weiteren sollen Zitrus-, leicht würzige Noten und eine subtile, bittere Fruchtnote den Geschmack dominieren. Insgesamt soll ein tiefgründiger und harmonisch ausgewogener Gin produziert werden.

Diese Anforderungen sahen alle im dritten Destillat erfüllt. Den Grundstein für diesen Gin bildet ein höchstgradig rektifizierter Ethylalkohol. In diesem Ethylalkohol haben die gintypischen Kräuter,

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Früchte und Gewürze, die sowohl aus Asien, Nord- und Südamerika als auch aus dem Schwarzwald stammen, 36 Stunden Zeit ihre Aromen abzugeben. Insgesamt beinhaltet der Schwarzwald Dry Gin 47 verschiedene botanische Zutaten. 15 davon in signifikanten Mengen, die übrigen 32 als Beigabe zur Gewährleistung einer größtmöglichen Komplexität.

Monkey47 Botanicals

Monkey47 Botanicals

Nach den 36 Stunden wird das Mazerat destilliert. Für die Destillation wurden von Herrn Stein neue Brennblasen entwickelt. Er baute in die Brennblase Geistkörbe oberhalb des Flüssigkeitsspiegels ein um über diese gewisse Kräuter-Aromen in das Destillat zu extrahieren. Das entstanden Destillat wird anschließend mit nordschwarzwälder Quellwasser auf eine Trinkstärke von 47 % Vol. herabgesetzt und für ca. 3 Monate in traditionellen Steinkrugbehältnissen gelagert.

Der Monkey 47 – Schwarzwald Dry Gin wir d ein 100%tiger Jahrgangsgin werden. Daher wird er von Jahr zu Jahr leichte Unterschiede in Geschmack und Geruch aufweisen.

Nach lehreichen zwei Stunden, in denen zum Abschluss noch eine geheime Zutat, die Preiselbeere, verraten wurde ging es zum Abendessen. Im Restaurant Bauernstube ließen sich alle Teilnehmer bei einem 5-Gang Menü von den Kochkünsten Jochen Reidts und dessen Team verwöhnen. In der Traube Bar konnte anschleißend noch der eine oder andere Cocktail genossen werden bevor es langsam jeden auf sein Zimmer zog.

Dieser Gin darf gespannt erwartet werden.

www.monkey47.com

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5 Kommentare
  1. Schwarzwald Gin gibt’s doch schon – Blackwood… ;)

    Klingt gut, bin gespannt!

  2. Wuah noch ein Gin…
    Dass der Markt noch nicht gesättigt ist. Ich lass mich mal überraschen, bin aber noch nicht wirklich begeistert, was aber nicht an dem Bericht liegt, sondern an der Sache.
    Schöner Einstieg viel Spaß noch ;)

  3. Fabian Schuze

    Vom Geschmack her kann ich mal schon verraten, dass diese Produkt nicht unter “Wuah noch ein Gin” fällt. Aber es wird sicher die eine oder andere Diskussion darum geben. Schon allein deshalb bin ich mit euch sehr gespannt.

  4. Sehr genial, die website! Zitat am Ende des Durchblätterns der Botanicals: “Super duper top secret Zutat bla bla bla [...] Leider können wir die Identität dieser wilden, geschmacksprägenden Zutat heute noch nicht preisgeben. Nur so viel sei schon einmal verraten: Es hat nichts mit Gurken zu tun.”

    Da musste ich laut auflachen :D

  5. Noch mehr Gins bitte! Und bitte auch aus GSA! Her damit! Und bitte nicht unter 30EUR die Flasche!

    (Ich frage mich an dieser Stelle, warum die Deppen aus England und anderswo her ihr Zeug zum Teil für 20 EUR oder knapp drüber verkofen – siehe Sipsmith, Geranium.)

    Und eine tolle Story muss dabei sein, damit man den Gästen was erzählen kann! Und bitte nicht unter 25.348 Botanicals! Mehr ist besser!

    Her damit! Her damit!

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