Archive for January, 2009

Logo für Bargeflüster gesucht!

Posted in Allgemeines on January 27th, 2009 by Sascha – Be the first to comment

Bruichladdich 2001Wie im letzten Post schon kurz erwähnt, suchen wir noch ein Logo für die die Blogaktion “Bargeflüster”! Wer ein Logo einreichen möchte, schickt es bitte bis 14.02.09 an Christian Niefanger von den Cocktailwelten: partyboy84 /at/ gmail.com. Aus allen Einsendungen wird dann wieder per Umfrage das endgültige Logo des Bargeflüsters bestimmt.

Mitmachen kann jeder, der ein bisschen grafisch begabt ist. Achtet aber darauf, dass das eingesandte Logo hochauflösend ist, so dass es auch für den Druck geeignet ist. Dem Designer des Gewinnerlogos winkt eine Flasche des links abgebildeten Bruichladdich 2001.

GSA Blogaktion heißt Bargeflüster!

Posted in Allgemeines on January 23rd, 2009 by Sascha – Be the first to comment

Nachdem die letzte Woche über eine Umfrage lief, wie die zukünftige Blogaktion der deutschen Bar- und Cocktailblogs heißen soll, steht nun der Name fest: Bargeflüster! Insgesamt wurden 283 Stimmen abgegeben, wobei Bargeflüster mit 43,46% der Stimmen einen sehr großen Vorsprung zum zweitplatzierten Vorschlag “Eingeschenkt” vorweißen kann.

Als nächsten Schritt gilt es nun ein passendes Logo für die Aktion zu finden. Wer ein Logo einreichen möchte, schickt es bitte an Christian Niefanger von den Cocktailwelten: partyboy84 [at] gmail.com. Aus allen Einsendungen wird dann wieder per Umfrage das endgültige Logo des Bargeflüsters bestimmt.

Das erste Bargeflüster wird wahrscheinlich am 27. Februar 2009 stattfinden.

Tipps für Anfänger: Cocktailbücher

Posted in Bücher on January 19th, 2009 by Sascha – Be the first to comment

Um die vorgestellten Werkzeuge und “Verbrauchsgegenstände” richtig verwenden zu können, ist es sinnvoll, eines oder mehrere Bücher anzuschaffen und durchzuarbeiten. Viele Bücher sind aber nicht nur für Anfänger interessant, sondern auch für Fortgeschrittene und Profis. Bestes Beispiel sind die Reprints sehr alter bzw. der ersten Cocktailbücher überhaupt. Durch diese kann man die Entwicklung eines bestimmten Cocktails oder einer Drinkfamilie studieren und kann dieses Wissen evtl. einsetzen, um den Gästen ein authentischeres und/oder qualitativeres Erlebnis zu bereiten. In diesen antiken Büchern wird teilweiße auch viel mehr Wert darauf gelegt, dass man das Zusammenspiel verschiedener Zutaten richtig versteht, anstatt einfach nur blind abgedruckte Rezepte abzuarbeiten, wie es heute oft üblich ist.


The Cocktails of the Ritz Paris
von Colin Peter Field (2003, ca. 15€)
Colin Peter Field stellt in diesem, in Leinen gebundenen, Buch die berühmtesten Cocktails des Ritz Paris vor. Hierbei legt er viel Wert auf Hintergrundinfos zu den einzelnen Drinks und befasst sich auch ein wenig mit damit, welcher Typ Mensch dem Bartender gegenüber sitzt und wie man dessen Wünsche am besten erfüllen kann (-> The psychology of mixing drinks).The Cocktails of the Ritz Paris

Erlesene Cocktails für private Gäste von Dietrich Bock (1997, ca. 20€)
Dietrich Bock hat sich lange Zeit mit Barliteratur aus allen Jahrzehnten des letzten und vorletzten Jahrhunderts beschäftigt und hat seine Schlüsse und Gedanken in diesem Buch zusammengefasst. Es ist beeindruckend, dass das Buch schon 1997 erschienen ist, da zu dieser Zeit bedeutend weniger Interesse an qualitativ hocherwertigen Cocktails und deren Geschichte bestand als heute. Sehr zu empfehlen(!), auch wenn einzelne Zutaten und Rezepte mittlerweile überholt sind.

The Fine Art of Mixing Drinks von David Augustus Embury (1948, ca. $30)
Lange Zeit war dieses Buch nur auf ebay zu sehr teuren Preisen erhältlich. Glücklicherweiße fand das Greg Boehm genauso frustirierend wie wohl die meisten anderen Cocktailfans auch und verkauft seit letztem Jahr Reprints einiger wichtiger alten Barbüchern. In The Fine Art of Mixing Drinks beschäftigt sich David Embury mit den grundlegenden Techniken und Werkzeugen, geht aber auch sehr detailiert darauf ein, wie verschiedene Zutaten zusammenspielen und wie man darauf aufbauend eigene Drinks gestalten oder einen vorhanden erfolgreich abwandeln kann. Dieses Wissen wird immer anschaulich am Beispiel von verschiedenen Rezepten behandelt, so dass auch viele Cocktails und andere Drinks vorgestellt werden. Die Qualität dieses Reprints ist, wie bei allen anderen Büchern von Mud Puddle Books (günstig erhältlich bei Cocktailkingdom), sehr gut und authentisch. Kauftipp!

Harry Johnson’s Bartenders Manual von Harry Johnson (1900, ca. $30)
Auch bei diesem Buch handelt es sich um einen Reprint von Mud Puddle Books – ich weiß zwar nicht wie die Originale des Bartenders Manual aussehen bzw. ausgesehen haben als sie neu waren, aber man hat schon fast das Gefühl ein Original in der Hand zu halten. :-) Dafür sorgen der hochwertige Einband, die vielen Abbildungen in altem Stil und die antike Werbung für meist nicht mehr erhältliche Produkte. Der Inhalt selbst ist natürlich auch klasse. Auf den ersten knapp 150 Seiten werden Grundlagen für den Betrieb einer Bar (natürlich aus der Sicht des 19ten Jahrhunderts) vermittelt, woraufhin wichtige Zutaten und Rezepte besprochen werden. Dieses Buch ist vor allem für diejenigen interessant, die sich für den geschichtlichen Aspekt von Cocktails interessieren!

The Essential Bartenders Guide von Robert Hess (2008, ca. $13)
Das Buch von Robert Hess hab ich eigentlich nur mitbestellt, weil mir seine Videos immer sehr gut gefallen haben und weil der Preis bei Cocktailkingdom mit 13$ sehr günstig war. Wirklich viel hab ich durch den Titel erstmal nicht erwartet (essentiell, ultimativ, usw. werden imho viel zu häufig benutzt). Für einen Anfänger oder Fortgeschrittenen Cocktailfan ist es aber imho eines der besten Bücher. Es ist quasi ein stabiler Ordner, so dass man ohne Probleme in der Küche damit arbeiten kann und das Buch ist aufgebaut, wie die Episoden des Cocktail Spirits. Am Anfang gibt es eine Einführung in die Geschichte der mixed Drinks, die verschiedenen Kategorien von Drinks werden beschrieben, die Werkzeuge und die wichtigesten Spirituosen werden (kurz) vorgestellt und dann geht es an die Rezepte. Hierbei wird viel Wert darauf gelegt, dass man die Zusammensetzung der Cocktails von Anfang an richtig versteht und auch dass man nur mit Qualitätsprodukten gute Cocktails herstellen kann. Für den günstigen Preis auf jeden Fall ein Kauftipp!The Essential Bartender's Guide

The Mixologist: Journal of the American Cocktail Vol.1 (2005, ca. 12€)
Die Mixologist Reihe ist eine Aufsatzsammlung von verschiedenen (berühmteren) englischsprachigen Bartendern und Cocktailbegeisterten. Sehr empfehlenswert, falls man sich für die angesprochenen Themen interessiert.

  • A Brief History of Punch by David Wondrich
  • The Rise and Fall of the Martini by Robert Hess
  • History and Character of the Gimlet by Paul Clarke
  • The Genealogy & Mythology of the Singapore Sling by Ted “Dr. Cocktail” Haigh
  • The Bellini by Lowell Edmunds
  • If you Like Pina Coladas by Jared Brown
  • Antoine Amedee Pexchaud by Phil Greene
  • Down to the Sea in Ships by Anistatia Miller
  • The Defintive Guide to Simple Syrup by Darcy O’Neil
  • Twenty-First Century Cocktails by Audrey Sanders
  • The Long and Winding Road by Gary Regan

The Mixologist: Journal of the American Cocktail Vol.2 (2006, ca. 13€)
Die Mixologist Reihe ist eine Aufsatzsammlung von verschiedenen (berühmteren) englischsprachigen Bartendern und Cocktailbegeisterten. Sehr empfehlenswert, falls man sich für die angesprochenen Themen interessiert.

  • The Cocktail by Christine Sismondo
  • Our Heritage in the Mint Julep by LeNell Smothers
  • The Birth of the Pinks by Gary Regan
  • Enter the Mixologist by Robert Hess
  • What makes a great Bar? by Dale Degroff
  • Raising the Bar on the High Seas by Ryan Magarian
  • The Worldwide Cocktail Club by Jared Brown & Anistatia Miller
  • Ice-Cold Thoughts by Audrey Saunders
  • The Definitive Guide to Sweet & Sour by Darcy O’Neil
  • Absinthe by Gwydion Stone
  • The Spirit of the Bat by Robert Hess

The Mixologist

Cocktails: Über 1000 Drinks mit und ohne Alkohol von Franz Brandl (2008, ca. 15€)
Dieses Buch wird oft als gutes Anfängerbuch beschrieben, da es viele Rezepte und einen großen Warenkundeteil bietet. Allerdings ist dieses Buch meiner Meinung nach nur als Rezeptbuch wirklich zu gebrauchen, wobei der Schwerpunkt klar bei saftigeren Cocktails liegt. Die Warenkunde ist mir aber zu oberflächlich und gespickt mit nicht zu empfehlenswerten Marken – als kurzer Überblick ok, aber mehr nicht. Die meisten Infos kann man sich auch innerhalb kurzer Zeit im Internet zusammen suchen. Durch den günstigen Preis könnte man es theoretisch Anfängern ohne jegliches Vorwissen empfehlen, gäbe es da nicht noch andere Bücher. Joy of Mixology, The Craft of the Cocktail, The Essential Cocktail und andere sind mindestens genauso gut für Anfänger geeignet, bieten aber wesentlich mehr Wissen und imho auch bessere Rezepte.

American Bar by Charles Schumann (1991, ca. 35€)
Der Klassiker unter der deutschen Barliteratur! Schumann beginnt, im Gegensatz zu den meisten anderen Büchern, mit dem Rezeptteil und widmet sich dann erst den wichtigsten Zutaten und Theoriethemen (wie Werkzeug, der Bartender). Auch nach all den Jahren ein schönes Buch, allerdings sind viele Rezepte von Herr Schumann verändert worden. Hier sollte man ein wenig aufpassen. ;-) American Bar

Diffords Guide von Simon Difford (2008, ca. 25€)
Wenn man ein reines Rezeptbuch benötigt, ist der Diffords Guide eine definitive Empfehlung. In der aktuellen Ausgabe (#7) sind 2250 Rezepte aus jeder erdenklichen Kategorie enthalten – auch mit neueren Zutaten, wie z.B. St. Germain.

The Joy of Mixology von Gary Regan (2003, ca 24€)
Gary Regan behandelt auf den ersten 200 Seiten allen möglichen Theoriethemen (u.a. Geschichte der Mixed Drinks, Drinkskategorien, Werkzeuge, Spiritupsen, usw) und widmet sich dann auf 150 Seiten vielen klassischen und neueren Rezepten. Sehr empfehlenswert, falls man ein Buch für (fast) alle Themen kaufen möchte.

Vintage Spirits & Forgotten Cocktails/Vintage Cocktails & Spirits von Ted Haigh (2004, ca. 20€)
Dieses Buch ist sozusagen die Bibel der neuen alten Cocktailklassiker. Ted Haigh beschreibt auf den ersten Seite die Geschichte der Mixed Drinks (Anfänge, Blütezeit, Prohibition, Dunkles Zeitalter, Neuanfänge) und widmet sich dann 80 Cocktails, die vor dem Erscheinen des Buches nur in wenigen Bars gemixt wurden. Hierbei ist fast jedem Cocktail 1-2 Seiten gewidmet; mit schönen Fotos und kurzer Hintergrundgeschichte. Das Buch ist allerdings eher etwas für Fortgeschrittene, da teilweiße sehr exotische Zutaten verlangt werden. Leider ist die Version mit dem Originaltitel auf dem Cover, Vintage Spirits & Forgotten Cocktails, so gut wie nicht mehr zu kommen. Vintage Cocktails & Spirits, welches sich bis auf das andere Cover nicht von dem erst genannten Buch unterscheidet, findet man allerdings hier und da für ca 20€. Wer sich etwas gedulden kann, wartet auf die Neuerscheinung im Juli 2009, die einen ausführlicheren Geschichtsteil (inkl. die Bedeutung von Foren & Blogs in den letzten Jahren) und mehr Rezepte enthalten soll.

The Craft of the Cocktail von Dale Degroff (2002, ca. 30€)
The Craft of the Cocktail ist auch ähnlich aufgebaut wie Joy of Mixology von Gery Regan, legt aber mehr Wert auf die Rezepte und bietet viele Variationen und Hintergrundinfos. Ebenfalls sehr zu empfehlen!

Imbibe! von David Wondrich (2007, ca. 16€)
Imbibe! beschäftigt sich eingehend mit dem Leben von Jerry Thomas und seinem Cocktailbuch aus dem Jahre 1862, welches das erste Handbuch für Bartender war. Sehr schön zu lesen, mit interessanten Geschichten zu jedem Cocktail bzw Cocktailfamilie! Sehr zu empfehlen! Man sollte sich aber auch ein bisschen für Geschichte interessieren, sonst wird es eventuell langweilig.Imbibe!


Da dieser Post schon ziemlich lang geworden ist, folgen die restlichen Bücher in einem anderen Post. Es gibt einfach zu viele gute Bücher! :-)

Deutscher Mixology Monday

Posted in Allgemeines on January 15th, 2009 by Sascha – Be the first to comment

Angeregt durch einen Post von Cocktailwelten wurde die vergangenen Tage über einen Namen für die zukünftige GSA (Germany, Switzerland, Austria) Blogaktion auf Mixology diskutiert. Diese soll das deutschsprachige Pendant zum englischsprachigen Mixology Monday werden, bei welchem ein gastgebender Blog ein Thema vorgibt und andere Blogger daraufhin zu diesem Thema einen kleinen Artikel schreiben. Der Gastgeber veröffentlich die eingereichten Beiträge nach ein paar Tagen auf seinem Blog und gibt so eine Übersicht, welche Artikel eingereicht wurden. Auf diese Weiße hat sich schon seit längerem eine enge und stetig wachsende Community gebildet. Nach diesem Vorbild soll nun am letzten Sonntag des Monats die deutschprachige Blogaktion stattfinden, um auch in den GSA Ländern eine größere und engere Gemeinschaft zu bilden.

Es ist soweit! Nach einer Warmlaufphase, in der unsere Community eine Vielzahl guter Vorschläge erarbeitet hat, geht es nun zur Abstimmung. Wie soll die monatliche Blogaktion der deutschsprachigen Bar-, Cocktail und Spirituosen-Blogs heißen?

An der Abstimmung könnt Ihr überall teilnehmen, wo Ihr das Abstimmungs-Widget auf einem Blog findet. Die Stimmen werden automatisch zentral zusammengeführt und ausgewertet. Abstimmen kann und soll man nur einmal!

Das Abstimmungsprogramm registriert zu diesem Zweck Eure IP-Adresse. Mit Hilfe Eurer Iphones oder Blackberrys zu multiplen Persönlichkeiten zu avancieren, ist nicht in Eurem (gesundheitlichen) Interesse! ;)

Die Abstimmung endet am 21.1.2008 um Mitternacht. Viel Spaß beim Abstimmen!

Tipps für Anfänger: Liköre

Posted in Zutaten on January 13th, 2009 by Sascha – 1 Comment

Kommen wir nun zu den wichtigsten Likören. Der Einfachheit halber habe ich bei den Likören nur die wirklich empfehlenswerten Marken aufgezählt, da es sonst einfache zu viele geworden wären. Die Auswahl erfolgte, wie bei den Spirituosen und Sirups auch, auf Basis eigener Erfahrungen und auf Notizen, die ich über die letzten 1-2 Jahre beim Lesen verschiedener Foren/Blogs gesammelt habe.

Orangenlikör

  • Triple Sec: Generische Bezeichnung für einen farbenlosen Orangenlikör, der Neutralalkohol zur Basis hat.
  • Cointreau (17€/0.7L): Wird seit 1875 produziert und war der erste Likör mit der Bezeichnung Triple Sec. Jedoch ist Cointreau sehr hochwertig, so dass dieser nicht durch einen anderen Triple Sec ersetzt werden sollte, falls das Rezept explizit nach Cointreau verlangt. Gibt es öfters für ca. 12€ in Supermärkten im Angebot. Bei diesem Preis braucht man fast keinen “normalen Triple Sec”, sondern kann den Cointreau in ziemlich allen Cocktails einsetzen, wo Triple Sec verlangt wird.
  • Grand Marnier Cordon Rouge (22€/0.7L): Ein Orangenlikör, der nicht auf Neutralalkohol basiert, sondern auf Basis von Brandy. Wie bei Cointreau nicht durch einen anderen Likör zu ersetzen, falls dieser verlangt wird.
  • Grand Marnier Cordon Jaune (10€/0.7L): Der Cordon Jaune ist ein normaler Triple Sec mit gutem Preis-/Leistungsverhältnis, falls der Cointreau zu schade ist.
  • Marie Brizard Curaçao Orange: MB Curaçao Orange nutzt Brandy und Rum als Alkoholbasis und schmeckt als Curaçao hauptsächlich nach bitteren Orangen. Sehr gut im Mai Tai!

Einen sehr umfangreichen Vergleich von Orangenlikören und einen detailierteren Versuch Triple Sec und Curaçao zu definieren gibt es bei Oh Gosh!.

Aprikosenlikör/Apricot Brandy

  • Marie Brizard Apry (14€/0.7L): Ein Aprikosenlikör auf Brandy-Basis (=Apricot Brandy). Runder Geschmack, wird of im C&D Forum empfohlen.
  • Giffard Abricot du Roussillon (13€/0.7L): Dieser Likör wird aus der Aprikosensorte Roussillon hergestellt und ist sehr hochwertig. Passt manchmal evtl. nicht zu 100%, falls ein Apricot Brandy verlangt wird, aber meistens schmecken mir die Drinks mit dieser Zutat sogar besser.

Kirschlikör/Cherry Brandy

  • Boudier Guignolet de Dijon (15€/0.7L): Bei dem Guignolet de Dijon werden nur die Kirschen selbst, ohne ihre Kerne verarbeitet. So hat dieser Likör einen schönen und reinen fruchtigen Kirschgeschmack.
  • Cherry Heering: Ein Likör auf Brandy Basis, bei dem auch die Kirschkerne verarbeitet werden. So gut wie unersetzbar in einem Singapore Sling.
  • Luxardo Maraschino: Dieser Likör wird aus Maraska-Kirschen hergestellt, wobei auch die Kerne bei der Herstellung mitverarbeitet werden. Die Maraska-Kirsche kommt aus der Region um Zadar in Kroation und ist kleiner und herber als z.B. unsere heimischen Kirschsorten. Das gibt Maraschino-Likör einen einzigartigen Geschmack, weshalb in Rezepten gezielt nach Maraschino gefragt wird. Der Likör von Luxardo ist sehr hochwertig und wird oft in Bars verwendet.

Falernum
Falernum ist ein Likör aus der Karibik, der Rum zur Basis hat und mit Limetten, Nelken, Kardamom, Zimt und anderen Gewürzen aromatisiert wird.

  • Forgotten Flavors Falernum (25€/0.5L): Das einzige gute Falernum, das man in Deutschland kaufen kann. Etwas kostenspieliger, aber sein Geld wert.
  • Selbst herstellen: Ausgehend von Paul Clarke’s Recipe No8 gibt es in englischsprachigen Blogs viele verschiedene Falernumrezepte, die man leicht Zuhause testen kann. Dazu folgt später ein gesonderter Post.

Pfirsichlikör

  • De Kuyper Peachtree (10€/0.7L): Fruchtig und süß. Schmeckt imho leicht künstlich (wobei ihn andere auch super finden).
  • Pepino Peach (10€/0.7L): Schön fruchtig und süß. Empfehlung!

Kokosnusslikör

  • Malibu (11€/0.7L): Kokoslikör, der mit Rum versetzt wird.
  • Appleton Koko Kanu (13€/0.7L): Ist eigentlich kein Likör, passt aber am besten hier hin. Koku Kanu ist ein Rum, der mit Kokos aromatisiert wurde. Kräftiger und natürlicher im Geschmack als Malibu.
  • Belmont Estate Coconut Rum (30€/1L): Wird im C&D Forum oft als bester “Kokosnusslikör” empfohlen.

Sloe Gin

  • Gordon’s Sloe Gin (26€/0.7L): Fruchtig süß, leicht säuerlich. In einigen Cocktails schon zu süß.
  • Boudier Sloe Gin (20€/0.7L): Schön fruchtig, säuerlich. Super Preis-/Leistungsverhältnis!
  • Plymouth Sloe Gin (33€/0.7L)
  • The Bitter Truth Sloeberry Gin Vintage 2008 (28€/0.5L): Fruchtig, säuerlich, leicht trocken. Der Gin ist im Gegensatz zu Boudier, Gordon’s und Plymouth noch deutlich schmeckbar.
  • Selbsthergestellter Sloe Gin: Man kann Sloe Gin auch sehr einfach selbst herstellen, wenn man reife Schlehen organisieren kann. Um Sloe Gin herzustellen, legt man die Schlehen in Gin (ca. 1L : 1Kg) ein und rührt die ersten paar Wochen täglich und später alle paar Tage die Mischung um. Nach ca. 3 Monaten filtert man die Schlehen aus dem Gin herraus und süßt den Sloe Gin noch etwas, so dass er nicht zu sauer ist. Viele Tipps dazu gibt es auf Sloe.biz.

Bitterliköre & Kräuterliköre
Allesamt zu empfehlen, allerdings (wie so vieles) Geschmackssache. Man braucht sie allerdings nicht unbedingt und sollte sie erst kaufen, wenn man wirklich über ein Rezept stolpert, das einen dieser Liköre verlangt.

  • Barbieri Aperol (10€/0.7L):
  • Campari (16€/1L)
  • Galliano Smooth Vanilla Liqueur (16€/0.7L)
  • Licor 43 (15€/0.7L)
  • Chartreuse Jaune (20€/0.7L)
  • Chartreuse Verte (24€/0.7L)
  • Bénédictine D.O.M. (20€/0.7L)

Holunderblütenlikör

  • St. Germain (35€/0.7L): Ein fantastischer Holunderblütenlikör. Man findet vielleicht hier und da einen Holunderblütenlikör von einem kleinen, lokalen Hersteller, der an den St. Germain ran kommt, aber ansonsten gibt es nichts Vergleichbares. In UK bekommt man diesen Likör schon für knapp unter 20€ -> Sammelbestellungen bei UK Shops gibt es des Öfteren im C&D Forum.

Allgemein wird im C&D Forum nach folgender Reihenfolge empfohlen:

  1. Boudier
  2. Marie Brizard
  3. Giffard
  4. De Kuyper
  5. Bols

Allerdings haben eigentlich alle Firmen auch ein paar Nieten im Programm. Vorher informieren und vergleichen ist Pflicht!

Tipps für Anfänger: Sirup, Saft und Früchte

Posted in Zutaten on January 12th, 2009 by Sascha – Be the first to comment

Sirup
In Deutschland ist Sirup von Monin, Riemerschmied (empfehlenswert ist nur der Barsirup, der Fruchtsirup dagegen nicht) und Giffard am verbreitesten. Alle drei stellen prinzipiell guten Sirup her, wobei ich bei Monin und Riemerschmied schon herbe Enttäuschungen erlebt habe.

  • Zuckersirup: Monin, Giffard, Riemerschmid (bar) oder selbst herstellen. Alle drei Hersteller sind gut verwendbar, sind aber unterschiedlich süß. Beim selbst Herstellen von Zuckersirup, kann man bei einem Verhältnis von 1:1 (Simple Syrup) beginnen. Das Mischen von 2 Teilen Zucker zu einem Teil Zucker wird als Rich Simple Syrup bezeichnet, wobei man den Zuckeranteil natürlich auch noch weiter erhöhen kann. Allerdings muss beachtet werden, dass bei einem sehr hohen Zuckeranteil, so gut wie alle Rezepte angepasst werden müssen und dass durch die immer kleiner werdenen Mengen, die benötigt werden, das abmessen erschwert wird.
  • Gomme Sirup: Wird wie das englische Wort “gum” ausgesprochen. Ein Sirup mit sehr hohem Zuckeranteil. Empfehlenswert von Giffard.
  • Erdbeersirup: Monin, Giffard
  • Grenadine: Entweder den Granatapfelsirup von Perger oder selber herstellen (Granatapfelsaft 1:1 mit Zucker erhitzen, bis sich der Zucker vollständig gelöst hat.). Notfalls(!) kann man auch den Monin Granatapfelsirup verwenden. Alle anderen Grenadinesirupe haben einen sehr geringen Grenadineanteil und sind eher Vielfruchtsirupe mit ein wenig Grenadine.
  • Himbeersirup: Monin, Giffard
  • Orgeat/Mandelsirup: Giffard, Maison Menau (zu kaufen bei Manufactum) oder selbst herstellen.
  • Kokossirup: Giffard
  • Maracujasirup: Riemerschmid (Bar), Giffard
  • Lime Juice Cordial: Eigentlich kein Sirup, aber passt am ehesten hier hin. Empfehlenswert ist Monin oder Rose’s, je nach Geschmack, wobei der Monin natürlicher schmeckt. Der Riemerschmied (Bar) ist nicht zu empfehlen.
  • Vanillesirup: Monin
  • Mangosirup: Riemerschmid (Bar)
  • Karamelsirup: Monin, Giffard
  • Holunderblütensirup: Darbo

Saft

  • Limette: Immer frisch gepresst, da jeder käufliche Limettensaft einen sehr großen Unterschied zu frischem Saft aufweißt. Falls man größere Mengen benötigt, kann man den Saft auch ein paar Stunden vorher auspressen und bis zur Verwendung im Kühlschrank lagern.
  • Zitrone: Immer frisch gepresst, da jeder käufliche Zitronensaft einen sehr großen Unterschied zu frischem Saft aufweißt. Falls man größere Mengen benötigt, kann man den Saft auch ein paar Stunden vorher auspressen und bis zur Verwendung im Kühlschrank lagern.
  • Orange: Direktsaft, z.B. von Naturella, Aldi, usw.
  • Ananas: Direktsaft, z.B. von Naturella, Aldi, usw.
  • Maracuja: Nektar mit möglichst hohem Saftanteil
  • Grapefruit: Direktsaft
  • Cranberry: Nektar mit möglichst hohem Saftanteil, z.B. Ocean Spray, Jope
  • Sauerkirsche: Nektar mit möglichst hohem Saftanteil

Früchte

  • Falls man Früchte mit Schale in einem Drink verarbeitet, sollte man BIO-Früchte kaufen und diese vor Gebrauch gründlich waschen. Bio Zitronen haben meist auch einen intensiveren Geschmack als normale Zitronen, so dass sie sich auch lohnen, falls man nur den ausgepressten Saft verwenden möchte.
  • Limetten sind eigentlich erst richtig reif, wenn sie leicht gelb sind. Vorher können sie härter sein und weniger Saft enthalten.

Barutensilien

Posted in Werkzeug on January 12th, 2009 by Sascha – 7 Comments

Nachdem wir im vergangen Post die wichtigsten Spirituosen durchgegangen sind, werden nun die gebräuchlichsten Werkzeuge für die heimische Bar vorgestellt, bevor es mit Likören und Sirups weitergeht.

Shaker
Der Shaker ist das wichtigste Werkzeug, wenn es um Cocktails geht. Es gibt drei Varianten:

Boston Shaker: Dieser Typ von Shaker besteht aus einem Metallbecher und aus einem Mixglas. Die Zutaten werden zusammen mit dem Eis in das Mixglas gegeben, auf welches der Metallbecher gesetzt wird, so dass die Kanten des Glases und des Bechers eine Linie ergeben. Durch das Eis im Shaker zieht sich das Metall zusammen und verschließt so das Ganze. Zusätzlich sollte man dem Metallteil aber auch einen kleinen Klaps geben, so dass er wirklich fest sitzt. Qualitativ sehr hochwertige Boston Shaker sind z.B. die Modelle Hampton und Satiniert von Carl Mertens (ca. 40€) und WMF (ca. 35€). Günstigere Modelle, die aber trotzdem noch gut verarbeitet sind, wären diese Vinyl Coated Shaker, die Shaker von Barfish und dieses Modell von Barstuff. Der abgebildete Shaker ist von Barfish.

Boston Shaker

Boston Shaker

Dreiteiliger Shaker: Dreiteilige Shaker bestehen, wie der Name schon sagt, aus drei einzelnen Teilen. Dem Deckel, dem Mittelteil mit Sieb und dem Becher. Dieser Typ Shaker wird in Bars weniger benutzt, da der kleine Sieb leicht verstopft und er auch schwieriger zu säubern ist, als ein Boston Shaker.

Dreiteiliger Shaker

Dreiteiliger Shaker

Dreiteiliger Shaker (Einzelne Teile)

Dreiteiliger Shaker (Einzelteile)

Parisian Shaker: Wie der Name erahnen lässt, wurden diese Shaker besonders von Parisern Bartendern eingesetzt. Sie sind ähnlich aufgebaut wie ein Boston Shaker, blos dass kein Mixglas benutzt wird, sondern ein weiterer Metallbecher, der oben geschwungen ist. Ein Bild dieser Shaker findet ihr hier.

Mixglas/Rührglas
Das Mixglas wird vor allem in Verbindung mit einem Boston Shaker, bzw. als Teil davon, benutzt. Gute Mixgläser, die extra gehärtet sind und perfekt auf die meisten Shaker passen, gibt es von Libbey. Zusätzlich benutzt man diese Gläser auch zum rühren von Cocktails.

Mixglas

Mixglas

Barsieb (Strainer)
Einen Strainer benutzt man bei einem Boston Shaker zum Zurückhalten des Eises mit dem geschüttelt wurde und von evtl. vorhandenen Fruchtstücken. So dass man nicht für jeden Shaker ein spezielles Sieb braucht, besitzen die Strainer einer Metallspirale, die sich dem Metallbecher des Boston Shakers flexibel anpasst. Das abgebildete Modell ist von WMF, welches ich sehr empfehlen kann (Massiver Edelstahl, sehr gute Verarbeitung und super Haptik).

Strainer

Strainer

Barmaß (Jigger)
Ein Jigger wird zum abmessen der verwendeten Spirituosen bzw. anderen Flüssigkeiten benutzt. Die meisten bestehen aus zwei Kegeln, die verschiedene Fassungen besitzen (üblich ist z.B. 2cl/4cl). Manche Jigger besitzen darüberhinhaus noch eine feinere Einteilung innerhalb der Kegel (0.2cl oder 1cl). Ich benutze als Barmaß einen sogenannten Oxo Mini Angled Measuring Cup. Diese besitzen Skalen in Mililitern, Fluid Ounce, Teelöffeln und Esslöffeln. Das besondere ist, dass man die Skala mit ml und oz bequem von oben ablesen kann.

Verschiedene Barmaße

Verschiedene Barmaße

Feinsieb/Teesieb
Ein Teesieb wirdzusätzlich zu einem Strainer benutzt um kleine Fruchtfleischstückchen aus dem Cocktail zu entfernen, falls dies gewünscht ist. Das einzige was beim Kaufen zu beachten ist, ist dass der Sieb aus Edelstahl sein sollte, so dass er nicht rostet.

Teesieb

Teesieb

Stößel
Ein Stößel wird dazu benutzt um Früchte oder Kräuter auszupressen bzw. zu “muddlen”. Berühmtestes Beispiel für einen solch zubereiteten Drink wäre der Caipirinha. Wichtig bei einem Stößel ist, dass er unten nicht gezackt ist, sondern flach oder gewellt, da spitze Zacken zum Beispiel die Schale einer Limette zerstören, welche Bitterstoffe enthält und somit den Geschmack eines Cocktails beeinflusst. Ebenso wird auch Minze bitter, falls man mit den Spitzen ein Minzblatt zerreißt – nicht so gut für einen Mojito.

stosel

Stösel

Barlöffel
Ein Barlöffel hat gewöhnlich einen langen Stiel und ist auf 0.5cl geeicht. So kann man kleine Mengen von Flüßigkeiten oder Zucker abmessen und durch den langen Stiel wird das Rühren von Drinks erleichtert. Achtet auch hier darauf, dass der Löffel wenigstens einigermaßen stabil ist. Ich benutze diesen von Leopold.

Barlöffel

Barlöffel

Eiscrusher
Um aus Eiswürfeln zerstoßenes (“gecrushtes”/crushed) Eis zu bekommen, kann man entweder die Würfel in ein Handtuch packen und mit dem Hammer drauf hauen oder man benutzt einen Eiscrusher. Elektrische Modelle sind leider im unteren Preissegment nicht zu gebrauchen, da diese nur Schnee produzieren. Gut und günstig ist der unten abgebildete Crusher, den es oft für 5€ bis 30€ bei ebay (nach “chrom, crusher” suchen) zu kaufen gibt. Er wiegt gute 2 Kilo und ist solide verarbeitet. Wer nicht jeden Tag kiloweiße crushed Eis benötigt, kommt mit diesem gut aus. Wer es etwas professioneller haben möchte, kann sich den Icewolf von Leopold in die Bar stellen. Dieser ist super verarbeitet und kann auch größere Mengen Eis ohne größeren Kraftaufwand des Bedieners zerkleinern. Dies hat allerdings auch seinen Preis.

Eiscrusher

Eiscrusher

Ausgießer
Um die Menge an Flüssigkeit, die aus einer Flasche herrauskommt, besser kontrollieren zu können sind Ausgießer sehr praktisch. Günstig und gut sind diese Ausgießer.

Ausgießer

Ausgießer

Eisbox
Falls der Gefrierschrank/-truhe nicht in unmittelbarer Nähe der Bar bzw. des Mixortes ist, ist es praktisch sich eine kleine Eisbox zu besorgen, in der Eis zwischengelagert werden kann. Diese sollte einen Siebeinsatz auf dem Boden besitzen, so dass das Schmelzwasser nicht mit den Eiswürfeln selbst in Kontakt kommt, was die Eiswürfel schneller schmelzen lassen würde. Optimalerweiße ist die Box isoliert/doppelwändig, um die Eiswürfel länger kalt zu halten. Eine gute größe ist 4 oder 5 Liter.

Eiseimer

Eiseimer

Eiswürfelform
Zur Herstellung von Eiswürfeln empfiehlt es sich, möglichst solche Formen zu verwenden, die große Eiswürfel produzieren. Sehr gut ist dieses Modell von Leopold, jedoch auch sehr teuer. Von Butlers gibt es eine nahezu identische Form, die einige Euro billiger ist. Ich benutze kleinere Eisformen aus diesen 1€ Ständen in verschiedenen Supermärkten, welche sehr gut verarbeitet sind, große Eiswürfel produzieren und nur 50Cent das Stück kosten (2er Packs).

Eiswürfelform

Eiswürfelform

Eisschaufel
Um das Eis nicht bei jedem Cocktail mit der Hand anfassen zu müssen, kann man eine Eisschaufel benutzen. Das sorgt für mehr Hygene und trockene/warme Hände. Man sollte aber trotzdem immer auf saubere Hände (und Werkzeuge) achten!

Eisschaufel

Eisschaufel

Zitruspresse/Saftpress
Da es sehr, sehr empfehlenswert ist, immer frischen Zitronen- und Limettensaft zu verwenden ist zumindest eine gute Zitruspresse pflicht. Beliebt sind die unten abgebildeten Pressen, in die eine halbe Limette/Zitrone hineingelegt wird und durch das Aufeinanderpressen der beiden Hälften die Frucht ausgepresst wird. Dies erfordert kaum Kraftaufwand und Kerne sowie das meiste Fruchfleich bleibt in der Presse zurück.

Zitruspresse

Zitruspresse

Zitruspresse offen

Zitruspresse offen

Sparschäler
Ein Sparschäler wird zum herrausschneiden von Teilen der Schale einer Frucht (üblich sind Orange, Zitrone und Limette) benutzt. Die resultierende Zeste (möglichst ohne Fruchtfleich) gibt dem Drink eine spezielle Note und damit mehr geschmackliche Tiefe. Es kann jedoch auch genauso gut ein sehr scharfes Messer benutzt werden, was aber mehr Übung erfordert.

Zestenreißer
Dieses Werkzeug wird dazu verwendet, Spiralen der Schale von Zitrusfrüchten abzureißen. Diese dienen einerseits der Dekoration, geben dem Cocktail aber auch eine leichte Note der verwendeten Frucht.

Zestenreißer

Zestenreißer

Tipps für Anfänger: Spirituosen

Posted in Zutaten on January 12th, 2009 by Sascha – Be the first to comment

Beginnen wir mit einer Liste von Spirituosen, über die man stolpert, wenn man sich mit dem Thema Cocktails mixen beschäftigt. Es sind bewußt auch Marken aufgeführt, die eher nicht oder auf keinen Fall zu empfehlen sind. Einige der Notizen habe ich über die letzten zwei Jahren in verschiedenen Foren und Blogs gesammelt. Es wurden jedoch nur Meinungen aufgenommen, die öfters vertreten waren und auch nur von Personen, die als “vertrauenswert” gelten. Falls sich jemand auf den Schlipps getreten fühlt, bitte melden. Ebenso sind Verbesserungsvorschläge immer gerne willkommen. ;-)

Weißer Rum

  • Bacardi White (11€/0.7L): Früher “der” Rum aus Kuba, wird er heutzutage in Puerto Rico hergestellt und sollte auf keinen Fall verwendet werden. Sprittig und sehr neutraler Geschmack.
  • Old Pascas White (6€/0.7L): Ein weißer Rum aus Barbados. Leider ähnlicher Geschmack wie bei Bacardi, jedoch nicht ganz so teuer. Im absoluten Notfall verwendbar, falls Rum nur die 3te Geige spielt.
  • Cartavio Silver (17€/1L): Sehr aromatischer Rum aus Peru zu einem günstigen Preis. Sehr vielseitig in Cocktails einsetzbar. Ich hatte noch keinen Drink, in dem er mich enttäuscht hat.
  • Matusalem Platino (16€/0.7L): Ein Top Rum aus der Dominikanische Republik. Etwas speziell, sehr aromatisch, passt nicht in allen Cocktails perfekt. Im C&D Forum sehr beliebt.
  • Appleton White (12€/0-7L): Ein Vertreter des weißen Rums aus Jamaika. Sehr mild und etwas süßlich/fruchtig. Wird oft empfohlen, passt meiner Meinung nach aber nur gut in “Saftcocktails”. In einem Daiquiri z.B. eher ungeeignet.
  • Blue Bay White (15€/0.7L): Dieser Rum aus Mauritius passt perfekt in einen Daiquiri oder Mojito. Durch seinen besonderen Geschmack (sehr fruchtig, mit frischer Zuckerrohrnote), passt er allerdings nicht in jeden Drink. Probieren!
  • Havana Club 3y (12€/0.7L): So ziemlich die bekannteste Marke aus Kuba. Traditionell eher leicht im Geschmack, gleichzeitig aber auch eher speziell und ist nicht für jeden Cocktail geeignet. Obwohl es für den Preis weitaus bessere Rums gibt, ist er immer noch meine erste Wahl für einen Cuba Libre.
  • El Dorado White (12€/1L): Ziemlich universeller Rum mit super Preis-/Leistungsverhältnis aus Guyana. Hat aber eine leichte Kakaonote (Demarara ;-) ) im Geschmack, daher schmeckt er nicht jedem (aber vielen).

Brauner Rum

  • Appleton V/X (16€/0.7L): Sehr aromatischer Rum aus Jamaika. Sehr gut in allen Cocktails wo eine ausgeprägte Rumnote gefragt ist (z.B. Planter’s Punch, Mai Tai, usw.)
  • Appleton Extra (23€/0.7L): Ein paar Qualitätsstufen über dem V/X macht er sich besonders gut in jenen Cocktails, die hauptsächlich Rum enthalten oder wenn man einem Cocktail eine besondere Note geben möchte. Schmeckt auch pur super.
  • Old Pascas Ron Negro (8€/0.7L): Von der Qualität besser als Old Pascas White mit passablem Preis-/Leistungsverhältnis. Allerdings nicht so gut wie zum Beispiel Appleton V/X.
  • Mount Gay Eclipse (21€/1L): Ein Goldener Rum mit ausgeprägtem Aroma aus Barbados.
  • El Dorado 12y (26€/0.7L): Schmeckt sehr gut pur. Leichte süße. Fantastisch in einem Rum Manhatten oder Rum Sour!
  • Bacardi 8y: Die erfreuliche Ausnahme unter den vielen schlechten Bacardi Rums. Runder, sanfter, leicht süßlicher Geschmack. Eher etwas für Einsteiger, Profis könnte der Geschmack etwas zu schwach sein.
    Alles andere in Deutschland erhältliche (z.B. Oro/Black) ist meist nur eingefärbter, junger Rum. Nicht zu empfehlen!
  • Appleton Dark (13€/0.7L)
  • El Dorado Dark (14€/1L)
  • Old Monk Very Old Vatted Indian Rum (23€/1L): Ein Rum aus Indien mit außergewöhnlichem Geschmack (starke Kaffee, Karamel und Molassenoten). Super in einem Rum Sour.
  • Doorly’s XO (26€/0.7L): Schönes Aroma, süßlich. Pur schmeckt er mir nicht so gut (anderen wiederum sehr gut), aber in Cocktails klasse.

Overproof Rum

  • Wray & Nephew White Overproof (17€/0.7L): Eigentlich ein brauner Rum, wird dieser vor dem Verkauf gefiltert, was in seiner weißen Farbe resultiert. Sehr fruchtiger und leicht süßlicher Geschmack. Im Vergleich zu den restlichen Overproofs hat er einen untypischen Geschmack.
  • Lemon Hart Demarara 151 (23€/0.7L): Meist wird dieser Rum als bester Overproof gehandelt. Sehr stark, sehr dunkel mit sehr kräftigem Aroma. Leider nur schwer zu bekommen.
  • Lemen Hart 73% (23€/0.7L): Schlechter als der Demarara, recht scharf.
  • Old Pascas Overproof (19€/0.7L): Aromatisch, aber etwas eindimensional. Falls man nichts anderes findest ist er ok.
  • Pusser’s Overproof (37€/1L): Wird oft im C&D Forum empfohlen.
  • Bacardi 151 (30€/1L): Mild, aber scharf. Ok, gibt aber bessere Sorten zu besseren Preisen.
  • Bermudez 151 (23€/0.7L): Mild, leicht bis mittel scharf.
  • El Dorado Overproof (18€/0.7L): Mild und leicht süßlich. Passt gut in fruchtige Drinks.

Rhum Agricole
Hierzu habe ich leider kaum Notizen. Im C&D Forum werden folgende Sorten empfohlen:

  • Clément Canne Bleue (26€/0.7L)
  • Saint James Fleur de Canne (29€/0.7L)
  • La Mauny Blanc (17,00 €)
  • Neisson Blanc (32€/1L)
  • Neisson Vieux (36€/0.7L)
  • Saint James Royal Ambre (16€/0.7L): Super im Mai Tai und Ti Punch.

Gin

  • Tanqueray 47.3% (23€/1L): Schöner Allrounder mit kräftigem Wacholdergeschmack.Die Version mit 43.1% ist schwächer im Geschmack und nicht zu empfehlen. In Deutschland habe ich bis jetzt aber nur die 47.3% Flasche gesehen.
  • Tanqueray No 10 (33€/1L): Der Premium Gin von Tanqueray. Nicht so wacholderlastig, mit leichter Zitrusnote.
  • Beefeater 47% (20€/1L): Kräftiger Geschmack, schöne Wacholdernote, würziger als Tanqueray 47.3%. Mein Standardgin. Die Version mit 40% ist schwächer im Geschmack und nicht zu empfehlen.
  • Plymouth 41.2% (20€/1L): Plymouth Gin darf nur in Plymouth, England hergestellt werden und stellt eine eigene Gin Gattung dar. Die Standardabfüllung hat 41,2% (Navy Strength: 57%, was für einen Gin eigentlich wenig ist. Doch selbst diese schmeckt schon super. Durch die typische leichte Süßung der Plymouth Gins, sind diese aber nicht in allen Drinks empfehlenswert. Super z.B. im Gimlet.
  • Finsbury Platinum (15€/0.7L): Kräftige Wacholdernote und feine Würze. Die Version mit 37,5% (gelbes Etikett) ist schwächer im Geschmack, ist für den Einstieg durch den geringen Preis (ca. 8€) aber bedingt nutzbar.
  • Hendrick’s 44% (23€/0.7L): Außergewöhnlicher Gin aus Schottland, der mit Gurke infusioniert wurde. Passt daher nicht in allen Cocktails, aber manche werden gerade durch ihn herrausragend (z.B. Cucumber Fizz/Collins). Aber keine Angst, der Hendrick’s schmeckt nicht wie Gurkenwasser. ;)
  • G’Vine Floraison (35€/0.7L): Im Gegensatz zum London Try Gin (alle hier aufgeführten, außer anders vermerkt), hat dieser Gin Weinalkohol als Basis und ist damit fruchtiger. Zusätzlich wird er noch mit Kubeebe Beeren, Blüten der Rebstöcke, Wacholder Ingwer, Kardamom, usw. aromatisiert, was ihm einen sehr “floralen” Charakter gibt. Die einen lieben ihn, die anderen haßen ihn.
  • G’Vine Nouaison (36€/0.7L): Diese neuere Version des G’Vine Gins geht wieder mehr auf den London Dry Gin Stil zu, bietet ausgeprägtere Wacholderaromen und ist auch im Alkoholgehalt stärker (40% zu 43.9%). Der Gin für einen Gin Basil Smash!
  • Gordon’s 37.5% (12€/0.7L): Eher flaches Aroma. Notfalls ok, aber es gibt weitaus bessere Alternativen zu einem ähnlichen Preis.
  • Bombay Sapphire 47% (22€/1L): Nicht allzu Wacholder betonter Gin und schön würzig. Geht in machen Cocktails allerdings etwas unter.

Tequila Blanco/Silver/Plata
Bei Tequila sollte man unbedingt einen 100% Agava Tequila kaufen und keinen Mixto (mindestens 51% des Alkohols auf Basis der Agave, Rest beliebig). Ein Blanco ist normalerweiße ungereift, wird also direkt nach der Destilation abgefüllt oder vorübergehend in Stahltanks gelagert. Es kommt aber auch vor, dass er kurze Zeit gereift ist (maximal für 60 Tage). Blanco Tequilas bieten den meisten Agavengeschmack, können aber auch mehr oder weniger harsch sein.

  • Sierra (12€/0.7L): Sehr sprittig, kaum Aroma, Vergleichbar mit Bacardi bei Rum. Auf keinen Fall verwenden!
  • 1921 (31€/0.7L): Würzig, mit kräftiger Agave. Sehr rund. Empfehlenswert
  • Casa Vieja (23€/0.7L): Reiner Agavengeschmack, günstiger Preis. Verwende ich im Moment.
  • Corralejo (24€/0.7L): Frische Agave, leichte Kräuternoten.
  • 1800 (30€/0.7L): Intesiver Agavengeschmack, würzig, leicht scharf.
  • Amate (30€/0.7L)
  • Arette (34€/0.7L): Fruchtig, zu Beginn süßlich, schöne Agave.
  • Herradura (29€/0.7L)
  • Aha Toro (30€/0.7L)

Tequila Reposado
Ein Reposado Tequila ist mindestens 2 Monate und maximal 11 Monate in Holzfässern gereift. Sie bieten das Beste aus den beiden benachbarten Kategorien: der Agavengeschmack ist noch sehr präsent, aber sie sind durch die längere Fasslagerung schon deutlich sanfter und bieten auch einen komplexeren Geschmack.

  • Sierra: NEIN!
  • 1921 (36€/0.7L): Leicht süßlich (Honig, Karamel), leicht holizig, sanfter als der Blanco, frische Agave
  • Casa Vieja (24€/0.7L): Schöne Agavennote, fruchtig, rund, kaum brennen. Wird zur Zeit von mir vermixt.
  • Corralejo (27€/0.7L): Leichte Zitrusaromen, leicht würzig, etwas starkes alkoholisches Brennen.
  • Sauza Hornitos (20€/0.7L): Fruchtig, minimal sprittig, gut als Einstiegstequila.
  • 1800 (32€/0.7L): Schon leicht dominierende Holznoten, dezente Frucht, leicht scharf.
  • Amate (33€/0.7L)
  • Herradura (32€/0.7L)
  • Aha Toro (34€/0.7L)

Eine Auswertung des C&D Reposado Tastings findet ihr bei Cocktailwelten.

Tequila Anejo
Anejo Tequila ist mindestens 12 Monate und maximal 35 Monate gereift. Diese gereiften Tequilas werden zwar seltener zum mixen verwendet, doch sind diese auch sehr gut pur zu genießen. Um nicht all zu viel Geld in den Sand zu setzen, sollte man sich erstmal mit den Blancos und Reposados vertraut machen und erst bei aktiven Interesse einen Anejo kaufen. Neben den Anejo Tequilas gibt es noch die Extra Anejos, die länger als 3 Jahre gereift sind.

  • Sierra: NEIN!
  • 1800 (35€/0.7L): Das Holz dominiert sehr stark. Eher nicht empfehlenswert.
  • Amate (40€/0.7L)
  • Tres Generaciones (40€/0.7L): Komplexer Geschmack, leicht ölig. Holznoten sind vorhanden, dominieren aber nicht. Sehr rund.
  • Herradura (45€/0.7L)
  • Aha Toro (40€/0.7L)

Wermut

  • Noilly Prat Dry (10€/1L): Der Standard bei den trockenen weißen Wermuts. Lohnt sich!
  • Noilly Prat Rouge (11€/1L): Günstiger und guter roter, süßer Wermut.
  • Martini (alle): Auf keinen Fall zu empfehlen. Lieber ein wenig mehr für Noilly Prat ausgeben und sich über den weitaus besseren Geschmack freuen.
  • Carpano Antica Formula (23€/1L): Wird nach dem Rezept des ersten roten Wermuts von Carpano aus dem Jahr 1786 hergestellt. Wer sich z.B. einen besonderen Manhatten gönnen möchte, sollte zuschlagen. Für den Anfang reicht aber NP Rouge vollkommend aus.

Vodka
Imho schmeckt mein ab einer gewissen Qualität kaum Unterschiede in Cocktails, daher langt normalerweiße eine Flasche Vodka zum mixen. Meiden sollte man so ziemlich alles was unter 10€/0.7L kostet, vor allem die unzähligen “Präsidenten”. Empfehlenswert sind unter anderem:

  • Absolut (12€/0.7L)
  • Smirnoff (12/0.7L)
  • Finlandia (12/0.7L)

Cachaca

  • Pitú (13€/0.7L): Sehr sprittig, kaum Aroma, Vergleichbar mit Bacardi bei Rum oder mit Sierra bei Tequila. Auf keinen Fall verwenden!
  • Armazem Vieira Esmeralda (30€/0.7L): Traditionell in Handarbeit hergestellter Cachaca. Falls man sich etwas besonderes gönnen möchte. 4 Jahre gereift.
  • Armazem Vieira Safira (23€/0.7L): Traditionell in Handarbeit hergestellter Cachaca. Falls man sich etwas besonderes gönnen möchte. 2 Jahre gereift.
  • Nega Fulo (14€/0.7L) Falls man keinen anderen bekommt, ok. Der Velho Barreiro ist günstiger und schmeckt den meisten besser.
  • Canario (14€/1L): Falls man keinen anderen bekommt, ok. Der Velho Barreiro ist nur wenig teuerer, schmeckt den meisten aber besser.
  • Velho Barreiro Special Reserve (15€/0.7L): Sehr zu empfehlen!
  • Velho Barreiro (15€/1L): Sehr zu empfehlen, super Preis-/Leistungsverhältnis. Schmeckt mir persöhnlich in Cocktails besser als die Special Reserve.

Cognac
Bei Cognac sollte man wie bei Tequila gleich in eine bessere Sorte investieren. Bei den meisten Cocktails mit Cognac ist der Unterschied zu einem schlechteren deutlisch schmeckbar.

  • Frapin VSOP (35€/1L): Super Preis-/Leistungsverhältnis!
  • Courvoisier VSOP (28€/0.7L): Gute Alternative zum Frapin (einfacher zu erwerben, aber ein wenig teurer).
  • Remy Martin VSOP (30€/0.7L): Für den Preis schlechtere Qualität als Frapin und Courvoisier.

Bourbon
Bei Bourbon kann ich leider keine weiteren Infos liefern, da ich mich mit dieser Spirituose bis her kaum beschäftigt habe. Folgende sollten empfehlenswert sein.

  • Woodford Reserve (31€/0.7L)
  • Maker’s Mark (20€/0.7L)
  • Blanton’s (24€/0.7L)

Eine Auswertung des C&D Bourbon Tastings findet ihr bei Cocktailwelten.

Scotch (Blended)
Bei Scotch kann ich leider keine weiteren Infos liefern, da ich mich mit dieser Spirituose bis her kaum beschäftigt habe. Folgende sollten empfehlenswert sein.

  • The Famous Grouse

Rye
Bei Rye kann ich vollstens den Sazarec Rye empfehlen. Allerdings sollte er in UK bestellt werden, wo er umgerechnet nur ca 30€ bis 35€ kostet. Im Cocktail & Dreams Forum gibt es des öfteren Sammelbestellungen – spart Porto! ;)

  • Wild Turkey (24€/0.7L): Super Preis-/Leistungsverhältnis!
  • Sazarec (50€/0.7L)
  • Old Overholt (20€/1L): Sehr günstiger Preis. Gut, um sich als Einsteiger ran zu testen. Hat im Gegensatz zu den meisten anderen Ryes nur 40%.

Eine schönen Vergleich vieler Ryes findet ihr bei Paul Clarke.

Die Preise sind hauptsächlich von Barfish übernommen, Stand: 11.01.08. Eine monatlich aktuallisierte Preisliste der meisten in Deutschland erhältlichen Tequila Marken gibt es bei puro de agave. Vergleicht vor dem Einkauf unbedingt die Preise in den bekannten Online Shops. Teilweiße differieren die Preise extrem!

Willkommen auf Cocktails Old Fashioned

Posted in Allgemeines on January 9th, 2009 by Sascha – Be the first to comment

Hallo,

dieser Blog soll vor allem den klassischen Cocktails und allen verwandten Themen gewidmet sein. Zu Anfang werde ich mich ein wenig mit den Grundlagen beschäftigen, mit dem Ziel, anderen Anfängern den Einstieg etwas zu erleichtern. Es gibt zwar hier und da (vor allem im Cocktail & Dreams Forum) schon viele Hilfestellungen, doch möchte ich einige Dinge detailierter betrachten und auch ein paar neue Themen mit einbringen. Ausgehend davon werden aktuell gemixte Cocktails und sonstige erwähnenswerte Vorfälle/Themen vorgestellt.

Geplant ist für den Anfang:

  • Spirituosen
  • Liköre
  • Sirupe
  • Gläser
  • Bücher
  • Werkzeug
  • Videos
  • Säfte/Obst

Den ersten richtigen Eintrag wird es geben,sobald ich Struktur in meine Notizen gebracht habe und die Infos sinnoll aufgeteilt habe.